Für den ehemaligen US-Open-Champion setzt dieser Sieg ein erfolgreiches Jahr 2026 fort: Auf der nordamerikanischen PGA-Tour hatte er zuvor bereits die Valspar Championship sowie das RBC Heritage gewonnen und zudem gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Alex das Teamturnier in New Orleans für sich entschieden.
Am Finalsonntag geriet der Sieg jedoch kurzzeitig ins Wackeln: Da Fitzpatrick nur schwer in seinen Rhythmus fand, schmolz sein Vorsprung zu Beginn schnell auf zwei Schläge. Dank seines starken kurzen Spiels rettete er sich jedoch mit zwölf Pars in Folge durch die schwierige Anfangsphase. Zwei entscheidende Birdies an den Löchern 13 und 15 machten schließlich alle Hoffnungen der Verfolger zunichte. Am Ende beendete er das Turnier mit einem Gesamtergebnis von 20 unter Par.
"Ich bin froh, dass ich es ins Ziel gebracht habe – heute war es definitiv ein Kampf", sagte der 32-Jährige nach seinem elften Erfolg auf der European Tour. "Auf den ersten zwölf Löchern hatte ich nicht mein bestes Golf parat, aber danach habe ich wieder zu meiner Form gefunden. Dieser Sieg gehört definitiv weit nach oben. Besonders beim kurzen Spiel habe ich mich fantastisch gefühlt. Natürlich hatte ich auch etwas Glück bei den Lagen, aber ich habe das Beste daraus gemacht und es gut zu Ende gespielt."
Den zweiten Platz sicherte sich der Weltranglisten-318. Angel Hidalgo mit einer starken 67er-Runde (fünf unter Par). Er behauptete sich mit zwei Schlägen Vorsprung vor einer vierköpfigen Verfolgergruppe um die beiden französischen Lokalmatadore Matthieu Pavon und Tom Vaillant, den Spanier Eugenio Chacarra sowie den formstarken Norweger Kristoffer Reitan.
