Die beiden Briten standen sich trotz jahrelanger Verhandlungen bislang nie im Ring gegenüber. Immer wieder scheiterte die Ansetzung an Fragen rund um Termin, Austragungsort und Vertragsdetails.
Nun ist der Superkampf offiziell bestätigt. "Fury vs. Joshua ist ein Kampf, der seit Jahren vorbereitet wird", sagte Netflix-Sportchef Gabe Spitzer. "Er hat die Rivalität, die Bedeutung und die Größenordnung, um Sportfans auf der ganzen Welt zu begeistern."
Cardiff statt New York
Lange war offen, wo der Mega-Kampf stattfinden würde. Zwischenzeitlich galt sogar eine Austragung im Madison Square Garden in New York als möglich. Letztlich setzte sich jedoch der Wunsch nach einem britischen Austragungsort durch. Das Principality Stadium bietet dabei einen entscheidenden Vorteil: Das Stadion verfügt über ein verschließbares Dach und ist damit auch für einen großen Boxabend im Dezember geeignet.
Für Joshua ist Cardiff kein unbekanntes Terrain. Der 36-Jährige boxte bereits zweimal im Principality Stadium. 2017 besiegte er dort Carlos Takam, 2018 setzte er sich gegen Joseph Parker durch. Auch Fury kehrt für den Mega-Kampf nach Großbritannien zurück. Der 38-Jährige hatte im April im Tottenham Hotspur Stadium gegen Arslanbek Makhmudov nach Punkten gewonnen.
