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Brügge-Coach Leko schwärmt von Tresoldi-Einstellung: "Diese Saison ist entscheidend"

Ivan Leko ist mit Club Brügge im Aufwind
Ivan Leko ist mit Club Brügge im AufwindFlashscore // ČTK / imago sportfotodienst / Jan De Meuleneir

Club Brügge sorgt derzeit in der Champions League für Aufsehen. Beim 4:3-Sieg gegen Inter Mailand glänzte Nicolo Tresoldi mit einem Hattrick. Im exklusiven Interview mit Flashscore spricht Trainer Ivan Leko über die Entwicklung des deutschen Stürmers, dessen großes Potenzial und die Bedeutung von Yann Sommer. Außerdem blickt der Kroate auf seinen überraschenden Wechsel von Gent nach Brügge, die gemeinsame Zeit mit Luka Modric und den denkwürdigen Simunic-Moment bei der WM 2006 zurück.

Frage: Ihr habt in den vergangenen zwei Wochen zwei großartige Champions-League-Spiele absolviert. Ihr habt Inter Mailand im San Siro geschlagen und Lens zu Hause klar besiegt. Wie ist die Stimmung in der Mannschaft derzeit?

Antwort: Wir sind selbstbewusst, fühlen uns gut und sind stolz auf das, was wir erreicht haben. Für unseren Verein waren das zwei enorm wichtige Siege. Da wir uns aber mitten in einer anstrengenden Serie von Spielen befinden, richtet sich unser Fokus bereits voll auf das Wochenende. Natürlich freuen wir uns sehr über die vergangenen beiden Champions-League-Spiele, aber jetzt konzentrieren wir uns auf die nächste Partie.

Tresoldi "der Erste, der kommt und der Letzte, der geht"

F: Zwei deiner Stürmer waren in der vergangenen Saison herausragend. Zunächst Christos Tzolis, der 17 Tore und 23 Vorlagen sammelte. Was macht ihn zu einem so außergewöhnlichen Spieler?

A: Christos ist ein Weltklassespieler mit unglaublicher Qualität. Seine Arbeitsmoral und sein Professionalismus sind auf höchstem Niveau. Er war sehr gerne hier und baute eine starke Verbindung zu seinen Mitspielern, dem Staff und dem gesamten Verein auf. Außerdem ist es uns gelungen, ein System zu entwickeln, in dem sein Talent voll zur Geltung kam. Ich freue mich sehr, dass er diese Qualität nun in der Premier League bei Arsenal, einem der besten Klubs Europas, zeigt. Er wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben, weil er neben einem unglaublichen Fußballer auch ein fantastischer Mensch ist.

F: Tzolis wechselte in diesem Sommer für 40 Millionen Euro zu Arsenal – eine Rekordablöse für Brügge. Wie stolz war der Verein auf diesen Transfer?

A: Unheimlich stolz. Wenn man einen Spieler für eine solche Summe an einen der größten Klubs der Welt verkaufen kann, erfüllt das alle mit immensem Stolz. Als Trainer sehe ich drei Hauptziele. An erster Stelle stehen immer die Ergebnisse, also so viele Spiele wie möglich zu gewinnen. Zweitens geht es darum, guten Fußball zu spielen, damit die Fans gerne ins Stadion kommen und sich mit ihrer Mannschaft identifizieren können. Und drittens – was für das Geschäftsmodell jedes Vereins entscheidend ist – geht es darum, Spieler zu entwickeln und ihnen Fortschritte zu ermöglichen.

Der Verein und ich konzentrieren uns stark auf alle drei Säulen. Bisher haben wir dabei großartige Arbeit geleistet. Es ist aber entscheidend, bescheiden zu bleiben und jeden Tag weiterzuarbeiten, denn im Fußball können sich die Dinge sehr schnell ändern.

F: Der zweite herausragende Spieler ist Nicolo Tresoldi, der 19 Tore erzielt hat und auch in dieser Saison glänzt. Er ist noch nicht so bekannt wie Tzolis. Wie würdest du ihn beschreiben?

