Lewis Hamilton schlenderte Arm in Arm mit Kim Kardashian durch Tokio. Bei frühlingshaften Temperaturen in der japanischen Millionenmetropole genoss der Rekordweltmeister die Shoppingtour in prominenter Begleitung.
Die Schnappschüsse von ihrem erneuten gemeinsamen Auftritt sorgten für große Aufregung im Netz, heizten einmal mehr die Gerüchte über eine mögliche Beziehung zwischen dem Formel-1- und dem Reality-Star an. Doch die vielen Schlagzeilen nimmt Hamilton dieser Tage gelassen hin, schließlich schwebt er derzeit nicht nur aufgrund seines privaten Glücks auf Wolke sieben.
"Ich habe definitiv das Gefühl, wieder in Bestform zu sein", sagte Hamilton, "sowohl mental als auch körperlich". Nach seinem starken Saisonstart und dem ersten Podestplatz überhaupt für Ferrari hat der Brite die Freude an der Formel 1 wiedergefunden.
Es gibt immer "Raum für Verbesserungen"
Längst vergessen ist sein erstes Seuchenjahr in Rot. Beim Großen Preis von Japan am Sonntag (7 Uhr MEZ/Sky) will der 41-Jährige nun seinen Aufwärtstrend bestätigen.
Er glaube immer noch, "dass es Raum für Verbesserungen gibt", sagte Hamilton. Und ja, auf der Strecke kann die Scuderia die beiden dominierenden Mercedes-Piloten George Russell und Kimi Antonelli aktuell nur mit ihren raketenhaften Starts vor Probleme stellen. Dennoch strotzen die Worte des siebenmaligen Champions wieder vor Selbstvertrauen: "Da kommt noch mehr."
Trotz seines nun fortgeschrittenen Fahreralters brennt Hamilton weiter für die großen Triumphe in der Königsklasse, der Traum von Titel Nummer acht lebt weiterhin. "Das Training in diesem Winter war das härteste und intensivste, das ich je hatte", sagte er, "und das hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass ich älter werde. Die Erholung dauert länger."

Doch die harte Arbeit in der Pause zahlt sich aus. Und auch die komplett neuen Autos kommen Hamilton entgegen. Sein spektakuläres Duell mit Teamkollege Charles Leclerc in China sei "das beste Racing" gewesen, "das ich in der Formel 1 miterlebt habe", sagte Hamilton: "Das hat sich angefühlt wie im Go-Kart, hin und her, hin und her."
Soll der Angriff nach ganz vorne in Richtung Mercedes aber nachhaltig gelingen, muss auch der Engländer noch an ein paar Stellschrauben drehen. "Ich glaube", sagte Hamilton, "ich kann noch mehr Leistung aus diesem Auto herausholen. Ich lerne immer noch dazu, vor allem was den Einsatz der Energie angeht."
