Stadionstreit zwischen PSG und der Stadt Paris um den Prinzenpark

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Mehr
Anzeige
Anzeige
Stadionstreit zwischen PSG und der Stadt Paris um den Prinzenpark
PSG-Spieler bei der Ehrenrunde im Prinzenpark-Stadion
PSG-Spieler bei der Ehrenrunde im Prinzenpark-StadionProfimedia
Der französische Spitzenklub Paris Saint-Germain muss sich möglicherweise um ein neues Fußballstadion für seine Heimspiele bemühen. "Wir sind im Parc des Princes nicht mehr willkommen", sagte der katarische PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi der spanischen Zeitung Marca am Dienstag. Der Klub stehe vonseiten der Pariser Stadtverwaltung unter Druck, das Stadion zu verlassen.

"Ich liebe den Parc des Princes, er ist Teil unserer Geschichte. Wir haben es immer vorgezogen, hier zu bleiben, aber ich glaube nicht, dass sie uns wollen", führte Al-Khelaifi aus. PSG hatte zuvor versucht, die Stadt zu einem Verkauf des Stadions an den Eigentümer des Vereins zu bewegen, was diese bislang aber ablehnte.

"Es ist nicht unsere erste Wahl, ihnen den Parc des Princes zu verkaufen. Er ist das Erbe der Stadt und der Pariser", hatte der Chef der Stadtverwaltung für Stadtentwicklung, Emmanuel Gregoire, vergangene Woche erklärt.

Der französische Meister trägt seine Heimspiele seit 1974 im "Prinzenpark" aus. Seit dem Kauf von PSG durch den katarischen Investmentfonds QSI 2011 hat der Verein acht Meisterschaften gefeiert und sechs mal den nationalen Pokal gewonnen, wartet aber weiter sehnsüchtig auf den Gewinn der Champions League.

Die Sportstätte wurde bereits 1897 eingeweiht und mehrfach erweitert und umgebaut. Hier fanden unter anderem sechs Partien der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 statt. Der "Prinzenpark" soll auch Teil der Olympischen Spiele 2024 in Paris werden.