Der Abgang Wheatleys beim neue Werksteam nach nur zwei Saisonrennen der Formel 1 sei überraschend gekommen, so Hülkenberg, "ein Rückschlag ist es aber nicht."
Mattia Binotto, zuvor bereits Chef des Formel-1-Projekts, übernimmt nun auch die Aufgaben des Teamchefs an der Rennstrecke. "Wir haben in Mattia weiterhin einen Leiter, wir sind nicht führungslos, wir sind nicht ohne Struktur oder planlos", sagte Hülkenberg: "Es hat sich unerwartet etwas verändert, aber alles andere läuft wie geplant. Am Rennwochenende wird es gar nicht allzu viel ändern."
Dem Vernehmen nach zieht es Wheatley in seine britische Heimat zum Team von Aston Martin. Bestätigt ist das noch nicht. Audi gab in der offiziellen Mitteilung "persönliche Gründe" Wheatleys an.
Ordentlicher Saisonstart
Für Audi gehe der Fokus nun wieder "voll auf die Strecke, sobald das Rennwochenende läuft", sagte Hülkenberg mit Blick auf den Großen Preis von Japan (Sonntag, 7 Uhr MEZ/Sky).
Der Hersteller hat einen Start mit Höhen und Tiefen in seine erste Formel-1-Saison hingelegt. "Wir sind wettbewerbsfähig im Mittelfeld", sagte Hülkenberg: "Es gibt Arbeit zu tun, wie bei vielen anderen Teams. Aber ehrlich gesagt war das für einen neuen Hersteller zu erwarten."
Audi hat durch Hülkenbergs Teamkollegen Gabriel Bortoleto schon beim Auftakt in Australien die ersten WM-Punkte eingefahren. Allerdings sorgten technische Probleme jeweils schon vor dem Start dafür, dass beide Piloten bislang nur eines der beiden bisherigen Saisonrennen bestritten.
