"Es ist einfach eine spezielle Geschichte zwischen mir und Werder", sagte der 33-Jährige, der am Dienstag zwei Jahre nach seinem Abschied an die Weser zurückgekehrt war - zunächst für eine Saison per Leihe vom englischen Premier-League-Absteiger West Ham United. Die Reaktionen haben ihn überwältigt, er habe "nicht gedacht, dass das so eine Welle nimmt, das ist schon extrem gewesen".
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"Toller Tag für alle!"
Am Samstag stand "Fülle" direkt in der Startelf - und ebnete mit seinem verwandelten Foulelfmeter (53.) den Weg. "Ich hoffe, dass das heute eine Art Einspielen war, wie ein letztes Testspiel. Ein paar Jungs haben Minuten bekommen, unter anderem ich, wo wir hoffentlich das Beste rausziehen können", sagte Füllkrug. Vollends zufrieden war er nicht, doch sein "schönstes Erlebnis" sei es ohnehin gewesen, die Bremer Fans wiederzusehen, "für sie da zu sein. Ich habe sie sehr vermisst".
Jens Stage (11.) hatte dominante Bremer in der Anfangsphase in Führung gebracht, nach dem Füllkrug-Tor traf mit Ludovit Reis (76.) ein weiterer Neuzugang. Nun geht der Blick nach vorn, im Pokal soll die Reise schließlich weit gehen, "weil ich weiß, dass es den Fans etwas bedeutet. Und weil ich weiß, dass es für sie ein emotionaler Wettbewerb ist, wo sie auch mal ein paar andere Stadien sehen und andere Dinge erleben können", sagte Füllkrug, der zudem ein Lob für den Gegner übrig hatte: "Die Lüneburger haben sich reingeschmissen, waren sehr sympathisch auch auf dem Platz, haben sich korrekt verhalten. Und deswegen war es heute einfach ein toller Tag für alle."
"Es war nicht mein bestes Spiel", bilanzierte Füllkrug hinterher, doch er sei "froh, dass ich noch getroffen habe". Für die Grün-Weißen und ihren neuen alten Hoffnungsträger war es nicht mehr, aber eben auch nicht weniger als ein lockeres Warmschießen für den Liga-Auftakt am kommenden Sonntag beim SC Freiburg.
