In Bremen machte die Ausnahmekönnerin des FC Bayern einmal mehr den Unterschied. "Sie ist und bleibt ein unheimlich wichtiger Faktor für uns, für unser Spiel – mit Ball, aber eben auch gegen den Ball", betonte Wück und war lange noch nicht fertig mit seiner Lobeshymne.
"Sie ist schnell, sie ist zweikampfstark", führte der 53-Jährige aus. Und eben wuchtig im Abschluss, mit rechts wie links: "Ich kann es nur immer wieder betonen: Ich kenne keinen männlichen Fußballspieler, der so beidfüßig ist wie sie." Damit nicht genug, denn auch neben dem Platz spiele sie als "Frohnatur" eine große Rolle für "die Chemie im Team".
Bühl sieht noch Steigerungspotenzial
Gegen den WM-Mitfavoriten im Weserstadion bereitete Klara Bühl erst den Ausgleich durch Linda Dallmann (28.) vor und traf dann selbst (73.). Ihre eigene Leistung wollte die 25-Jährige aber tatsächlich gar nicht so hochhängen.
Auf einer Skala von 1 bis 10 würde sie bei der eigenen Bewertung zu einer "7 bis 7,5" tendieren, antwortete Bühl auf die entsprechende Frage: "Da war schon viel Gutes dabei. Trotzdem hatte ich wieder zwei, drei Torchancen, die ich nicht ummünzen konnte."

Bleibt man bei der Skala, liege das DFB-Team nach den erfolgreichen Tests gegen Australien (4:2) und Ex-Weltmeister Japan auf dem Weg zur WM 2027 in Brasilien aus ihrer Sicht zwischen 6,5 und 7: "Ich sehe schon noch Potenzial, aber wir haben ein gutes Fundament gebaut. Wir sind auf dem richtigen Weg."
