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Beendet: SC Freiburg vs. Borussia Mönchengladbach 2:1
Beendet: FC St. Pauli vs. Werder Bremen 2:1
Beendet: 1. FC Heidenheim vs. VfB Stuttgart 3:3
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SONNTAG, 22. FEBRUAR
21:39 Uhr - Zum Ende des 23. Spieltags stolpert also auch das letzte Team im Kampf um die Champions League. Für Stuttgart gibt es genauso wie für Dortmund, Hoffenheim und Leipzig nur einen Punkt – Leverkusen verliert sogar komplett. Im Tabellenkeller ist derweil St. Pauli der Sieger des Spieltags. Im direkten Duell mit Bremen gewinnt man und springt so auf Platz 16 – Werder steht damit auf einem Abstiegsplatz.

21:29 Uhr - SPIELENDE - Bis zur 73. Minute ist in der zweiten Halbzeit wenig los. Als Demirovics nächster Treffer vom VAR einkassiert wird (73.), wacht das Spiel plötzlich auf. Erst stellt Sirlord Conteh (82.) auf 3:2, dann gleicht Undav (88.) wieder aus. Unter dem Strich steht ein durchaus leistungsgerechtes 3:3 (2:2) zwischen Heidenheim und Stuttgart. Zum Spielbericht
21:21 Uhr - TOOOR FÜR STUTTGART - Auch diese Führung steht nicht lange. Nartey hat das Auge für Undav, der halbrechts an der Strafraumkante zu viel Platz hat und ausgleicht.
21:15 Uhr - TOOOR FÜR HEIDENHEIM - Heidenheim läuft einen Konter über Ibrahimovic. Der Flügelstürmer findet keinen Mitspieler und schließt selbst ab. Nübel hält noch stark, doch der Abpraller landet bei Sirlord Conteh, der abstaubt.
21:08 Uhr - KEIN TOR - Demirovic und der VAR werden heute keine Freunde mehr. Der Bosnier startet einen halben Schritt zu früh und steht bei der Hereingabe im Abseits.
21:06 Uhr - TOOOR FÜR STUTTGART - Stiller bringt einen Freistoß von rechts in die Mitte, wo Demirovic einköpft.
20:38 Uhr - BEGINN 2. HALBZEIT - Nachdem Traore bereits in der 24. Minute für Schöppner kam, verzichten beide Teams zum Wiederanpfiff auf weitere Wechsel.
20:23 Uhr - HALBZEIT - Eine extrem spektakuläre erste Hälfte endet mit 2:2. Führich (5.) brachte Stuttgart früh in Führung, ehe Dinkci (20.) ausglich. Ein mit viel Drama verbundener Foulelfmeter von Ibrahimovic (34./FE) drehte das Spiel zugunsten Heidenheims, ehe Mittelstädt (45./FE) seinerseits vom Punkt traf.
20:14 Uhr - TOOOR FÜR STUTTGART - Andres kreuzt im Strafraum den Laufweg von Christian Conteh und bekommt den leichten Kontakt. Dieser reicht zum Fallen – Elfmeter. Mittelstädt verwandelt vom Punkt. Übrigens: Kein Schiedsrichter gab in dieser Bundesliga-Saison mehr Elfmeter als Stegemann (6).
20:04 Uhr - TOOOR FÜR HEIDENHEIM - Ibrahimovic nimmt sich die Kugel und schießt wuchtig halbrechts ins Tor. Nübel springt in die andere Richtung.
20:03 Uhr - KEIN TOR - Nach Ansicht der Videobilder kassiert Sascha Stegemann das Tor wieder ein und gibt Elfmeter für Heidenheim. Mittelstädt erwischte Dinkci am Knöchel.
20:00 Uhr - TOOOR FÜR STUTTGART - Ein umstrittenes Tor für Stuttgart. Heidenheim greift an, ehe Dinkci im Strafraum zu Fall kommt. Es gibt keinen Pfiff, sodass der Konter startet. Aus diesem heraus bringt Führich den Ball von links in die Mitte, wo Demirovic den Ball hervorragend den Ball im Netz unterbringt.
19:50 Uhr - TOOOR FÜR HEIDENHEIM - Bei einem gut herausgespielten Angriff der Heidenheimer rechnen alle mit einem Schuss von Christian Conteh, doch der Winter-Neuzugang spielt einen Extra-Pass. Dieser landet leicht abgefälscht bei Dinkci, der gegen den Lauf von Nübel den linken Winkel trifft. Es ist das erste Bundesliga-Tor des Rückkehrers seit Mai 2024.
19:35 Uhr - TOOOR FÜR STUTTGART - Schöppner spielt unter Druck einen unsauberen Pass in Richtung Mainka. Führich geht mit Tempo dazwischen und vorbei. Im Eins gegen Eins mit Ramaj schiebt der Nationalspieler lässig ein.
19:30 Uhr - ANPFIFF - Mit dem 1. FC Heidenheim startet das nächste Team aus dem Abstiegskampf in den Sonntag. Gegen den VfB Stuttgart, der einen weiteren Schritt in Richtung Champions League machen will, wird es ein hartes Spiel.
19:26 Uhr - SPIELENDE - Bremen hat die Chancen, doch was zählt, sind die Tore. Der FC St. Pauli gewinnt mit 2:1 (0:0) gegen Werder und springt am SVW vorbei auf Platz 16. Wahl (55.) traf nach Fehler von Backhaus, ehe der eingewechelte Milosevic (62.) ausglich. Nur kurze Zeit später sorgte Fujita (70.) für die Entscheidung.

