"Wir dürfen nicht alles in die Tonne kloppen und dürfen nicht vergessen, dass wir immer noch Deutschland sind. Wir wissen, was wir können", sagte der Trainer des Zweitligisten 1. FC Nürnberg bei Sport1 zum anstehenden Neuaufbau unter Jürgen Klopp nach dem erneuten WM-Debakel.
Mit dem neuen Bundestrainer werde frische Euphorie entfacht, meinte Miroslav Klose. "Es freut mich, dass wir wieder eine andere Stimmung in Deutschland reinbekommen. Das muss auch so sein, weil ich das Gefühl habe, dass jeder gerade ein bisschen negativ und pessimistisch denkt. Das ist auch völlig normal, wenn man sich die letzten drei Turniere anschaut."
Argentinien als Vorbild
Wie es anders geht, hätten Lionel Messis Argentinier vorgemacht. "Das ist die Art von Fußball, die sie auszeichnet. Da muss man sich wehren, da gehört es auch dazu, ein bisschen zu provozieren. Das ist extrem körperbetont, aber ich mag es. Du musst dich wehren", sagte Klose.
Diese Art der Widerstandskraft hat der 48-Jährige bei der DFB-Elf zuletzt vermisst: "Da können Argentinien und auch andere Mannschaften ein gutes Vorbild sein: Wir müssen wieder ein bisschen mehr Körperlichkeit in unser Spiel bringen."

