Die Kapfenberger Serie ist gerissen: Der UBSC Graz setzte sich im Steirer-Derby mit 105:80 durch und revanchierte sich eindrucksvoll für die bisherigen Niederlagen. Nach starkem Beginn der Bulls übernahmen die Grazer ab dem zweiten Viertel die Kontrolle und drehten die Partie bis zur Pause (50:41). In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel zunächst offen, ehe Graz im Schlussviertel davonzog und mit einem dominanten Lauf alles klar machte.
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"Wir haben offensiv die Kontrolle verloren. Das müssen wir analysieren, denn das hat sie auf der anderen Seite ins Laufen gebracht und wenn sie heiß sind, sind sie schwer zu stoppen", analysierte Bulls-Coach Klym Artamanov nach Spielende. Wie schwer der UBSC an diesem Abend zu stoppen war, zeigt auch die hohe Effizienz (71% Zweier, 45% Dreier). Kapfenberg verlor im Finish völlig den Zugriff, während Tevin Brewer mit 35 Punkten und 11 Assists eine überragende Vorstellung ablieferte.
Oberwart verliert erneut
Die BK Dukes bestätigten ihren Aufwärtstrend und gewannen in Oberwart mit 87:75. Die Entscheidung fiel bereits in der ersten Halbzeit, als sich die Klosterneuburger eine 45:26-Führung erspielten. Zwar starteten die Gunners mit einem 9:0-Run in die zweite Hälfte und kämpften sich zwischenzeitlich auf wenige Punkte heran, doch in der Crunchtime behielten die Dukes die Nerven.
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"Wir haben die Partie meiner Meinung nach schon in der ersten Halbzeit entschieden", analysierte Coach Damir Zeleznik. Oberwart-Coach Horst Leitner zeigte sich enttäuscht: "Sie wollten es mehr als wir." Für die Gunners setzt sich damit die Negativserie fort.
Ersatzgeschwächte Wiener schlittern in schlimmes Debakel
Die Flyers Wels ließen dem ersatzgeschwächten BC Vienna beim 104:57-Heimsieg keine Chance. Von Beginn an dominierten die Oberösterreicher mit aggressiver Defense und hohem Tempo, zwangen die Wiener zu 25 Ballverlusten und entschieden die Partie bereits vor der Pause (49:26). Besonders auffällig: Alle eingesetzten Spieler trugen sich in die Scorerliste ein.
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"Glückwünsche an meine Mannschaft zum Sieg, aber auch Respekt an Wien", so Headcoach Sebastian Waser, der trotz klarer Verhältnisse den Einsatz der jungen Gäste hervorhob.
Wölfe zähmen Panthers
Der SKN St. Pölten Basketball setzte sich bei den Panthers Fürstenfeld mit 98:86 durch und überzeugte vor allem mit starker Wurfausbeute aus der Distanz (nahe 50 Prozent). Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel übernahmen die Niederösterreicher zunehmend die Kontrolle und setzten sich bis ins Schlussviertel entscheidend ab.
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Panthers-Coach Pit Stahl verwies auf personelle Probleme: "Wir hatten zu viele Krankheiten und Verletzungen, um eine richtig gute Leistung abzuliefern."
Traiskichen bleibt an Gmundens Fersen
Die Traiskirchen Lions kamen besser aus den Startlöchern, führten zumeist um ein paar Punkte und hatten das Spiel zu jeder Zeit unter Kontrolle. Die Eisenstadt Dragonz fanden im zweiten Viertel besser ins Spiel und zwangen Traiskirchen-Headcoach Benni Danek beim Stand von 29:29 zu einem Timeout. Das Match blieb aber ausgeglichen, die Lions führten 41:38 zur Pause.
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In der zweiten Spielhälfte wurde den Zusehern ein spannendes Spiel geboten und keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Erst als die Dragonz m Schlussabschnitt einen 14:4-Run hinnehmen mussten, war der Sieg den Löwen nicht mehr zu nehmen.
"Wir sind gut in die Partie gestartet, dann haben wir aber unseren Fokus ein wenig verloren, konnten aber am Ende mit dem Sieg davonlaufen", so der gut aufgelegte Lions-Spieler Jamie Feiel nach dem Spiel.