19:00 Uhr - TOOOR FÜR ST. PAULI - Und schon ist St. Pauli wieder vorne. Über rechts wird Saliakas freigespielt, der das Auge für Fujita hat. Puertas kommt zu spät in den Zweikampf, sodass der Japaner ins lange Eck einschiebt.
18:51 Uhr - TOOOR FÜR BREMEN - Das ist die richtige Reaktion von Bremen. Nach Flanke Samuel Mbangula von links entsteht mächtig Chaos im Strafraum der Kiezkicker. Nikola Vasilj reagiert zwar mehrfach blitzschnell, doch am Ende ist der eingewechselte Jovan Milosevic zur Stelle und gleich die Partie aus kürzester Distanz aus.
18:46 Uhr - TOOOR FÜR ST. PAULI - Ist das bitter für Mio Backhaus und Werder Bremen. Vom linken Flügel bekommt Danel Sinani etwas zu viel Platz zum Flanken und findet im Zentrum Hauke Wahl. Der 31-jährige Verteidiger bringt das Leder aufs Tor und was eigentlich Routineprogramm für einen Bundesligatorhüter sein sollte, erwischt Backhaus auf dem falschen Fuß. Der Werder-Schlussmann bringt den Körper nicht hinter den Ball und kann das Spielgerät nicht festhalten. Und so zappelt es hinter ihm im Netz und die Bremer müssen auf den nächsten Rückschlag reagieren.
18:33 Uhr - BEGINN 2. HALBZEIT - Der Ball rollt wieder am Millerntor. Ohne Tore und ohne Wechsel geht es in den zweiten Spielabschnitt.
18:30 Uhr - AUFSTELLUNG - Frank Schmid hat sich dazu entschieden einen Wechsel im Vergleich zur 0:1-Niederlage gegen den FC Augsburg entschieden. Tim Siersleben ersetzt Marnon Busch auf der rechten Seite der defensiven Dreierkette.

Jamie Leweling und Deniz Undav bekommen gegen die Heidenheimer eine Pause. Chris Führung, Bilal El Khannouss und Tiago Tomas bilden das offensive Mittelfeld hinter dem einzigen Stürmer Ermedin Demirovic.

18:17 Uhr - HALBZEIT - Besonders viele Torchancen haben die Fans im Millerntor in der ersten Halbzeit nicht zu sehen bekommen. Die Partie lebt von der Brisanz im Abstiegskampf. Werder Bremen hatte etwas mehr vom Spiel, doch auch St. Pauli hatte gute zehn Minuten, in der sich die Kiezkicker in der Hälfte der Grün-Weißen festsetzen konnten. Das erste Tor könnte diese Begegnung jeder Zeit entscheiden.

