"Die letzten Wochen und alles, was drumherum passiert ist und berichtet wurde, ging mir auf gut Deutsch ein bisschen auf den Sack. Und dann habe ich heute eine kleine Antwort gegeben", sagte Raum am Samstag nach dem 5:2 (3:1)-Erfolg der Leipziger gegen den FC Augsburg bei DAZN. Gemeint war der Jubel nach dem verwandelten Freistoß zum zwischenzeitlichen 3:1 (45.+1).
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Keine Nominierung von Klopp
Der Linksverteidiger gehört nicht zum Kader der Nationalmannschaft für die Nations-League-Spiele in Serbien und gegen die Niederlande (13. und 16. November). Klopp setzt auf Raums Position auf Nathaniel Brown (Bayern München) und Maximilian Mittelstädt (VfB Stuttgart). "Natürlich ist es eine Enttäuschung. Ich würde lügen, wenn es nicht so ist. Ich war immer dabei. Er hat mich angerufen. Ich respektiere sehr, dass er mir die Entscheidung auch begründet hat", sagte Raum bei Sky.
Er habe Klopp, so Raum, "aber auch ganz ehrlich gesagt, dass ich mit Leistung antworten werde, dass er nicht um mich herumkommt beim nächsten Mal. Da habe ich heute den ersten Schritt gemacht." Für die kommenden Spiele drücke er der DFB-Elf "ganz fest die Daumen, damit wir als Fußball-Deutschland wieder eine Nationalmannschaft haben, auf die wir stolz sein können."
Der 28-Jährige hatte 2021 sein Debüt für Deutschland gegeben. Danach gehörte er bei den Weltmeisterschaften 2022 in Katar und 2026 in den USA, Mexiko und Kanada sowie der Heim-EM 2024 zum Aufgebot. Insgesamt kommt er bislang auf 40 Länderspiele. Im ersten Fenster unter Klopp Anfang Oktober war Raum nur im Nations-League-Rückspiel in Griechenland (0:0) eingesetzt worden. Er spielte 90 Minuten durch.
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