Beim Wiedersehen glänzten bei den Bayern mit jeweils 14 Punkten Oscar da Silva und Kamar Baldwin.
Justin Bean, wertvollster Spieler der vergangenen Finals, mit 13 Punkten und Jack Kayil mit 14 waren die mit Abstand besten Werfer der Gäste, die sich jedoch gegen die überragende Defensive der Bayern kaum durchsetzen konnten.
Für Münchens neuen Trainer Anton Gavel – der als Spieler von 2018 bis 2024 für Alba auflief – war es in der sehr frühen Phase der Saison ein wichtiger Erfolg.
"Wir haben es sehr ernst genommen und uns einen Vorsprung herausgespielt. Die Körpersprache hat mir nicht immer gefallen, wir haben einige einfache Würfe liegengelassen. Aber daran müssen wir arbeiten", so Gaviel in der ARD. Seine Spieler, so scheint es, haben die Finalniederlage verdaut und sind bereit für den nächsten Anlauf.
Starke Perfomance der Gastgeber
Vor den Augen von FCB-Präsident Herbert Hainer und Fußball-Nationalspieler Aleksandar Pavlovic bestimmten die Münchner das Spiel von Beginn an. Die Bayern waren treffsicherer und unter dem Korb dominant: Sie sammelten deutlich mehr Rebounds als die Berliner und erzwangen immer wieder Ballverluste.
So baute München seine Führung kurz vor Ende des zweiten Viertels auf 20 Punkte aus (39:19) und ließ auch nach der Pause nicht nach. Die Bayern hielten das Tempo hoch, spielten sich in einen wahren Rausch. Fünf Minuten vor dem Ende lag Gavels Team mit 39 Punkten vorne, Alba sehnte die Schlusssirene herbei.
