Das neue Flashscore-Rating: Fair, transparent und intelligenter denn je – in mehr als 250 Ligen

Das neue Flashscore Rating: Fair, transparent und intelligenter denn je – in mehr als 250 Ligen
Das neue Flashscore Rating: Fair, transparent und intelligenter denn je – in mehr als 250 LigenJP Pariente / Sipa Press / Profimedia

Flashscore-Nutzer und -Fans kennen unser Fußball-Bewertungssystem jetzt schon seit drei Jahren. Doch wie alles in unserer App haben wir es stetig verbessert und können nun stolz das neue Flashscore-Rating vorstellen. Ob du ein Gelegenheitsfan bist oder gerne tief in Daten eintauchst – dies ist die ultimative Bewertung für dich.

Das neue Flashscore-Rating fasst über 70 Statistiken in einer einzigen Note zusammen. Ein Spieler muss mindestens 10 Minuten auf dem Feld stehen, um bewertet zu werden. Die Bewertung passt sich dabei dynamisch dem Spielverlauf an.

Unser neues Rating ist vollständig automatisiert, wird mit vergangenen Leistungen verglichen und basiert auf tiefgehenden Opta-Daten – objektiv, ohne jegliche menschliche Voreingenommenheit. Wir haben einen eigenen Algorithmus entwickelt und das Rating intensiv mit Experten aus unserem Team sowie mit weiteren Spezialisten, darunter Premier-League-Legende Petr Čech, getestet.

Rating
RatingFlashscore

Das Flashscore Rating berücksichtigt weit mehr als "nur" Tore und Vorlagen – jeder Spieler wird auf Grundlage seiner Rolle auf dem Platz und den dazugehörigen relevanten Statistiken bewertet. Es spielt keine Rolle, an welcher Stelle ein Spieler in der Aufstellung steht – seine tatsächlichen Aufgaben können sich deutlich unterscheiden. Deshalb ermitteln wir, ob er eine Defensive-, Raumgewinn-, Spielgestaltung- oder Offensive-Rolle (oder eine Kombination daraus) innehat und bewerten ihn entsprechend.

Dieses umfassende und dynamische Spieler-Profiling stellt sicher, dass jeder nach seiner tatsächlichen Rolle im Team beurteilt wird. Ein abräumender Mittelfeldspieler wird nicht nach offensiven Maßstäben bewertet. Kein übermäßiges Belohnen reiner Torjäger!

Bei Flashscore lieben wir die spielentscheidenden Momente und Fähigkeiten – genau diese beeinflussen das finale Rating, im Positiven wie im Negativen. Aktionen wie kreierte Großchancen oder Fehler, die zu einem Tor führen, haben ebenso Einfluss wie außergewöhnliche Stärken, zum Beispiel Dominanz in Zweikämpfen oder herausragendes Dribbling.

All dies wird in der neuen Spielerkarte zusammengefasst, auf der jeder Nutzer alle Informationen findet, die notwendig sind, um den Kontext hinter dem Flashscore-Rating eines Spielers zu verstehen – von tiefgehenden Kontextdaten über Schlüsselmomente bis zu herausragenden Spielermerkmalen, die die Endnote beeinflusst haben.

Spielerkarte
SpielerkarteFlashscore

ROLLEN

Welche Rollen nutzen wir beim Spieler-Profiling und was messen sie konkret?

Die Torwartspiel-Rolle ist ausschließlich für Torhüter reserviert und misst ihre Fähigkeiten beim Stoppen von Schüssen – sowohl im Volumen (Anzahl der Paraden) als auch in der Qualität (verhinderte Tore). Ebenso werden Passspiel, Präsenz außerhalb des Strafraums und das Abfangen von Bällen berücksichtigt.

Die Defensive-Rolle erfasst die defensive Arbeitsleistung eines Spielers – entweder durch Ballgewinne wie Tacklings, abgefangene Pässe und Balleroberungen oder das Verteidigen im Strafraum durch gewonnene Kopfballduelle, geklärte Bälle und geblockte Schüsse.

Die Raumgewinn-Rolle belohnt Spieler, die den Ball in Richtung des gegnerischen Tores tragen, gemessen an raumgewinnenden Pässen und Läufen über das gesamte Spielfeld sowie insbesondere ins letzte Drittel hinein. Zusammen ergibt sich ein Bild, wie effektiv ein Spieler das Spiel nach vorne trägt.

Die Spielgestaltung-Rolle identifiziert Spieler, die in den gefährlichsten Zonen aktiv sind – expected Assists und Schlüsselpässe zeigen das Kreieren von Chancen, das Eindringen in den Strafraum und erfolgreiche Pässe im letzten Drittel messen die Angriffspräsenz dort, wo sie besonders zählt.

Die Offensive-Rolle konzentriert sich hauptsächlich auf unmittelbare Torgefahr, sichtbar durch expected Goals, Schüsse und Ballkontakte im gegnerischen Strafraum. Erfolgreiche Dribblings und offensive Kopfballduelle ergänzen zudem einen anderen Aspekt des Angriffs.

Die Kombination der am höchsten bewerteten Rollen führt zu einem spezifischen Spielerprofil. Ein Mittelfeldspieler, der in der Defensive und im Raumgewinn dominiert, ist etwa ein abräumender Sechser, während jemand, der in der Spielgestaltung und im Raumgewinn überzeugt, ein kreativer Achter ist. So spiegelt das Rating immer wider, was von einem Spieler wirklich verlangt wurde – und wie gut er es erfüllt hat.

SPIELENTSCHEIDENDE MOMENTE UND FÄHIGKEITEN

Diese "Bonusse" beeinflussen das finale Rating des Spielers. Einige sind strikt positiv (wie Siegtor oder Tacklings als letzter Mann), andere strikt negativ (Fehler, die zu einem Tor führen, oder vergebene Großchancen). Ein paar Fähigkeiten können beide Richtungen ausschlagen – herausragende Zweikampfwerte verbessern die Note, aber eine besonders schlechte Erfolgsquote kann sie auch verschlechtern.

Es gibt zwei Fähigkeiten, die sich sowohl positiv als auch negativ auswirken können. Hier erklären wir ihre genaue Bedeutung:

Torabschluss  

Misst, wie gut Spieler ihre Chancen im Vergleich zur Qualität der Gelegenheiten verwerten. Es wird als die Differenz zwischen der Wahrscheinlichkeit eines Tores nach dem Schuss (xGOT) und der Wahrscheinlichkeit eines Tores aus der Schussposition (xG) berechnet. Eine positive Differenz bedeutet, dass Spieler bessere Abschlüsse hinlegen, als die Position vermuten lässt, eine negative das Gegenteil.

Schussabwehr 

Misst, wie effektiv Torhüter Schüsse entsprechend ihrer Qualität abwehren. Dies berechnet sich als Differenz zwischen der Torwahrscheinlichkeit nach dem Schuss (xGOT) und den tatsächlich kassierten Toren. Bei einer positiven Differenz übertreffen Torhüter die Erwartungen und verhindern Tore, die sie nicht verhindern sollten, bei einer negativen Differenz kassieren sie mehr als die Schussqualität erwarten ließ.


Erwähnungen