A: Er ist ein weiterer großartiger Junge, der sich vollkommen seinem Handwerk verschrieben hat. Er ist immer der Erste auf dem Trainingsgelände und der Letzte, der geht. Alles, was er tut, macht er mit Überzeugung und dem Antrieb, besser zu werden. Auf dem Platz verfügt er über außergewöhnliche Qualitäten.

Er ist ein sehr kompletter Stürmer, der Tore erzielen, das Spiel verbinden, aggressiv pressen und während der Partie echte Verantwortung übernehmen kann. Diese Saison ist für ihn entscheidend. Es ist sein zweites Jahr, in dem er all sein Talent und Potenzial weiterentwickeln und bestätigen kann.

Tresoldis Karrierestats
Tresoldis KarrierestatsFlashscore

Leko über sein Erfolgskonzept

F: Brügge spielt in den vergangenen neun Saisons zum achten Mal in der Champions League und hat dreimal die K.-o.-Phase erreicht. Warum sind die besten belgischen Teams so stark?

A: Ich bin überzeugt, dass unser Erfolg und auch der anderer belgischer Klubs in Europa auf einer starken Liga und einem harten Wettbewerb beruhen. An jedem Wochenende bestreitest du ein sehr schwieriges Spiel mit hoher Intensität und dem Druck, gewinnen zu müssen. Eine starke Liga und Konkurrenz auf hohem Niveau erhöhen die Chancen auf gute Ergebnisse in Europa deutlich.

Brügge ist aktuell in hervorragender Verfassung
Brügge ist aktuell in hervorragender VerfassungFlashscore

F: Was ist die größte Stärke deiner Mannschaft? Warum wart ihr in den vergangenen Saisons in Europa so erfolgreich?

A: Grundsätzlich arbeiten wir sehr hart. Wir sind eine bescheidene und fleißige Mannschaft. Jeder im Verein teilt dieselbe Mentalität: Wir sind sehr ehrgeizig und wollen unsere Grenzen ständig verschieben. Das berücksichtigen wir auch bei der Verpflichtung neuer Spieler und Mitarbeiter. Wir suchen immer nach Menschen mit großem Ehrgeiz und Hunger.

Das Interessante am Fußball ist, dass er ein Mannschaftssport ist. Die Klubs mit den höchsten Gehältern oder größten Budgets gewinnen nicht immer. Ich denke, wir sind das perfekte Beispiel dafür, dass man mit harter Arbeit, Bescheidenheit und großartigem Teamwork fantastische Ergebnisse in Europa erreichen kann.

Verbundenheit mit der Heimat

F: Nur sehr wenige Trainer kleinerer Länder arbeiten im Ausland. Ist das in Kroatien anders oder bist du wegen deiner engen Verbindung zu Belgien eine Ausnahme?

A: Es ist sicherlich einfacher, irgendwo zu arbeiten, wenn man das Land, seine Mentalität, die DNA der Klubs und den Spielstil kennt. Ich bin Kroate, lebe aber seit 20 Jahren in Belgien und hatte außerdem das Glück, auch einige andere Länder kennenzulernen.

Das Wichtigste für jeden Trainer ist, sich an das Land anzupassen, in dem er arbeitet, und dessen Mentalität, Klubs sowie lokalen Spielstil so schnell wie möglich zu verstehen. Das verschafft einem einen Vorteil, wenn es darum geht, Ergebnisse zu erzielen.

F: Du hast 223 Spiele in der belgischen Liga bestritten und sechs belgische Klubs trainiert, darunter Brügge mehrfach. Fühlt sich Belgien mehr wie eine Heimat an als Kroatien?

