Casper Ruud will erneut ins Viertelfinale von Basel, während Nuno Borges einen seltenen Hallenlauf anstrebt
Teaminfos und aktuelle Form
Nuno Borges erlebt 2026 die unbeständigste Saison seiner Karriere auf Tour-Ebene, hat sich auf Hartplatz in den vergangenen Monaten aber ordentlich gefangen. Ein Jahresabschluss in den Top 50 wäre eine solide Schadensbegrenzung. Die Chancen dafür stehen gut, da er während der Hallensaison nur wenige Punkte zu verteidigen hat. In diesem Zeitraum gewann er im vergangenen Jahr gerade einmal zwei Matches, darunter Auftaktniederlagen in Wien und beim Masters in Paris.
Der Portugiese ist bereits auf dem besten Weg dorthin. Zum Auftakt der Hallensaison bezwang er den heimischen Lucky Loser Mika Brunold in der ersten Runde von Basel souverän mit 6:3, 6:1 und feierte damit seinen ersten Sieg bei diesem Turnier. Sein einziger vorheriger Auftritt 2024 war gleich zum Auftakt zu Ende gegangen.
Casper Ruud gab seiner Saison beim Masters in Shanghai mit einem starken Lauf bis ins Viertelfinale dringend benötigten Schwung. Dort gewann er erstmals seit den French Open im Mai zwei Matches auf Tour-Ebene hintereinander. Mit diesem neu gewonnenen Selbstvertrauen im Rücken startete der Norweger in die europäische Hallensaison. Gegen das gefährliche heimische Talent Dominic Stricker musste er zunächst kämpfen, setzte sich nach einem Comeback aber mit 4:6, 7:5, 6:3 durch. Damit bleibt sein Vorhaben am Leben, vor Saisonende in die Top 20 zurückzukehren.
Direkter Vergleich: Casper Ruud führt 2:1
Borges gewann das einzige Duell auf Sand bei den French Open im vergangenen Jahr. Ruud entschied jedoch beide Begegnungen auf Hartplatz ohne Satzverlust für sich.
Interessante Statistiken
Nuno Borges erreichte bei einem Hallenturnier auf Tour-Ebene erst einmal das Viertelfinale – im vergangenen Jahr in Athen.
Borges weist bei Hallenturnieren auf Tour-Ebene eine durchwachsene Karrierebilanz von 7:10 auf.
Casper Ruud erreichte im vergangenen Jahr das Viertelfinale in Basel und legte damit den Grundstein für seine bislang beste Hallensaison, die er mit einer soliden Bilanz von 11:3 beendete.
Ruud gewann in diesem Jahr 17 seiner 23 Matches gegen Spieler außerhalb der Top 50.
Tipps für Wetten
Beide Spieler erleben 2026 eine enttäuschende Saison, kassierten mehrere schwache Niederlagen und waren über weite Strecken des Jahres schwer einzuschätzen. Aktuell scheint Casper Ruud jedoch die besseren Karten zu haben. Er kommt von einem selbstvertrauensfördernden Viertelfinaleinzug in Shanghai und kann zudem eine ordentliche Bilanz an diesem Austragungsort vorweisen. Damit gilt er zu Recht als klarer Favorit.
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