Detroit Pistons 118:80 New York Knicks
Hukporti kam von der Bank in 22 Minuten Spielzeit auf sechs Punkte, sieben Rebounds und einen Assist. Knicks-Starspieler Jalen Brunson traf nur vier seiner 20 Würfe aus dem Feld, darunter keinen seiner acht Dreierversuche, und kam auf zwölf Punkte.
Die Pistons haben unterdessen ein klares Signal gesendet: Angeführt von Daniss Jenkins (18 Punkte in seinem letzten Spiel als Zwei-Wege-Spieler) und Tobias Harris sowie Isaiah Stewart (jeweils 15 Zähler) zog Detroit bereits in der ersten Halbzeit mit 63:42 davonzog und ließ sich danach nicht mehr von seinem Kurs abbringen.
New York erwischte einen rabenschwarzen Abend. Mikal Bridges kam noch auf 19 Punkte, doch Jalen Brunson fand mit 0/8 Dreiern überhaupt keinen Rhythmus. Besonders bitter: die Pistons trafen starke 55,6 % ihrer Dreier in Hälfte eins, während die Knicks kaum ein Bein auf den Boden bekamen. Detroit gewann damit das fünfte reguläre Saisonduell in Folge gegen New York.
Boston Celtics 98:96 Miami Heat
Was. Für. Ein. Comeback. Die Celtics drehten einen 22-Punkte-Rückstand und holten sich ihren fünften Sieg in Serie. Jaylen Brown (29 Punkte) und Payton Pritchard (24) führten die Aufholjagd an, während Derrick White mit einem Dreier 1:31 Minuten vor Schluss die entscheidende Führung besorgte.
Miami hatte zur Pause noch komfortabel 59:38 geführt, nachdem Boston in den ersten beiden Vierteln nur 28 % traf. Doch im dritten Abschnitt kippte die Dynamik komplett: ein 25:7-Lauf brachte die Celtics zurück. Nikola Vucevic feierte bei seinem Debüt für Boston ein Double-Double (11 Punkte, 12 Rebounds) und wurde im TD Garden lautstark gefeiert. Am Ende hatte Miami mit einem letzten Dreier von Davion Mitchell die Chance, doch er verfehlte.
Milwaukee Bucks 105:99 Indiana Pacers
Milwaukee holt sich zum ersten Mal in dieser Saison drei Siege in Folge – und das ohne Giannis Antetokounmpo (sechstes Spiel in Folge verletzt). Kevin Porter Jr. übernahm mit 23 Punkten, acht Assists und sieben Rebounds die Verantwortung. Ryan Rollins (22) und Bobby Portis (21) lieferten ebenfalls stark ab.
Indiana startete im Schlussviertel einen 15:0-Lauf und machte es nochmal spannend, doch Porter konterte mit einem Layup und leitete einen 7:0-Run ein, der die Partie entschied. Die Bucks dominierten die Bretter (48:37 Rebounds) und Second-Chance-Punkte (17:8). Bemerkenswert: Milwaukee steht nun 3:0 gegen Indiana in dieser Saison, nachdem die Pacers sie in den letzten beiden Jahren jeweils aus den Playoffs geworfen hatten.
Minnesota Timberwolves 115:119 New Orleans Pelicans
Auch die Pelicans bewiesen Comeback-Qualitäten und drehen einen 18-Punkte-Rückstand. Saddiq Bey war mit 30 Punkten der Mann des Abends, darunter zwei entscheidende Freiwürfe 10,8 Sekunden vor Schluss. Zion Williamson (29 Punkte, 11/13 aus dem Feld – alles aus dem Post!) war in der Zone nicht zu stoppen, Trey Murphy III steuerte 26 Punkte bei.
Minnesota führte im dritten Viertel noch 77:59, doch New Orleans kämpfte sich Stück für Stück zurück. Anthony Edwards glänzte mit 35 Punkten, traf aber in der Schlussphase nicht. Rookie Derik Queen sorgte mit 17 Punkten und perfekter Dreierquote (4/4) für einen unerwarteten Impuls. Die Wolves fanden defensiv schlicht kein Mittel gegen Williamson und mussten am Ende zusehen, wie ihre Führung verdampfte.
Portland Trail Blazers 135:115 Memphis Grizzlies
Portland beendet seine Sechs-Spiele-Niederlagenserie mit einem Offensivfeuerwerk. Jerami Grant führte mit 23 Punkten, insgesamt acht Blazers-Spieler punkteten zweistellig. Nach einem 15-Punkte-Rückstand in Hälfte eins übernahm Portland das Kommando und ging mit 68:64 in die Pause.
Im dritten Viertel zogen die Blazers durch Grants Dreier auf 94:77 davon, Memphis fand keine Antwort mehr. Scotty Pippen Jr. feierte sein Saisondebüt in der Starting Five (13 Punkte, sechs Assists), während Ja Morant weiterhin fehlte. Auch Scoot Henderson gab sein Saison-Debüt für Portland und lieferte direkt 11 Punkte und neun Assists.
Sacramento Kings 111:114 Los Angeles Clippers
Sacramentos Albtraumserie geht weiter: elf Niederlagen in Folge. Kawhi Leonard übernahm mit 31 Punkten, neun Rebounds und sieben Assists und führte die Clippers zum knappen Sieg. John Collins (22) sowie Brook Lopez und Kris Dunn (je 15) unterstützten tatkräftig.
Die Clippers lagen zur Pause noch hinten, doch ein Lopez-Dreier brachte sie im vierten Viertel in Führung – und diesmal gaben sie sie nicht mehr her. Malik Monk war mit 18 Punkten bester Werfer der Kings, die seit dem 16. Januar keinen Sieg mehr feiern konnten. Die Clippers hingegen beendeten ihre eigene kleine Durststrecke von zwei Niederlagen.
