10) Nathaniel Brown
Eintracht Frankfurt hat eine schwache Saison hinter sich, doch gab es im Kader der Hessen vereinzelt ein paar Lichtblicke. So verdiente sich Nathaniel Brown mit seinen starken Leistungen einerseits einen Stammplatz im DFB-Team, andererseits einen Wechsel zum FC Bayern.

Den Linksverteidiger zeichnet eine für einen 23-jährigen ungewöhnliche starke Balance aus. Brown verfügt über den nötigen Offensivdrang, um seinem Team Überzahlsituationen zu ermöglichen – und dennoch ist er ein hervorragender Zweikämpfer. Seine 57 erfolgreichen Tacklings waren der beste Wert aller Bundesliga-Spieler in der Saison 2026/27.
9) Willi Orban
Verlässlichkeit, dein Name ist Willi Orban: Bereits seit 2015 spielt der Ungar für RB Leipzig. Dort hat er mehrere Trainerwechsel und auch so manche Krise miterlebt – doch auf den mittlerweile 33-jährigen Innenverteidiger konnte immer gezählt werden. Seine 161 geklärten Bälle per Kopf waren in der letzten Bundesliga-Saison ein Spitzenwert.

Seine verhältnismäßig geringe Körpergröße (1,86m) macht Orban durch viel Sprungkraft und ein schlaues Stellungsspiel wett. Viele gegnerische Angriffe verhindert er nicht durch aggressives Zweikampfverhalten, sondern dadurch, dass er sich im richtigen Moment am richtigen Ort befindet. Gleichwohl ist seine Kopfballstärke bei Standardsituationen gefürchtet.
8) Edmond Tapsoba
Edmond Tapsoba ist die verlässtlichste Stütze bei Bayer Leverkusen. Fehler unterlaufen dem 1,93 Meter großen Kraftpaket so gut wie nie. Auch im Spielaufbau ist der Mann aus Burkina Faso unverzichtbar. 778 progessive Pässe sind der Bestwert eines Feldspielers in der Bundesliga-Spielzeit 2025/26.

Tapsoba verfügt über eine enorme Ruhe am Ball, die ihn noch für jeden Trainer in Leverkusen unverzichtbar gemacht hat. Sowohl in einer Dreierkette als auch einer Viererkette kann der 27-Jährige spielen. Als würde das nicht genügen, verfügt er außerdem über einen ausgezeichneten Torriecher.
7) Konrad Laimer
Konrad Laimer hat seine Rolle bei Bayern München gefunden. Als Rechtsverteidiger ist der Österreicher beim Rekordmeister mittlerweile unverzichtbar. Die Laufmaschine hat zuletzt auch mit Ball am Fuß einen klaren Sprung nach vorne gemacht, das Zusammenspiel mit Flügelstürmer Olise funktioniert ausgezeichnet.

Laimer stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft und ist sich auch nicht dafür zu schaden, in den internationalen Begegnungen als Kettenhund für die Starspieler des Gegners zu mimen. Allerdings schafft er es nicht immer, die durch sein aggressives Forechecking entstandenen Löcher zu stopfen, was schon manches internationales Spitzenteam erfolgreich bestraft hat.
6) Matthias Ginter
Der SC Freiburg und Matthias Ginter – das passt einfach. In seiner Rolle als Abwehrchef führte er die Breisgauer in der abgelaufenen Saison sensationell ins Finale der UEFA Europa League. Der 32-Jährige erfüllte seine Rolle als erfahrener Führungsspieler mit größter Souvernität.

Mit seiner kompromisslosen Zweikampfstärke und enormer Konstanz macht Ginter auch seine Mitspieler besser. Er antizipiert gegnerische Pässe und Laufwege hervorragend, wodurch er viele brenzlige Situationen im eigenen Strafraum frühzeitig bereinigt.
5) Julian Ryerson
Einst kam Julian Ryerson lediglich als flexible Notlösung zu Borussia Dortmund. Dass sich der Norweger in der Weltspitze etablieren würde, traute ihm nach seinem Abgang von Union Berlin kaum jemand zu. Doch in den letzten Monaten hat er noch einmal einen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht.

