Oklahoma City Thunder 104:102 Boston Celtics
"Alle Rekorde und Erfolge sind großartig, aber sie sind bedeutungslos, wenn man nicht gewinnt, und das war alles, was mich interessierte", sagte Gilgeous-Alexander nach dem Match, "ich hätte den Rekord jederzeit für den Sieg eingetauscht." Nun aber sei er froh, "dass wir gewonnen haben und ich den Rekord aufgestellt habe."
Am knappen Sieg seines Teams, bei dem der Deutsche Isaiah Hartenstein weiterhin verletzt fehlte, hatte Gilgeous-Alexander einen entscheidenden Anteil, mit 35 Punkten war er bester Werfer der Partie. Durch den siebten Sieg hintereinander führt Oklahoma die Western Conference weiterhin klar an.
Orlando Magic 136:131 (OT) Washington Wizards
Grund zur Freude gab es auch für die beiden deutschen Profis Tristan da Silva und Moritz Wagner. Mit Orlando Magic gelang ein 136:131 über die Washington Wizards. Europameister da Silva steuerte starke 26 Punkte sowie sieben Rebounds und zwei Assists bei, Wagner, Weltmeister von 2023, kam in rund elf Minuten Spielzeit auf sieben Punkte und fünf Rebounds.
Jalen Suggs avancierte zum Helden des Abends, als er mit einem Saisonbestwert von 28 Punkten und einem entscheidenden Dreier in der Verlängerung den 136:131-Sieg sicherte. Damit bauten die Magic ihre Siegesserie auf sechs Spiele aus.
Die Wizards bewiesen nach der historischen 83-Punkte-Klatsche durch Bam Adebayo zwei Tage zuvor zwar Moral und kämpften sich nach einem 17-Punkte-Rückstand zurück in die Overtime, am Ende reichte es jedoch nicht. Trotz eines Karrierebestwerts von Bilal Coulibaly (29 Punkte) kassierte Washington die zehnte Niederlage in Folge.
Los Angeles Lakers 142:130 Chicago Bulls
Maximilian Kleber fehlte den Los Angeles Lakers beim 142:130-Sieg über die Chicago Bulls wegen einer Lendenwirbelverletzung. Überragender Spieler der Lakers war Topstar Luka Doncic, der in seinem 82. Spiel für die Männer aus Hollywood mit 51 Punkten, 10 Rebounds und 9 Assists ablieferte. Es war sein erstes 50-Punkte-Spiel im lila-goldenen Trikot seit seinem Wechsel im Februar 2025.
Auch LeBron James kehrte nach Verletzungspause zurück. Nach einer etwas eingerosteten ersten Halbzeit drehte der 41-Jährige im dritten Viertel auf und steuerte insgesamt 18 Punkte bei. Dank des vierten Sieges in Folge kletterten die Lakers auf den dritten Platz in der Western Conference.
Detroit Pistons 131:109 Philadelphia 76ers
Die Detroit Pistons grüßen weiterhin von der Spitze der Eastern Conference. Mit einem deutlichen 131:109-Sieg gegen die Philadelphia 76ers feierten sie den zweiten Erfolg in Serie. Dreier-Spezialist Duncan Robinson führte das Team mit 19 Punkten an, während Jalen Duren mit einem Double-Double (14 Punkte, 10 Rebounds) unter den Körben aufräumte.
Star-Guard Cade Cunningham wurde von den 76ers zwar mit aggressiven Traps physisch aus dem Spiel genommen und nahm nur sechs Würfe, glänzte aber stattdessen als Ballverteiler. Er sammelte 13 Assists und lenkte das Spiel so souverän, dass Detroit nie in Rückstand geriet. Für Philly setzt sich die Negativserie mit der fünften Niederlage aus den letzten sieben Spielen fort.