A: Nein, ich bin Kroate. Kroatien ist mein Heimatland und der Ort, zu dem ich die tiefsten Gefühle habe. Ich bin durch und durch Kroate. Belgien ist meine zweite Heimat. Wir fühlen uns hier sehr wohl, und es fühlt sich wirklich wie zu Hause an. Aber das sind zwei völlig verschiedene Dinge. Ich habe kroatisches Blut in mir und bin gleichzeitig sehr glücklich und stolz, dass meine Familie und ich uns in Belgien zu Hause fühlen.

Wir sind den Belgiern aufrichtig dankbar, weil sie uns vom ersten Tag an so herzlich aufgenommen haben. Deshalb haben wir für beide Länder sehr positive Gefühle: zuerst für Kroatien wegen unserer Wurzeln und zweitens für Belgien, wo wir nun seit 21 Jahren leben.

F: Warum hast du dein Berufs- und Familienleben so eng an Belgien gebunden?

A: Als wir ankamen, waren meine beiden Töchter erst etwa ein Jahr alt. Als sie in die Schule kamen, lernten wir Menschen kennen und schlossen Freundschaften. All das war mit meiner Karriere als Spieler und später als Trainer verbunden. Man schlägt Wurzeln. Wir fühlen uns Belgien sehr verbunden. Es ist einfach ein Teil unseres Lebens und wird es wahrscheinlich noch viele Jahre bleiben. Unser Leben wird immer zwischen Kroatien und Belgien aufgeteilt sein.

F: Du bist in Belgien ein sehr erfolgreicher Trainer. Wie würdest du deine Trainerphilosophie beschreiben?

A: Zunächst einmal muss man die Fußballkultur eines Landes, den Spielstil und die DNA des Vereins verstehen, für den man arbeitet. Das sind die Grundlagen. Zweitens muss man seine Mannschaft und seine Spieler wirklich kennenlernen. Wenn man all das verstanden hat, versucht man, den Spielern, dem Staff und allen Beteiligten dabei zu helfen, gemeinsam eine Geschichte zu schreiben. Jeder soll sich eingebunden und wertgeschätzt fühlen.

Von dort an hat man Schritt für Schritt, mit Bescheidenheit und harter Arbeit, sehr gute Chancen, mittelfristig Ergebnisse zu erzielen.

Vom überraschenden Gent-Wechsel zum Meistertitel

F: Deine zweite Amtszeit bei Brügge begann im vergangenen Dezember dramatisch, als du die Ausstiegsklausel in deinem Vertrag mit Gent aktiviert hast. Die Vertreter des Klubs sagten später, sie seien völlig überrascht worden. Warum hast du dich mitten in der Saison für einen Vereinswechsel entschieden? Hatte das mit deiner engen Bindung zu Brügge zu tun?

A: Es kam für alle überraschend, auch für mich. Ich war bei Gent sehr glücklich und dankbar für die Möglichkeit. Wir hatten gemeinsam etwas Positives aufgebaut. Dann kam plötzlich der Anruf von Club Brügge. Mit so etwas rechnet man nie, aber das ist Fußball, und man muss schnelle Entscheidungen treffen. Ich war bereits als Spieler bei Brügge und zuvor schon einmal als Trainer dort, daher ist meine Verbindung zum Verein außergewöhnlich stark. In diesem Moment hatte ich das Gefühl, dass es die richtige Entscheidung war.

Auf persönlicher und menschlicher Ebene war es schwierig, weil man enge Beziehungen zu Menschen aufbaut. Beruflich war es jedoch eine Gelegenheit, die ich ergreifen musste. Mit der Zeit werden das, glaube ich, immer mehr Menschen verstehen. Normalerweise werden Trainer nach schlechten Ergebnissen entlassen. Wenn ein Trainer aber gute Arbeit leistet, kommen andere Klubs und zahlen die Ausstiegsklausel. Beruflich wurde alles zu 100 Prozent korrekt abgewickelt. Es geschah einfach sehr plötzlich, was natürlich für mich und sicherlich auch für beide Vereine ein Schock war.