17:30 Uhr - ANPFIFF - Und schon rollt der nächste Ball. Abstiegskampf pur heißt es im Duell zwischen dem FC St. Pauli und Werder Bremen. Kurzfristig eine weitere Änderung beim SVW: Agu hat sich beim Aufwärmen verletzt und wird durch Schmidt ersetzt.
17:24 Uhr - SPIELENDE - Das Spiel ist vorbei! Der SC Freiburg besiegt Borussia Mönchengladbach mit 2:1 (1:0). Nach dem Seitenwechsel erhöhte Matanovic (74.), ehe Tabakovic (85.) spät verkürzte. Zum Spielbericht
17:13 Uhr - TOOOR FÜR GLADBACH - Eben wurde Tabakovic noch ein Tor wegen Abseits aberkannt, jetzt zählt sein Treffer. Bei einer Ecke von Stöger setzt sich der Stürmer gegen Ogbus durch und köpft wuchtig ein.
17:02 Uhr - TOOOR FÜR FREIBURG - Auf Höhe der Mittellinie erobert Freiburg den Ball und kontert überfallartig. Eine Eggestein-Hereingabe im Strafraum lenkt Nicolas nach außen weg, aber genau in den Fuß von Matanovic. Der Kroate muss noch noch einschieben.
16:34 Uhr - BEGINN 2. HALBZEIT - Ohne Wechsel geht es in die zweite Hälfte.
16:33 Uhr - AUFSTELLUNGEN - Die nächsten Aufstellungen des Tages sind da. Nach der 0:4-Klatsche in Leverkusen verändert Trainer Blessin seinen FC St. Pauli gleich dreimal. Für Dzwigala, Sands und Rasmussen beginnen Fujita, Smith und Wahl.
Werder Bremen verlor in der Vorwoche mit 0:3 gegen Bayern München und baut in der Folge auf einer Position um: Für den verletzten Coulibaly beginnt Mbangula.


16:16 Uhr - HALBZEIT - Sonderlich viel ist hier noch nicht los, doch die Gastgeber führen mit 1:0. Matthias Ginter (38.) traf in einem sonst chancenarmen Spiel sehenswert per Volley.

16:08 Uhr - TOOOR FÜR FREIBURG - Einen weiten Einwurf in den Strafraum verlängern sich die Gladbacher selbst vor das eigene Tor. Dort setzt sich Ginter akrobatisch durch und trifft per Volley gegen seinen Ex-Klub, für den er von 2017 bis 2022 auflief.
15:30 Uhr - ANPFIFF - Der erste von drei Bällen rollt am heutigen Sonntag. Setzt sich das Freiburger Heim-Hoch weiter fort oder punktet die Borussia im Abstiegskampf?
15:21 Uhr - Eugen Polanskis Gladbacher wollen heute "besser sein als der Gegner, in beiden Sechzehnern. Da werden die Spiele entschieden", stellt der Borussia-Trainer bei DAZN fest. Besonders auf bessere "Konzentration" seiner Mannschaft hofft er.
15:16 Uhr - 21 von 30 Punkten gewann Freiburg vor heimischem Publikum. Diese Heimstärke ist für Julian Schuster "keine Selbstverständlichkeit", sondern das Ergebnis von "viel Arbeit".
15:05 Uhr - Yannik Engelhardt ist vor dem Spiel zu Gast bei DAZN. Mit Blick auf die Niederlage in der Vorwoche war es "an den Sechzehnern nicht gut, vorne und hinten". Für den heutigen Gegner, in dessen Zweitvertretung er einst spielte, hat er Respekt über. "Freiburg ist heimstark" und weiß "ganz genau", wie man auftreten will: "Die Mentalität zu Verteidigen ist die Basis."
14:38 Uhr - AUFSTELLUNGEN - Nach der 0:3-Niederlage bei der TSG Hoffenheim verändert Julian Schuster seine erste Elf auf drei Positionen. Anstelle von Höler stürmt Matanovic. Über außen kommen Grifo und Beste statt Irie und Scherhant.
Auch Borussia Mönchengladbach verlor in der Vorwoche bei Eintracht Frankfurt mit 0:3 und wechselt in der Folge dreimal durch. Mit Scally verteidigt anstelle von Castrop wieder ein gelernter Rechtsverteidiger. Zudem ersetzt Diks im Zentrum Sander, der für Reitz ins Zentrum rutscht. Dort ist auch Bolin neu für Stöger im Team – der Schwede feiert sein Startelfdebüt.