Indiana Pacers 108:123 Phoenix Suns
Devin Booker war in Indiana schlichtweg nicht zu stoppen. Mit 43 Punkten und einer perfekten Freiwurfquote (11 von 11) führte er die Phoenix Suns zu einem 123:108-Sieg – dem vierten Erfolg in Serie. Unterstützt wurde er von Jalen Green, der starke 36 Punkte beisteuerte, was die Suns fest auf dem siebten Platz im Westen zementiert.
Für die Indiana Pacers hingegen wird die Lage immer düsterer: Die 11. Niederlage in Folge besiegelt ihren Status als schlechtestes Team der Liga. Ein kleiner Lichtblick war das Debüt von Center Ivica Zubac, der nach langer Verletzungspause erstmals für sein neues Team auf dem Parkett stand, sowie die 23 Punkte von Andrew Nembhard in der ersten Halbzeit.
Atlanta Hawks 108:97 Brooklyn Nets
Die Atlanta Hawks sind derzeit das heißeste Team der Liga. Mit einem 108:97 gegen die Brooklyn Nets feierten sie ihren achten Sieg in Folge – die aktuell längste Serie der NBA. Jalen Johnson schrammte mit 21 Punkten, 9 Rebounds und 9 Assists nur hauchdünn an einem Triple-Double vorbei, während Rookie Zaccharie Risacher 19 Punkte beisteuerte.
Brooklyn musste ohne Topscorer Michael Porter Jr. auskommen und konnte den Hawks-Lauf im vierten Viertel nicht stoppen. Ein 10:0-Run der Gastgeber, angeführt von CJ McCollum, brach den Widerstand der Nets endgültig. Atlanta festigt damit den achten Platz im Osten und schielt weiter nach oben.
Miami Heat 112:105 Milwaukee Bucks
Nach seiner geschichtsträchtigen 83-Punkte-Gala im letzten Spiel ließ es Bam Adebayo diesmal mit 21 Punkten etwas ruhiger angehen, führte Miami aber dennoch zu einem 112:105-Sieg gegen kriselnde Bucks. Der eigentliche Star war jedoch Pelle Larsson, der mit einem Karrierebestwert von 28 Punkten den siebten Sieg in Folge für die Heat eintütete.
Bei Milwaukee konnte auch ein starker Giannis Antetokounmpo (31 Punkte) die siebte Niederlage aus den letzten acht Spielen nicht verhindern. Ein vergebener Dreier des "Greek Freak" kurz vor Schluss besiegelte das Schicksal der Bucks, die trotz eines endlich verletzungsfreien Kaders weiterhin nach ihrer Form suchen.
Memphis Grizzlies 112:120 Dallas Mavericks
Die Dallas Mavericks haben ihre schwarze Serie von acht Niederlagen beendet. Beim 120:112 gegen die personell gebeutelten Memphis Grizzlies war es vor allem Khris Middleton, der im Schlussviertel explodierte: 22 seiner insgesamt 35 Punkte erzielte er im letzten Abschnitt und traf dabei acht seiner zehn Dreierversuche.
Memphis trat mit einer Rumpftruppe an, elf Spieler fehlten verletzt. Trotz einer couragierten Leistung von Jaylen Wells (23 Punkte) hatten die Grizzlies gegen die physische Überlegenheit von Dallas in der Zone (64:42 Punkte im Paint) letztlich keine Chance.
San Antonio Spurs 131:136 Denver Nuggets
Auch ohne den verletzten Victor Wembanyama lieferten die Spurs den Nuggets einen harten Kampf, mussten sich am Ende aber dem amtierenden MVP geschlagen geben. Nikola Jokić legte mit 31 Punkten, 20 Rebounds und 12 Assists ein Monster-Triple-Double auf, während Jamal Murray mit 39 Punkten zum Matchwinner wurde und den 136:131-Sieg sicherte.
San Antonio verspielte dabei eine 20-Punkte-Führung – das erste Mal nach 22 Spielen, dass ihnen das passierte. Youngster Stephon Castle beeindruckte dennoch mit seinem dritten Karriere-Triple-Double (30/11/10), doch Murray blieb an der Freiwurflinie eiskalt und beendete die Siegesserie der Spurs.