F: Dein drittes Spiel als Trainer war ausgerechnet gegen Gent. War das eine schwierige Erfahrung?

A: Es war sehr emotional, weil ich bei Gent sechs Monate lang eng mit meinen Spielern gearbeitet hatte und plötzlich eine Mannschaft gegen sie aufstellen musste. Das war ein wirklich schwieriger Moment. Wenn ich diese Partie hätte überspringen können, hätte ich das wahrscheinlich getan. Aber wir sind Profis und müssen unsere Gefühle beiseitelegen. Gleichzeitig wird Fußball von Leidenschaft und Emotionen getragen. Ohne sie wäre das Spiel für niemanden annähernd so spannend.

F: Auch dein allererstes Match war eine große Prüfung. Nur zwei Tage nach deinem Amtsantritt musstest du in der Champions League gegen Arsenal antreten. Ein Sprung ins kalte Wasser.

A: Ja, das war extrem schwierig. Wir hatten praktisch keine Vorbereitung und nur eine Trainingseinheit gegen eines der besten Teams Europas zu dieser Zeit. Trotzdem haben wir meiner Meinung nach bis zu ihrem ersten Tor eine sehr gute erste Halbzeit gespielt und alles gegeben, was wir hatten.

Es braucht Zeit, neue Ideen umzusetzen, Beziehungen zu den Spielern aufzubauen und diese Verbindung auf dem Platz zu schaffen. Es war ein schwieriger Start, aber zum Glück haben wir uns schnell zurückgemeldet und angefangen zu gewinnen. In den zehn Monaten, die wir nun zusammen sind, hatten wir das Glück, viele Spiele zu gewinnen.

F: Die Saison endete glänzend. Ihr habt die K.-o.-Phase der Champions League erreicht und vor allem den Meistertitel gewonnen. Warum hat Brügge in der zweiten Saisonhälfte so gut gespielt?

A: Zuallererst haben wir einen sehr guten Kader mit talentierten Spielern. Das macht einen enormen Unterschied. Außerdem haben wir unseren Spielstil etwas angepasst und die Spieler vollständig von dieser Idee überzeugt. Wir spielten sehr aggressiven, offensiven Fußball, erzielten viele Tore und gingen Risiken ein. Als ich übernahm, waren wir Dritter und fünf Punkte hinter dem Tabellenführer. Am Ende wurden wir Erster mit vier Punkten Vorsprung. Wir haben also einen Rückstand von neun Punkten aufgeholt.

Wir spielten attraktiven Fußball und entwickelten eine großartige Verbindung zwischen den Spielern und den Fans sowie zwischen Mannschaft und Staff in unserer täglichen Arbeit. Es war ein komplexer Prozess. Rückblickend bin ich sehr stolz auf das, was wir erreicht haben.

F: Gefällt dir die belgische Liga auch deshalb, weil sie meist sehr offensiv ausgerichtet ist? Passt das zu deiner Philosophie?

A: Man muss seinen Spielstil immer an den verfügbaren Kader anpassen. Ich habe verschiedene Mannschaften trainiert und mit jeder von ihnen unterschiedliche Spielstile verfolgt. Man muss die vorhandenen Möglichkeiten bewerten und entscheiden, welcher Ansatz die besten Chancen auf einen Sieg bietet. Denn letztlich sind wir alle hier, um zu gewinnen. Ich schätze mich glücklich, verschiedene Klubs auf unterschiedliche Weise trainiert zu haben. Das hat mir geholfen, von Tag zu Tag ein besserer Trainer zu werden.

Sommer macht den Unterschied

F: Tresoldi erzielte beim 4:3-Sieg gegen Inter im San Siro einen Hattrick. War das der größte Sieg deiner Trainerkarriere?

A: Er gehört sicherlich zu den größten. Ich hatte das Glück, einige denkwürdige Siege zu erleben. Vor ein paar Jahren gewannen wir mit Club Brügge in der Champions League auswärts mit 4:0 gegen Monaco. Mit Antwerpen besiegten wir José Mourinhos Tottenham mit 1:0, als sie Tabellenführer der Premier League waren.