13:24 Uhr - VORSCHAU HEIDENHEIM vs. STUTTGART - Für den 1. FC Heidenheim sieht es in der Tabelle aktuall düster aus. Mit nur 13 Zählern und vier Niederlagen in Folge würde nicht einmal ein Sieg am Sonntagabend dafür reichen, um die Rote Laterne abzugeben. Vier Punkte fehlen einem derzeit auf Platz 17, zwei weitere zum Relegationsplatz. Endet die neun Spiele andauernde Sieglosserie nun ausgerechnet gegen den VfB?
Es wäre kaum vorstellbar. Stuttgart ist aktuell in Topform und besiegte nach dem 3:1 gegen Köln unter der Woche auch Celtic Glasgow mit 4:1. In der Liga könnte man am 23. Spieltag zudem davon profitieren, dass Dortmund, Hoffenheim und Leipzig allesamt nur Unentschieden gespielt haben, während Leverkusen sogar verloren hat. Mit einem Sieg springt man bis auf einen Punkt an Platz 3 heran und baut sich einen Vier-Punkte-Puffer auf Platz 5 auf.
Seit des Bundesliga-Aufstiegs von Heidenheim ist der direkte Vergleich ausgeglichen. Beide Teams gewannen zwei Duelle, zudem trennte man sich einmal unentschieden. Vergleicht man die aktuelle Form beider Teams, ist dennoch Stuttgart der große Favorit.
13:00 Uhr - VORSCHAU ST. PAULI vs. BREMEN - Weiter geht es in Hamburg. Gastgeber St. Pauli konnte zuletzt nur eins der letzten acht Spiele gewinnen und holte in der Zeit gerade einmal sechs Punkte. Dementsprechend sind die Kiezkicker weiter akut abstiegsgefährdet und stehen auf Tabellenplatz 17. Hoffnung macht jedoch die Serie von vier Heimspielen ohne Niederlage.
Ein Sechs-Punkte-Spiel ist es mit Blick auf die Situation Werder Bremens. Der SVW steht mit nur zwei Punkten Vorsprung auf Platz 16. Seit 12 Spielen warten die Bremer auf einen Sieg. Für Daniel Thioune wäre es zwar erst die dritte Niederlage, doch er wäre der erste Werder-Trainer seit 1978 (Fred Schulz), der seine ersten drei Ligaspiele verliert.

