Angeführt von einer aggressiven und disziplinierten Abwehr setzte Houston Steelers-Quarterback Aaron Rodgers massiv unter Druck. Vier Sacks sowie zwei defensive Touchdowns im Schlussviertel nach Ballverlusten sorgten früh für klare Verhältnisse. Mit diesem Sieg qualifizierten sich die Texans für die Divisional Round, wo sie am Sonntag auf die New England Patriots treffen.
Zum Match-Center: Pittsburgh Steelers vs. Houston Texans
Für den 42-jährigen Rodgers war es ein äußerst bitterer Abend und möglicherweise sogar sein letzter Auftritt in der NFL. Der Routinier ließ seine Zukunft zuletzt offen und fand im Acrisure Stadium nie richtig ins Spiel. Nur 17 seiner 33 Pässe kamen an, insgesamt erzielte er lediglich 146 Passing Yards.
Bitterer Abend für Rodgers
Besonders schmerzhaft war ein erzwungener Fumble im vierten Viertel: Texans-Defensive-Lineman Sheldon Rankins nahm den freien Ball auf und trug ihn über 33 Yards zum Touchdown zurück, die Vorentscheidung zum 17:6.
Kurz vor Spielende erhöhte Woody Marks mit einem 13-Yard-Rushing-Touchdown weiter für Houston. Doch damit nicht genug: Rodgers warf anschließend noch eine Interception, die Calen Bullock über 50 Yards direkt in die Endzone zurücktrug und den Endstand herstellte.
Dabei hatte die Partie zunächst ausgeglichen begonnen. Die Steelers gingen durch ein frühes 32-Yard-Field-Goal von Chris Boswell mit 3:0 in Führung – die einzigen Punkte im ersten Viertel. Im zweiten Abschnitt führte Texans-Quarterback C. J. Stroud sein Team jedoch über einen starken 92-Yard-Drive, den Christian Kirk mit einem sechs Yard langen Touchdown-Pass zum 7:3 abschloss.
Ein weiteres Field Goal von Boswell verkürzte noch vor der Pause auf 7:6. Danach jedoch lief bei der Steelers-Offense kaum noch etwas zusammen. Houstons Defense ließ keine weiteren Punkte zu und machte im Schlussviertel mit drei Touchdowns alles klar.
Unterm Strich stand eine eindrucksvolle Vorstellung der Texans und ein Abend, den Aaron Rodgers und die Steelers so schnell nicht vergessen werden.
