Sacramento Kings 126:132 Cleveland Cavaliers
Der elfmalige Allstar James Harden feierte für Cleveland sein Debüt und kam dabei auf 23 Zähler. Bester Werfer war Point Guard Donovan Mitchell mit 35 Punkten, für Sacramento traf Nique Clifford mit 30 Zählern am besten.
Die Cavs hatten Schröder am vergangenen Sonntag aus Sacramento verpflichtet. Während der 32-Jährige mit Cleveland bei einer Bilanz von 32 Siegen und 21 Niederlagen gute Chancen auf die Play-offs hat, bleiben die Kings mit zwölf Siegen und 42 Niederlagen das schlechteste Team der Liga.
Orlando Magic 120:117 Utah Jazz
Ohne den weiter verletzten Welt- und Europameister Franz Wagner (Knöchel) feierte Orlando Magic den zweiten Sieg nacheinander. Das Team um die Nationalspieler Moritz Wagner und Tristan da Silva bezwang Utah mit 120:117 und bleibt damit auf Kurs für das Play-in. Wagner spielte mit 13 Punkten und acht Rebounds als Bankspieler stark auf, da Silva gelangen acht Zähler.
Die Magic bewiesen Comeback-Qualitäten: Ein 17-Punkte-Rückstand wurde dank Regisseur Paolo Banchero (23 Punkte, 8 Assists, 7 Rebounds) und zwei späten Freiwürfen von Desmond Bane 28,3 Sekunden vor Schluss zu einem Sieg gedreht. Utah stemmte sich mit Lauri Markkanen (27) und Debütant Jaren Jackson Jr. (22) dagegen, doch die Jazz verloren ihr zweites Spiel in Folge – und 18 der letzten 22.
Los Angeles Lakers 105:99 Golden State Warriors
Auch Maximilian Kleber holte sich mit den Los Angeles Lakers durch das 105:99 gegen die Golden State Warriors ein Erfolgserlebnis, kam dabei in 28 Minuten auf vier Punkte und sieben Rebounds. LeBron James orchestrierte den dritten Lakers-Sieg in Folge mit 20 Punkten und 10 Assists. Im dritten Viertel übernahm er mit 12 Punkten das Kommando und brachte die Partie unter Kontrolle.
Golden State traf nur 27,5 Prozent von draußen (14/51) und lief lange hinterher. Moses Moody war mit 25 Punkten der beste Werfer, insgesamt hatten die Männer aus Los Angeles aber gerade in der Schlussphsase den längeren Atem.
Oklahoma City Thunder 106:112 Houston Rockets
Titelverteidiger Oklahoma City Thunder hat das Spitzenspiel der Western Conference und damit das zweite Spiel in Folge verloren. Ohne den verletzten MVP Shai Gilgeous-Alexander musste sich der Champion trotz eines starken Isaiah Hartenstein den Houston Rockets mit 106:112 geschlagen geben. Mit einer Bilanz von 40:13 bleibt OKC dennoch an der Spitze der Liga.
"SGA" sah die enge Partie von der Tribüne aus, der Guard fehlt weiterhin aufgrund einer Bauchmuskelzerrung und soll nach dem All-Star-Game am 15. Februar erneut untersucht werden. In seiner Abwesenheit glänzten auf dem Court der deutsche Center Hartenstein mit vier Punkten, elf Assists und acht Rebounds, für OKC war bester Werfer Cason Wallace mit 23 Zählern.
Houstons Superstar Kevin Durant zeigte mit 20 Punkten und vier Assists eine ordentliche Leistung, Tari Eason war mit 26 Punkten erfolgreichster Werfer der Rockets. Mit nun 32 Siegen und 19 Niederlagen stehen die Rockets derzeit auf dem vierten Platz der Western Conference.