Seit beide Teams wieder in der Bundesliga spielen, gab es drei Duelle. Zwei Siege der Bremer stehen einem Unentschieden gegenüber. Ein Sieg der Kiezkicker wäre überfällig.
12:34 Uhr - VORSCHAU FREIBURG vs. GLADBACH - Zum Abschluss des 23. Spieltages hat die Bundesliga noch einen vollgepackten Fußball-Sonntag parat. Auf gleich drei packende Partien dürfen sich die Fans freuen. Den Anfang macht Borussia Mönchengladbach beim Sport-Club Freiburg.
Die Fohlen schlittern aktuell wieder ein wenig in die Krise. Keines der letzten sechs Spiele konnte die Mannschaft von Eugen Polanski gewinnen. Zudem hat nur Werder Bremen (1) in den letzten fünf Partien weniger als Gladbach (2) erzielt. Bisher konnte die Gladbacher noch kein Team aus der Top 9 schlagen (6 Unentschieden, 7 Niederlagen). Nun wartet die Auswärtsfahrt nach Freiburg auf die Borussia.
Die Freiburger befinden sich zwar auch nicht in ihrer besten Verfassung aktuell, haben aber keines der letzten neun Heimspiele verloren. Im neuen Jahr fehlt den Breisgauern ein wenig die Konstanz (3 Siege, 1 Unentschieden, 3 Niederlagen). Die Mannschaft von Julian Schuster will gegen die Gäste aus Gladbach bestenfalls die klare 0:3-Niederlage gegen die TSG Hoffenheim vergessen machen, den zweiten Heimsieg in Folge holen und damit den Anschluss an die europäischen Plätze nicht verpassen.
SAMSTAG, 21. FEBRUAR
21:02 Uhr - Durch das Remis verliert Dortmund den Anschluss an die Bayern und ist nach dem Sieg des Rekordmeisters nun acht Punkt von der Spitze entfernt. Da jedoch auch Hoffenheim nur unentschieden gespielt hat, ist der Vorsprung auf Platz 3 auch nicht geschrumpft. RB verpasste es durch den späten Ausgleich, näher an die Champions-League-Plätze zu kommen.
Im Abstiegskampf gab es Siege für Union Berlin und den FC Augsburg, während der 1. FC Köln holte zumindest einen Punkt. Der VfL Wolfsburg ist weiter kurz vor den Abstiegsrängen. Werder Bremen und St. Pauli könnten im direkten Duell an den Wölfen vorbeiziehen.

20:29 Uhr - SPIELENDE - Alle hatten sich hier schon auf einen Heimsieg der Leipziger eingestellt, doch Fabio Silva (90.+5) rettete dem BVB ein 2:2. Leipzig-Stürmer Romulo (50./ET) verkürzte schon kurz nach Wiederanpfiff. Zum Spielbericht
20:24 Uhr - TOOOR FÜR DORTMUND - Dortmund wirft noch einmal alles nach vorne und wird belohnt. Brandt schickt Adeyemi in die Tiefe, wo der Flügelstürmer das Auge für Silva hat. Der Portugiese schiebt gegen den Lauf von Vandevoordt ein.
19:40 Uhr - TOOOR FÜR DORTMUND - Ist das bitter für Romulo: Eine Ryerson-Ecke wird vor ihm abgefälscht und landet genau auf dem Kopf des Brasilianers. Dieser kann sich kaum wehren, den Ball an Vandevoordt vorbei ins Netz zu setzen.
19:36 Uhr - BEGINN 2. HALBZEIT - Ohne Wechsel geht es weiter.
19:18 Uhr - HALBZEIT - Pause in der Red Bull Arena! Doppelpacker Christoph Baumgartner (20., 39.) macht bisher den Unterschied und sorgt für den 2:0-Pausenstand von RB gegen den BVB.
19:09 Uhr - TOOOR FÜR LEIPZIG - Auf links hat RB zu viel Platz und kann sich mit wenig Druck in den Strafraum spielen. Raums scharfer Pass vor das Tor findet erneut Baumgartner, der aus kurzer Distanz Kobel überwinden kann.
18:50 Uhr - TOOOR FÜR LEIPZIG - Bei Christoph Baumgartner werden Erinnerungen wach: Wie schon im Hinspiel sorgt der Österreicher für Leipzigs schnelle 1:0-Führung. Dem Treffer aus kurzer Distanz ist eine ging eine tolle Vorarbeit von Yan Diomande voraus.
Wenn RB den Vorsprung nun besser verwalten kann als im Oktober – wo dem BVB nur wenig später der Ausgleich zum 1:1-Endstand gelungen ist – wäre die Freude bei den Hausherren natürlich umso größer. 20 Minuten sind gespielt.
18:30 Uhr - MATCHBEGINN - Schiedsrichter Benjamin Brand eröffnet das Top-Spiel! Es ist sein 20. Einsatz unter Beteiligung von RB Leipzig – kein Team hat er öfter gepfiffen. Borussia Dortmund begegnet er bereits zum dritten Mal in dieser Bundesliga-Spielzeit: Auch den 1:0-Heimsieg gegen Köln und das spektakuläre 3:3 gegen Stuttgart hat er bereits geleitet.
In unserer SCORES-Section kannst du die Begegnung hautnah mitverfolgen – dir stehen zahlreiche in Echtzeit aktualisierte Statistiken und ausführliche Liveticker zur Verfügung. Viel Spaß!