Im vergangenen Jahr war der 3:0-Sieg gegen Marseille ein weiterer großer Champions-League-Abend. Außerdem habe ich wichtige Ligaspiele gewonnen, die uns Trophäen eingebracht haben. Aber Inter im San Siro zu schlagen, steht zweifellos ganz oben.

F: Wie sehr hat Yann Sommer, der vor der Saison von Inter zu euch wechselte, in diesem Match geholfen?

A: Sehr. Er war einer unserer besten Spieler und ist weiterhin einer der wichtigsten Akteure in unserem Kader. Jeder im Fußball weiß: Wenn man großartige Ergebnisse erzielen will, braucht man einen Weltklassetorhüter. Man muss sich nur ansehen, was Thibaut Courtois für Real Madrid leistet, Donnarumma für PSG und nun Manchester City oder was Alisson und Ederson im Laufe der Jahre für Liverpool beziehungsweise Manchester City geleistet haben. Um konstant zu gewinnen, braucht man einen Torhüter von Weltklasse. Yann war eine fantastische Verpflichtung und ist für uns unverzichtbar.

Sommer überzeugte gegen Inter
Sommer überzeugte gegen InterFlashscore

F: Wie kam der Transfer eines Spielers von Sommers Kaliber zustande?

A: Wir brauchten einen Top-Torhüter, also bewerteten unser Vorstand und die Scoutingabteilung mehrere Kandidaten. Am Ende fiel die Entscheidung, bei Yann Sommer alles zu versuchen. Ich bin begeistert, dass der Verein ihn von unserem Projekt überzeugen konnte. Bisher hat sich alles bestmöglich entwickelt.

Leko über Modric und den kuriosen WM-Moment mit Simunic

F: Du hast 13 Länderspiele für Kroatien bestritten und gehörtest bei der Weltmeisterschaft 2006 gemeinsam mit einem jungen Luka Modric zum Kader. Hast du damals schon geahnt, dass er eine solch außergewöhnliche Karriere hinlegen würde?

A: Als er erstmals zur Nationalmannschaft stieß, konnten wir alle sehen, dass er ein junger Spieler mit enormem Talent und Potenzial war. Trotzdem glaube ich nicht, dass irgendjemand – Luka selbst eingeschlossen – eine solche Karriere hätte vorhersehen können. Es war eine Traumkarriere. Er wurde zu einem der größten Spieler in der Geschichte von Real Madrid, gewann den Ballon d’Or und holte jede erdenkliche Trophäe. Er ist zweifellos der größte Spieler der kroatischen Geschichte und einer der besten Mittelfeldspieler, die der europäische Fußball je gesehen hat.

Ich bin unheimlich stolz darauf, dass er Kroate ist, dass wir einige Male gemeinsam auf dem Platz standen und noch immer in Kontakt sind. Man muss sich nur das Leben und die Karriere von Luka Modric ansehen, um die nötige Inspiration zu finden.

F: Du hast bei dieser Weltmeisterschaft auch einen kuriosen Moment erlebt, als Josip Simunic gegen Australien drei Gelbe Karten erhielt. Erinnerst du dich, wie die Mannschaft reagierte?

A: Ja, natürlich! Wir waren auf der Bank alle völlig schockiert, aber in diesem Moment sagte niemand etwas, weil das Spiel noch lief. Man merkte, dass der Schiedsrichter nach der zweiten Gelben Karte vergessen hatte, die Rote Karte zu zeigen. Es war ein offensichtlicher Fehler des Schiedsrichters, aber wir alle machen Fehler – Spieler, Trainer und Unparteiische gleichermaßen. Dieser Moment ist in die Geschichte eingegangen, und wahrscheinlich werden die Menschen noch jahrzehntelang darüber sprechen, einfach weil man so etwas im Profifußball fast nie erlebt.

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