Unvergesslich sind seine vier Vorlagen im Februar beim BVB-Sieg gegen Mainz. Ryersons Flanken sind mittlerweile unheimlich präzise. Seine enorme Laufstärke und seine Bissigkeit in den Zweikämpfen machen ihn zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Startelf des Vizemeisters.
4) David Raum
David Raum ist mittlerweile das Gesicht von RB Leipzig. Als Kapitän führte er seinen Klub zurück in die Champions League. Unermüdlich beackert er die linke Außenbahn. Häufig schaltet er sich in Offensivaktionen ein – und schafft es dank seiner ausgeprägten Kondition und Spielintelligenz dennoch, keine Lücken in der Defensive zu hinterlassen.

Insbesondere seine Flanken sind gefürchtet. Mit 96 kreierten Chancen war er laut Opta-Statistik sogar der beste "Spielmacher" in der vergangenen Bundesliga-Saison. Zudem kommen rund 80 Prozent seiner Flanken beim Mitspieler an – ein hervorragender Wert.
3) Jonathan Tah
Jonatahan Tah hat den Konkurrenzkampf beim FC Bayern angenommen und sich in seinem ersten Jahr beim Rekordmeister sofort zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Mannschaft gemacht. Sechs Zweikämpfe hat der 30-Jährige im Durchschnitt pro Bundesliga-Einsatz gewonnen.

Zudem ist er ein echtes Zweikampfmonster. Direkte Duelle gegen den körperlich starken Tah sind ligaweit gefürchtet. Stellungsfehler erlaubt er sich im Vergleich zu früher kaum noch. Ihm ist anzumerken, dass er durch die Zusammenarbeit mit den Top-Trainern Xabi Alonso und Vincent Kompany noch einmal einen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht hat.
2) Nico Schlotterbeck
Rein vom Potenzial her könnte Nico Schlotterbeck in dieser Liste auch ganz oben stehen. Sein linker Fuß ist im Spielaufbau eine echte Geheimwaffe für den BVB. Kaum ein anderer Innenverteidiger kann derart schöne Diagonalpässe spielen wie der 26-Jährige, durch seine progressiven Zuspiele kann er zudem immer für Torgefahr sorgen.

Was Schlotterbeck noch zum Sprung in die absolute Weltklasse fehlt, ist eigentlich nur eines: Ein fitter Körper. Nach einem Meniskusriss verpasste er einen Großteil der zurückliegenden Saison, während der WM wurde er von einer Verletzung am Sprunggelenk außer Gefecht gesetzt – weshalb er auch den Saisonstart der Dortmunder verpassen wird.
Bundesliga 2026/27
Die Bundesliga startet am Freitag, den 28. August 2026, in die neue Saison. Bei Flashscore findest du alle Infos zur Spielzeit 2026/27.
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1) Dayot Upamecano
Der unumstrittene Abwehrchef beim FC Bayern München ist Dayot Upamecano. Der 27-jährige Franzose ist ein echter Vorbildathlet. Er ist pfeilschnell und wendig, wodurch er auch Weltklasse-Dribbler im Laufduell in Zaum halten kann. Mit einer Masse von 90 Kilogramm gerät er aber auch gegen bullige Mittelstürmer nicht in Verlegenheit.

Hinzu kommt, dass Upamecano über eine enorme Sicherheit im Passspiel verfügt. Zudem ist es ihm unter Trainer Vincent Kompany gelungen, seine Fehleranfälligkeit aus jüngeren Tagen zu überwinden. Im letzten Halbjahr wurde er intensiv mit einem Wechsel zu Real Madrid in Verbindung gebracht, doch inzwischen hat er seinen Vertrag an der Säbener Straße langfristig bis 2030 verlängert.
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