Wimbledon: Alexander Zverev ohne Probleme - und mit "besserem Tennis"

Aktualisiert
Alexander Zverev spielt weiter tolles Tennis.
Alexander Zverev spielt weiter tolles Tennis.REUTERS/Andrew Couldridge

Alexander Zverev bleibt bei seiner Jagd nach dem zweiten Grand-Slam-Sieg auf Kurs. Der French-Open-Sieger setzte sich am Donnerstag in Wimbledon gegen den Franzosen Valentin Royer 6:1, 6:3, 7:6 (7:3) durch und zog zum siebten Mal in die dritte Runde des Klassikers ein. Auf Rasen war es der 50. Sieg für Zverev auf Tourlevel.

"Für zweieinhalb Sätze war es ein fast perfektes Match. Dann habe ich etwas den Fokus verloren", sagte Zverev, der überzeugt davon ist, dass die Reise in diesem Jahr weit gehen kann: "Ich liebe Wimbledon, ich warte immer noch auf ein großes Resultat. Wenn ich so weitermache, glaube ich daran, dass es passieren kann."

In der nächsten Runde trifft Zverev auf den US-Amerikaner Marcos Giron, der den Franzosen Quentin Halys glatt mit 7:6 (7:5), 6:3, 6:4 besiegte. Gegen den kommenden Gegner hat Zverev in vier Matches noch nicht verloren, zuletzt gewann der Hamburger das direkte Duell im vergangenen Jahr in Halle/Westfalen. 2024 schlug er Giron in Wimbledon in Runde zwei.

Match-Center: Valentin Royer vs. Alexander Zverev

Statistiken: Royer vs. Zverev.
Statistiken: Royer vs. Zverev.Flashscore

Dritter Matchball zum Sieg

Mit dem ersten Major-Sieg in der Tasche will Zverev endlich auch in Wimbledon glänzen, weiter als das Achtelfinale ging es im Londoner Südwesten bislang noch nie. "Ich glaube, dass ich generell dieses Jahr besser Tennis spiele als letztes Jahr", hatte Zverev nach seinem mühsamen Auftaktsieg auf dem Centre Court gegen den Belgier Alexander Blockx gesagt.

Gegen Royer ging es für ihn nun auf Court 1 weiter - und Zverev hatte gar keine Probleme. In einem Klassenunterschied kämpfte der Franzose vergeblich, nach nur 32 Minuten schnappte sich Zverev mit einem Return-Winner den Satz. Im strahlenden Sonnenschein von London drückte er auch in der Folge aufs Gas, im dritten Durchgang schlichen sich aber vermehrt einfache Fehler ein. Royer holte der Tokio-Olympiasieger so zurück ins Match, im Tiebreak blieb Zverev dann aber nervenstark. Nach 2:04 Stunden verwandelte er seinen dritten Matchball.