10) Frederik Rönnow
Schon seit 2021 ist Frederik Rönnow der Rückhalt von Union Berlin. Der Däne ist trotz seiner verhältnismäßig geringen Körpergröße von 1,88 Metern vor allem bei hohen Bällen extrem souverän, zudem leistet er sich nur selten echte Patzer.

Auch einen Namen als Elferkiller hat er sich bereits gemacht. "Ich fühle mich hier einfach zuhause ", sagte Rönnow einmal über seine Beziehung zu den Eisernen. Auch unter dem neuen Trainer Mauro Lustrinelli dürfte ihm ein Stammplatz sicher sein.
9) Daniel Heuer Fernandes
Als der Hamburger SV im Vorjahr in die Bundesliga aufgestiegen ist, gab es nicht wenige Skeptiker, die damit rechneten, dass Heuer Fernandes seinen Stammplatz verlieren würde.

Doch die Bayern-Leihgabe Daniel Peretz scheiterte am Überholmanöver. Denn Heuer Fernandes, der aufgrund seiner teilweise riskanten Spielweise oftmals geschmäht wurde, zeigte im Oberhaus plötzlich eine ungeahnte Reife. Auch sein neuer Konkurrent Sander Tangvik wird es nicht einfach haben.
8) Finn Dahmen
Nachdem er in Mainz keine Aussicht auf einen Stammplatz sah, entschied sich Finn Dahmen im Jahr 2023 dazu, seine Karriere beim FC Augsburg fortzusetzen. Eine goldrichtige Entscheidung. Mittlerweile ist der 28-Jährige die große Konstante bei den Fuggerstädtern.

Dahmens spektakuläre Paraden brachten ihm einen ausgezeichneten Ruf ein. Das führte phasenweise dazu, dass der DFB und der englische Fußball-Verband um seine Zusage konkurrierten. Allerdings schaffte es der Augsburger letztendlich in keinen der beiden WM-Kader.
7) Moritz Nicolas
Immer noch unter dem Radar, hat sich Moritz Nicolas fast unmekrlich zur unangefochtenenen Nummer eins im Kasten von Borussia Mönchengladbach gekämpft. Weil sein Vorgänger Jonas Omlin mit Verletzungen zu kämpfen hatte, bekam Nicolas vor rund zwei Jahren als Ersatztorhüter seine große Chance – und er nutzte sie.

Der Gladbacher ist auf dem Trainingsgelände ein fleißiger Arbeiter und zeichnet sich inbesondere dadurch aus, Bälle nur selten abprallen zu lassen, sondern sicher zu fangen. In der Vorsaison hat Nicolas alle 34 Partien bestritten, dabei blieb er 13-mal ohne Gegentor. Ligaweit sammelte nur Gregor Kobel mehr Weiße Westen.
6) Noah Atubolu
Das Eigengewächs vom SC Freiburg ist bereits seit drei Jahren die Nummer eins im Kasten. In seiner Premierensaison leistete sich Noah Atubolu noch einige unnötige Fehler, teilweise wurden die Rufe nach einem erfahreneren Keeper laut. Doch sowohl sein damaliger Trainer Christian Streich als auch sein aktueller Coach Julian Schuster schenkten ihm das volle Vertrauen.

Das hat sich längst bezahlt gemacht. Der 24-Jährige zeichnet sich insbesondere in Eins-gegen-Eins-Situationen regelmäßig aus. Auch im Spielaufbau ist Atubolu eine sichere Anspielstation.
5) Jonas Urbig
Ohne Zweifel: Die Zukunft bei Bayern München gehört Jonas Urbig. Der ehemalige Kölner hat in der Vorsaison in 14 Bundesliga-Einsätzen gerade einmal 15 Gegentore kassiert. Immer seltener rutscht dem 22-Jährigen der Ball durch die Finger, keine Spur mehr von der anfänglichen Nervosität.

Neuer geht voraussichtlich in sein letzes Jahr beim FC Bayern, weshalb sich die Einsatzzeit von Urbig in den kommenden Monaten vermehren wird. Auch im DFB-Team könnte er künftig eine tragende Rolle spielen.
4) Mark Flekken
Nach dem Abgang des langjährigen Kapitäns Lukas Hradecky hat sich Mark Flekken bei Bayer Leverkusen rasch einen Stammplatz gesichert. Er verfügt über eine exzellente Strafraumbeherrschung und verfügt auch mit Ball am Fuß über einige Qualitäten.

Allerdings wurde er im Vorjahr von einer Bänderverletzung lange ausgebremst. Das Verletzungspech ist Flekken auch schon während seiner Zeit in Freiburg treu geblieben. Ist der 33-jährige Niederländer fit, ist er jedoch einer der besten Schlussmänner der Liga.
3) Manuel Neuer
Ohne Zweifel gehört Manuel Neuer zu den größten Torhüter-Legenden aller Zeiten. Er hat das Torwartspiel modernisiert und könnte dank seiner technischen Fähigkeiten wohl auch als Feldspieler überzeugen. Allerdings reicht es in unserer Rangliste nicht für ganz oben.

Sowohl beim FC Bayern als auch in der Nationalmannschaft hat Neuer zuletzt nicht dieselbe Souveränität ausgestrahlt wie zu seinen besten Zeiten. An guten Tagen ist er immer noch Weltklasse, doch zuletzt gab es immer häufiger auch schlechte Tage. Zudem plagen ihn wiederkehrende Verletzungssorgen.
2) Oliver Baumann
Bereits seit 2014 kann die TSG Hoffenheim auf Oliver Baumann zählen. In der Vorsaison lief der 36-jährige Routinier phasenweise zur Höchstform auf. So wäre er eigentlich auch im DFB-Team gesetzt gewesen, das unerwartete Comeback von Manuel Neuer verhinderte das aber.

Zwar leistete sich Baumann im Saisonfinish ein paar ungewohnte Patzer, doch seine Erfahrung – mit 523 Einsätzen steht er auf Platz neun der ewigen Bundesliga-Rangliste – macht das wieder wett. Nennenswerte Schwächen hat Baumann keine.
1) Gregor Kobel
Bereits seit 2021 hütet Gregor Kobel das Tor von Borussia Dortmund – und er tut das mit äußerster Souveränität. In 199 Bundesliga-Spielen für den BVB und zuvor den VfB Stuttgart konnte er seinen Kasten in 55 Fällen sauber halten.

Dank seiner hervorragenden Reflexe und großer Nervenstärke ist er auch ein ausgezeichneter Elferkiller. Seine Schwächen mit Ball am Fuß ändern nichts daran, dass der 28-jährige Schweizer aktuell der beste Torwart in der Bundesliga ist.
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