Auf dem Platz sagte er: "Physisch bin ich immer noch ein bisschen angeschlagen." Es sei "schwierig" gewesen, die Höhe - Madrid liegt fast 700 Meer über dem Meer - sei dem starken Aufschläger Mensik entgegengekommen. "Daher bin ich glücklich über das Match und den Sieg", sagte Zverev.
Im Duell um den Einzug ins Halbfinale bekommt es Zverev mit Flavio Cobolli zu tun. Der an Position zehn gesetzte Italiener hatte den Hamburger zuletzt beim Turnier in München in der Vorschlussrunde mit einer überragenden Leistung ausgeschaltet. Die beiden Duelle zuvor hatte Zverev gewonnen.
Nachdem er in der Runde zuvor gegen den Franzosen Térence Atmane noch über körperliche Probleme geklagt hatte, wirkte Zverev im ersten Duell mit dem 20-jährigen Mensik auf der ATP-Tour erholt - trotz des späten Beginns um 23.03 Uhr. Zverev sicherte sich sofort ein Break, das zum Gewinn des ersten Durchgangs reichte.
Match-Center: Flavio Cobolli vs Alexander Zverev
Hoffnung auf den Dreierpack
Im zweiten Satz entwickelte sich das erwartet schwere Match, der an Position 23 gesetzte Tscheche brachte vor allem seine Aufschlagsspiele konsequent durch und agierte auch im Tie Break offensiver. Im dritten Durchgang hatte Zverev kurzzeitig mit einem Sandkorn im Auge zu kämpfen, holte dann beim Stand von 4:3 aber das entscheidende Break.
In den vergangenen drei Jahren war Zverev stets im Achtelfinale gescheitert. 2022 hatte der Hamburger das Finale erreicht, seinen dritten Titel in der Caja Magica nach 2021 und 2018 aber verpasst. In Madrid bereitet sich der Tokio-Olympiasieger auf den Sandplatz-Höhepunkt French Open (24. Mai bis 7. Juni) vor.
In einem möglichen Halbfinale würde Zverev diesmal nicht auf den Weltranglistenersten Jannik Sinner treffen. Der Italiener gewann bisher alle drei Masters-Turniere, auf dem Weg dahin besiegte er Zverev jeweils in der Vorschlussrunde. In Madrid wäre ein Aufeinandertreffen erst im Finale möglich, nachdem Carlos Alcaraz als Nummer zwei des Rankings seine Teilnahme verletzungsbedingt abgesagt hatte.
