Mit seinem erneuten Triumph setzte Djokovic seine beeindruckende Geschichte in der chinesischen Hauptstadt fort. Der Serbe war nach elf Jahren Pause nach Peking zurückgekehrt. Bei seinen vorherigen sechs Teilnahmen hatte er das Turnier bereits 2009, 2010, 2012, 2013, 2014 und 2015 gewonnen.
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Das Finale entwickelte sich zunächst zu einem äußerst ausgeglichenen Duell. De Minaur setzte auf seine Schnelligkeit und versuchte, Djokovic mit langen Ballwechseln unter Druck zu setzen. Beide Spieler behaupteten jedoch zunächst souverän ihre Aufschlagspiele. Im Tiebreak zeigte Djokovic seine ganze Erfahrung und war in den entscheidenden Momenten der bessere Spieler. Der Serbe setzte sich mit 7:3 durch und sicherte sich nach 68 intensiven Minuten den ersten Satz.
Körperliche Probleme stoppen de Minaur
Nach 1:23 Stunden musste der angeschlagene de Minaur die Partie aufgeben und sorgte so dafür, dass Djokovic, der in Peking noch nie eine Partie verloren hat, über seinen 102. Turniersieg jubeln durfte. Djokovic führte zu diesem Zeitpunkt mit 7:6 (7:3), 0:1. Seit November vergangenen Jahres hatte der Serbe auf ein solches Erfolgserlebnis warten müssen - nun kehrt er dank des Triumphs auch in die Top Ten der Weltrangliste zurück. "Diese Trophäe bedeutet mehr als nur ein Turniersieg", sagte er.

Bei den US Open in New York hatte der körperlich geschwächte Grand-Slam-Rekordsieger (24 Titel) noch einen bedenklichen Eindruck hinterlassen, Spekulationen über ein nahendes Karriereende waren die Folge. In Peking präsentierte er sich nun aber wieder nahe seiner Topform. Der Erfolg über de Minaur war sein dritter Sieg in Folge über einen Top-Ten-Spieler. Am Sonntag hatte er bereits US-Open-Sieger Alexander Zverev in drei Sätzen bezwungen.
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Auch Daniil Medvedev konnte ihn in einem denkwürdigen Halbfinale nicht stoppen. Der Russe war am Montag deutlich im Rückstand liegend im zweiten Satz disqualifiziert worden, nachdem er frustriert einen Ball ins Publikum geschossen und damit einen Zuschauer im Gesicht getroffen hatte.
