Nullnummer im Test: Saudi-Arabien stoppt Senegals Torserie – Bayerns Jackson fliegt

Saudi-Arabien und Senegal lieferten sich im letzten WM-Test einen harten Kampf.
Saudi-Arabien und Senegal lieferten sich im letzten WM-Test einen harten Kampf.Ronald Cortes/Getty Images via AFP

Im letzten Vorbereitungsspiel vor dem Start der Weltmeisterschaft 2026 trennten sich Saudi-Arabien und der Senegal mit einem torlosen 0:0-Unentschieden. Während die Saudis ein offensivstarkes Spiel trotz Chancen nicht krönen konnten, riss aufseiten der Westafrikaner eine beeindruckende Erfolgsserie.

Das Team von Trainer Georgios Donis erwischte den deutlich besseren Start und setzte den Senegal in den Anfangsminuten stark unter Druck. Vor allem Senegal-Keeper Edouard Mendy war es zu verdanken, dass die Westafrikaner nicht früh in Rückstand gerieten: Gleich mehrfach parierte er in den ersten zehn Minuten glänzend gegen Firas Al-Buraikan und Musab Al-Juwayr aus kurzer Distanz.

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Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit änderte sich das Bild kaum. Saudi-Arabien blieb spielbestimmend. Kurz nach der 30. Minute verfehlte Nasser Al-Dawsari das Tor nur knapp. Vom Senegal war offensiv kaum etwas zu sehen; die einzige nennenswerte Aktion durch Cherif Ndiaye wurde in der Nachspielzeit der ersten Hälfte gestoppt.

Saudi Arabia-Senegal Matchup Stats
Saudi Arabia-Senegal Matchup StatsFlashscore

Trotz einer überzeugenden Leistung im ersten Durchgang vollzog Donis zur Pause gleich fünf Wechsel, um weiteren Spielern Einsatzzeit zu geben. Diese Massenwechsel brachten jedoch den saudischen Offensivfluss spürbar aus dem Takt, sodass der Senegal allmählich besser in die Begegnung fand.

Senegals Nationaltrainer Pape Thiaw reagierte in der 62. Minute und brachte mit Nicolas Jackson und Ismaila Sarr frische Offensivkräfte. Doch auch sie konnten dem Spiel nicht die erhoffte individuelle Klasse verleihen. In der Schlussphase schlug der Frust beim Senegal schließlich komplett um: Der eingewechselte Bayern-Profi Nicolas Jackson leistete sich ein Foul an Abdullah Al-Hamdan und wurde innerhalb weniger Minuten mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz gestellt.

Ausgangslage vor WM 2026

Für Saudi-Arabien war es das vierte Mal innerhalb eines Jahres, dass man gegen eine Top-20-Nation der FIFA ohne eigenen Treffer blieb. Dennoch geht die Mannschaft nach zwei ungeschlagenen Testspielen (darunter ein 3:0 gegen Puerto Rico) mit einem soliden Gefühl in das Turnier. Saudi-Arabien startet nächste Woche gegen Uruguay in der Gruppe H.

Beim Senegal hingegen endete mit dem Abpfiff eine stolze Serie von elf Spielen in Folge mit mindestens einem eigenen Torerfolg. Nach nun zwei sieglosen Testspielen steht den Senegalesen ein denkbar schwerer und komplizierter WM-Auftakt in der Gruppenphase gegen Frankreich bevor.