McIlroy, der in der Vergangenheit bereits selbst mit Trump auf dem Platz stand, äußerte sich gegenüber der BBC gelassen: "Es wird sicher anders sein. Seine Resorts haben allerdings schon häufiger PGA-, European-Tour- und LIV-Events ausgerichtet. Er liebt diesen Sport und unterstützt ihn sehr. Das Anwesen hier in Doonbeg ist wunderschön – ich spiele den Platz heute zum ersten Mal."
Trotz des prominenten Besuchs liege der Fokus der Spieler aber auf dem Sport: "Wir sind hier, um ein Golfturnier zu spielen. Der Kurs ist klasse, darauf konzentrieren wir uns."
McIlroy glänzt mit Gelassenheit
Ganz ohne spürbare Folgen wird der Besuch des Präsidenten aber wohl nicht bleiben. Wegen der enormen Sicherheitsvorkehrungen rechnet McIlroy mit Einschränkungen für das Publikum: "Gerade am Wochenende, wenn er da ist, werden die Zuschauerzahlen vermutlich begrenzt sein. Das bringt logistisch natürlich einige Herausforderungen mit sich. Aber wenn er die Irish Open sehen möchte – wer wären wir, ihm das zu verwehren?"
Für den 37-jährigen Nordiren, der als einer von nur sechs Spielern alle vier Major-Titel gewinnen konnte, ist Doonbeg eine weitere Etappe auf einem gereiften Weg. Seinen ersten Irish-Open-Titel holte er 2016 im K Club – und wiederholte diesen Erfolg dort 2025 mit einem spektakulären Eagle am letzten Loch, bevor er sich im Stechen gegen den Schweden Joakim Lagergren durchsetzte.
Inzwischen geht McIlroy deutlich entspannter an das Heimturnier heran als früher: "Es gab Jahre, in denen ich auf meine Leistungen bei den Irish Open nicht besonders stolz war. Damals hatte ich Mühe, mit dem Druck und den vielen Verpflichtungen umzugehen. Mittlerweile sehe ich das Ganze viel gelassener."
