"Wir sind überglücklich, dass wir das Ding holen konnten - für die Fans und den Verein", sagte Gavel gelöst im Anschluss der Partie bei Dyn: "Wir haben auf dem Weg zum Pokal viele gute Mannschaften geschlagen, unter anderem die Top-Zwei der Liga. Die Konstanz, die wir in der Liga vermissen lassen haben, konnten wir im Pokal zeigen."
Im Klassiker, dem meistgespielten Duell der deutschen Basketball-Geschichte, war Demarcus Demonia (19 Punkte) der Garant für den Titelgewinn der Baskets. Nationalspieler Malte Delow (17) glänzte als bester Schütze der Albatrosse.
Match-Center: Bamberg Baskets vs. Alba Berlin
Berlin, das 2026 bereits zwei Siege in der BBL gegen Bamberg holte, ging dementsprechend selbstbewusst in die Anfangsphase. Delow überzeugte als Dreh- und Angelpunkt in der Offensive. Bamberg-Trainer Gavel - in seinem dritten Pokalfinale in Folge - sah zunächst, wie sein Team nach dem kräftezehrenden Overtime-Coup gegen die Bayern mit Albas Intensität zu kämpfen hatte.
Inmitten des zweiten Viertels entglitt Alba die Partie plötzlich. Bamberg rückte durch einige Berliner Fehler nach zwischenzeitlichem Neun-Punkte-Rückstand zur Halbzeit wieder auf einen Punkt heran. Es entwickelte sich kein hochklassiges, jedoch ein dramatisches Duell auf Augenhöhe, in dem die Franken zu viele Freiwürfe leichtfertig vergaben.
Alba setzte indes auf starke Rebound-Zahlen (44 gegenüber 26) als probates Mittel, hatte jedoch letztendlich nach Demonias entscheidendem Zwei-Punkte-Wurf in einer dramatischen Schlussphase das Nachsehen. Während der Jubel Bambergs nach der Finalniederlage gegen Syntainics MBC im Vorjahr keine Grenzen kannte, verpasste Alba den ersten Titel seit der Double-Saison 2022.