Brooklyn Nets 127:113 Washington Wizards
Die Brooklyn Nets beendeten ihre Drei-Spiele-Niederlagenserie mit einem wuchtigen Statement: 80 Punkte zur Halbzeit, 34 Zähler Vorsprung im zweiten Viertel – Washington wurde früh überrollt. Michael Porter Jr. führte mit 23 Punkten an, Day’Ron Sharpe (19) und Noah Clowney (18) sorgten für konstante Entlastung. Rookie Danny Wolf glänzte mit 16 Punkten, sieben Rebounds und sechs Assists.
Die personell dezimierten Wizards hielten mit Will Riley (Karrierebestwert: 27 Punkte) und Justin Champagnie (21/9) dagegen, doch der 23:3-Lauf der Nets zum Ende des ersten Viertels war der frühe Genickbruch. Beim Stand von 80:47 zur Pause war das Spiel praktisch entschieden.
San Antonio Spurs 138:125 Dallas Mavericks
Stephon Castle mit einem Abend für die Geschichtsbücher: 40 Punkte, 12 Rebounds, 12 Assists – sein zweites Triple-Double und eines, das ihn in eine Reihe mit David Robinson stellt. Der Windmill-Dunk sechs Minuten vor Schluss war die Krönung einer Machtdemonstration.
San Antonio stellte mit 81 Punkten vor der Halbzeit ein Saisonhoch auf und bleibt mit dem vierten Sieg in Folge Zweiter im Westen. Dallas hielt mit Klay Thompson (19) und einem starken Debüt von Marvin Bagley III (16/12) dagegen, doch Castles Gala ließ keine echten Zweifel am Sieg aufkommen.
Atlanta Hawks 119:126 Charlotte Hornets
Neunter Sieg in Serie: die Hornets sind gerade das heißeste Team der Liga. Miles Bridges (26) und Kon Knueppel (23) führten das Scoring an, LaMelo Ball verteilte neun Assists. 16 von 16 Freiwürfen – eiskalt.
Atlanta kämpfte, Jalen Johnson lieferte 31 Punkte, doch ein 11:0-Lauf der Hornets im dritten Viertel verschob die Dynamik. Mit 49:30 dominierten die Gastgeber die Rebounds und schreiben Franchise-Geschichte mit der längsten Siegesserie seit 1998/99.
Chicago Bulls 120:136 Denver Nuggets
Nikola Jokic schreibt weiter NBA-Geschichte: Triple-Double Nummer 182 (22/17/14) – damit überholt er Oscar Robertson und ist nun Zweiter der All-Time-Liste. Denver beendete damit seine Drei-Spiele-Niederlagenserie.
Die Bulls führten nach einem 16:2-Lauf im dritten Viertel, doch die Nuggets konterten mit einem 20:2-Start ins Schlussviertel. Jokic und Julian Strawther trafen die entscheidenden Dreier, Chicago fand offensiv keinen Rhythmus mehr.
Phoenix Suns 103:109 Philadelphia 76ers
Joel Embiid (33 Punkte, 9 Rebounds) und Tyrese Maxey (29) führten Philadelphia zum sechsten Sieg aus sieben Spielen. Ein Stepback-Dreier von Maxey nach Bookers Anschluss-Freiwürfen erstickte das Comeback der Suns.
Phoenix traf nur 23,9 Prozent von der Dreierlinie (11/46) und geriet früh ins Hintertreffen. Trotz 28 Punkten von Dillon Brooks und der Rückkehr von Devin Booker reichte es nicht: die Suns verlieren drei ihrer letzten vier Spiele.
Portland Trail Blazers 122:115 Memphis Grizzlies
Was für ein Schlagabtausch: Acht Unentschieden, 18 Führungswechsel und am Ende dreht Portland einen 11-Punkte-Rückstand. Donovan Clingan (20/19) dominierte die Bretter, Jerami Grant legte 29 Punkte auf.
Memphis bekam Karrierebestleistungen von Olivier Maxence-Prosper (25) und Javon Small (22), doch zwei späte Dreier von Grant entschieden die Partie. Die Blazers gleichen damit die Zwei-Spiele-Serie aus.
