Nach dem Premierentreffer von 125-Millionen-Mann Yan Diomande (62.) erzielte Vinicius Jr. in der 71. Minute die vermeintliche Vorentscheidung. Der in der Kritik stehende Weltfußballer von 2024 jubelte ausgelassen, er legte seine Hand aufs Ohr und küsste dann das Wappen auf seinem Trikot, ehe der VAR intervenierte.
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Platzverweis statt Torjubel
In der Entstehung hatte Vinicius seinem Gegenspieler Nathan Saliba an den Haaren gezogen. Rot war regeltechnisch unausweichlich.
Allerdings nicht aus Sicht des Täters, der dem Unparteiischen ins Gesicht brüllte und von "Bodyguard" Antonio Rüdiger von Schlimmerem abgehalten werden musste.
Schiedsrichter Isidro Diaz de Mera Escuderos schrieb laut Medien in seinem Bericht von einer "aggressiven Haltung" des Spielers und davon, dass der protestierende Vinicius "von Mannschaftskollegen zurückgehalten werden musste". Konkrete Beleidigungen sollen nicht überliefert worden sein.

Auch ohne Vinicius Jr. rettete Real die Führung über die Zeit. Der Rückstand auf Spitzenreiter FC Barcelona mit Trainer Hansi Flick beträgt weiter sechs Punkte. Stadtrivale Atlético Madrid liegt einen Zähler vor den Königlichen, die in den ersten acht Ligapartien bereits zwei Niederlagen einstecken mussten.