18:00 Uhr - H2H - 19 Duelle hat es in der Bundesliga bislang zwischen Leipzig und Dortmund gegeben. Die Bilanz ist völlig ausgeglichen (jeweils acht Siege und drei Unentschieden) – zudem endete das Hinspiel nach Toren von Christoph Baumgartner (7. Minute) und Yan Couto (23.) mit einem 1:1-Remis.

Allerdings: Den letzten Sieg in der Messestadt feierte der BVB vor mittlerweile über fünf Jahr. Im Januar 2021 setzten sich die Dortmunder in der Red Bull Arena mit 3:1 durch – wobei Erling Haaland damals einen Doppelpack für die Schwarz-Gelben erzielte.
17:40 Uhr - AUFSTELLUNGEN - Im Vergleich zum Remis gegen Wolfsburg (2:2) gibt es bei RB Leipzig fünf Veränderungen. Torhüter Peter Gulacsi steht wegen einer Knieverletzung nicht zur Verfügung und wird erwartungsgemäß durch Maarten Vandevoordt ersetzt. Kapitän David Raum kehrt nach einer Sperre in die Startelf zurück und vertreibt Finkgräfe auf die Ersatzbank. Die Abwehrspieler Castello Lukeba, Ridle Baku und Mittelstürmer Romulo sind ebenso neu im Aufgebot von Trainer Ole Werner.

Bei Borussia Dortmund kassieren gleich vier Verteidiger (Schlotterbeck, Süle, Can, Mane) aktuell Krankengeld. Dementsprechend setzt BVB-Coach Niko Kovac erneut auf Luca Reggiani. Es ist der erste Startelfeinsatz in der Bundesliga für den 18-jährigen Italiener – beim 2:0 in der Champions League gegen Atalanta Bergamo hat er seine Sache ausgezeichnet gemacht. Neu in der Startelf ist Marcel Sabitzer, der österreichiische Nationalspieler hat endlich seine Verletzungssorgen endlich hinter sich gelassen. Julian Brandt hingegen wird zunächst geschont.

17:30 Uhr - SCHLUSSPFIFF - Harry Kane hat dem FC Bayern München mit einem Doppelpack zu einem Heimerfolg gegen Eintracht Frankfurt verholfen. SGE-Joker Arnaud Kalimuendo hat das Spiel in der 86. Minute noch einmal spannend gemacht – doch der Franzose sorgte letztlich nur für das Tor zum 3:2-Endstand.
Einen Dämpfer hat die formstarke TSG Hoffenheim erlitten: Beim 1. FC Köln kamen die Kraichgauer nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. Den Torreigen einer äußerst ansehnlichen Partie eröffnete FC-Angreifer Ragnar Ache in Minute 15 mit einem wunderschönen Fallrückzieher – schon jetzt ein Kandidat für das Tor des Jahres.

Für Bayer Leverkusen mündete der 23. Spieltag der Fußball-Bundesliga in eine Enttäuschung: Rani Khedira hat Union Berlin mit einem feinen Lupfer zum ersten Ligasieg im laufenden Kalenderjahr verholfen. Die Werkself hingegen verliert allmählich den Anschluss an die Champions-League-Plätze.
Der FC Augsburg freut sich in Wolfsburg über ein erfolgreiches Comeback. Michael Gregoritsch verwertete nach seiner Einwechslung einen Elfmeter und sorgte somit für den späten Ausgleich zum 2:2. In der Nachspielzeit sorgte Elvis Rexhbecaj mit einem platzierten Distanzschuss für den 3:2-Endstand. ZU DEN SPIELBERICHTEN
16:34 Uhr - BEGINN ZWEITE HALBZEIT - Zurück auf die Plätze: Die ersten Bälle rollen wieder – und zwar in Köln, Wolfsburg und seit wenigen Sekunden auch in Leverkusen. In München, wo das Spiel mit leichter Verspätung begonnen hat, braucht man noch ein kleines Päuschen.
16:21 Uhr - HALBZEIT - Gegen ersatzgeschwächte Frankfurter hat Bayern München bislang alles im Griff. Zunächst war Aleksandar Pavlovic mit einer Volley-Abnahme erfolgreich (16. Minute), kurz darauf erzielte Harry Kane (20.) sein 27. Saisontor in der Bundesliga. Dementsprechend liegt der Rekordmeister 2:0 in Führung.

