"Ich weiß nicht, woran es gelegen hat", so da Silva, "aber es ist jetzt zum zweiten Mal hintereinander passiert, dass wir in der zweiten Halbzeit den Faden verlieren. Da muss sich jeder am Riemen reißen und mehr Siegeswillen zeigen, auch wenn man mal schlecht spielt, was vorkommt." Es fehle an der "Einstellung", daran habe das Team "als Kollektiv zu arbeiten. Dann passiert so etwas auch nicht, und wenn man verliert, dann mit Würde."
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Auch Assistenzcoach TJ Parker, der erneut seinen erkrankten Chef Herbert vertrat, war angefressen. "Wir haben 15 Minuten guten Basketball gespielt. Doch in der zweiten Halbzeit waren wir einfach nicht mehr da", sagte der Franzose: "Wir haben viele zweite Chancen abgegeben. Und in der zweiten Halbzeit hatten sie einfach viel mehr Energie."
Die Bayern trafen in der Roig Arena lausig von der Dreierlinie, die Erfolgsquote lag bei gut 18 Prozent – zu wenig, um ein Spiel zu gewinnen. Neuzugang Spencer Dinwiddie war mit zwölf Punkten bester Werfer der Gäste.
Neustart nach der Länderspielpause?
Die gute Nachricht: Weiter geht es erst nach der Länderspielpause, am 4. Dezember treten die Bayern bei Partizan Belgrad mit dem früheren Bayern-Profi, Welt- und Europameister Isaac Bonga an.
Am Freitag (in Ulm gegen Israel) und am Montag (auf Zypern) stehen für Bonga sowie die Münchner da Silva und Justus Hollatz mit dem Nationalteam die ersten beiden Qualifikationsspiele für die WM 2027 an. Andreas Obst musste kurzfristig wegen einer "leichten Armverletzung" passen.
