Mark Allen steht als zweiter Viertelfinalist fest! Nach Shaun Murphy zieht auch Allen in die Runde der letzten acht ein, dafür reicht ihm eine starke Final-Session, in der er das 9:7 aus dem Vortag in ein 13:9 verwandelt.
Die Session begann ausgeglichen: Beide Akteure nutzten eine Chance konsequent und teilten sich so die ersten beiden Frames, in denen sowohl Wilson als auch Allen ein 78er Break gelang. Auch die beiden Frames vor der Pause wurden geteilt: Allen reichte ein 61er Break zum 11:8, Wilson konterte in der Folge mit einer 45 und einer 44 zum 9:11.
Zum Match-Center: Wilson vs. Allen
Doch so richtig spannend wurde es nicht mehr. Allen holte nach dem Midsession Intervall mit drei kleineren Breaks das 12:9, ehe der Nordire im finalen Frame ein 48er Break von Wilson konterte und dank einer 37er Clearence bis Pink das Match entschied. Allens Viertelfinalgegner ermitteln Mark Williams und Barry Hawkins, der in der heutigen finalen Session ermittelt wird. Hawkins geht mit einem 10:6-Vorsprung in den Tag.
Neil Robertson mit gutem Start
Auf dem anderen Tisch bekam Neil Robertson die Chance zur Revanche, nachdem Chris Wakelin ihn im vergangenen Jahr in der ersten Runde ausschaltete. Doch nach einer 4:1-Führung endet die Session für Robertson in einem enttäuschenden 4:4.
Zum Match-Center: Robertson vs. Wakelin
Der erste Frame der Session hatte es gleich in sich. Robertson ging mit 56 Punkten in Führung, ein Miscue beendete jedoch das Break abrupt, was Wakelin mit einer 47 bestrafte. Nach einem langwierigen Safety-Duell machte der Engländer sein Comeback perfekt und gewann im Endspiel auf die Farben.
Neil Robertson verspielt 4:1 gegen Chris Wakelin
Robertson ließ sich davon aber nicht beirren: Mit kleineren Breaks holte er sich souverän den zweiten Frame, ehe er mit einer 65 in Führung ging. Wakelin hatte vor der Pause zwar die große Chance zum Ausgleich, verschoss nach einem 50er Break aber eine leichte Rote. Dieses Mal blies Robertson zur Aufholjagd und drehte den Frame mit der finalen Schwarze dank einer 59er Clearence.
Nach dem Midsession Intervall stellte Robertson sogar auf 4:1, verlor dann aber ein wenig den Faden. Mit einer 77 spielte sich Wakelin gut zurück, ehe er einen Kampfframe nach vielen taktischen Duellen knapp für sich entschied. Auch der finale Frame der Session war lange umkämpft, letztlich erspielte sich Wakelin mit kleineren Breaks, die es bei einem schwierigen Bild in sich hatte, das verdiente 4:4. Die Fortsetzung in der zweiten Session zwischen den beiden folgt morgen.