In der 15. Minute hat Ragnar Ache mit einem traumhaften Fallrückzieher zunächst den 1. FC Köln in Führung gebracht. Die TSG Hoffenheim hat aber nicht locker gelassen und erzielte kurz vor dem Pausenpfiff den Ausgleich – der aufgerückte Innenverteidiger Ozan Kabak war aus kurzer Distanz erfolgreich. Aufgrund eines Notfalls auf der Tribüne inklusive Krankenwageneinsatz ist es im Stadion zurzeit aber äußerst ruhig – der Suport wurde kollektiv eingestellt.

Union Berlin hat Bayer Leverkusen bislang fest im Griff, die Eisernen zeigen eine ausgezeichnete Leistung und liegen 1:0 in Führung. In der 28. Minute hat sich Rani Khedira im Zweikampf mit seinem ehemaligen Mitspieler Robert Andrich durchgesetzt und den Ball schön über Werkself-Keeper Rönnow gelupft.

Der VfL Wolfsburg hat im Heimspiel gegen Augsburg ein Chancenplus, kam aber primär durch Einzelaktionen vor das gegnerische Gehäuse. In Minute 41 erzielte Yannick Gerhardt das Führungstor nach einem Eckball von Christian Eriksen, es steht 1:0 aus Sicht der Wölfe.

15:30 Uhr - ANPFIFF - Die Bundesliga-Konferenz am 23. Spieltag hat begonnen! Natürlich liegt der größte Fokus auf der Partie zwischen Bayern München und Eintracht Frankfurt – doch auch die restlichen drei Matches versprechen hochklassigen Fußball. Beim 1. FC Köln kam es zu einem kurzfristigen Wechsel: Jan Thielmann hat sich beim Aufwärmen wehgetan und wird durch Eric Martel ersetzt.
In unserer SCORES-Section kannst du die Begegnungen hautnah mitverfolgen – dir stehen zahlreiche in Echtzeit aktualisierte Statistiken und ausführliche Liveticker zur Verfügung. Viel Spaß!
15:22 Uhr - STATEMENTS BAYERN vs. FRANKFURT - "Es ist immer ein Highlight, hier zu spielen", sagte Markus Krösche vor dem Spitzenspiel gegen die Bayern im DAZN-Interview: "Das ist für eine junge Mannschaft, wie wir sie haben, eine Chance auf Wachstum." Frankfurt werde "versuchen, Bayern München weh zu tun", was insbesondere durch die schnellen Flügelstürmer gelingen soll.
Der neue SGE-Trainer Albert Riera stehe "für einen gewissen Spielstil – auch für ein gewisse Persönlichkeit." Dafür, dass die Ex-Fußballer Martin Harnik und Max Kruse in ihrem Podcast über den Spanier gelästert haben, hat Krösche null Verständnis: "Wenn man es witzig findet, wenn man jemand scheitert – auf welchem Niveau arbeiten wir da mittlerweile? Das ist keine gute Tendenz."
Vincent Kompany hat sich über den Matchplan der Eintracht keine großen Gedanken gemacht. Der Bayern-Trainer ist zuversichtlich: "Wir arbeiten jetzt seit 18 Monaten zusammen, haben fast 100 Spiele gemeinsam gemacht. Das heißt, wir haben viel zusammen geschafft."
14:45 Uhr - AUFSTELLUNGEN - Im Vergleich zum 3:0-Sieg in Bremen wird beim FC Bayern fleißig rotiert. Vincent Kompany bringt sechs neue Spieler in seine Startelf. Manuel Neuer fehlt verletzungsbedingt, auch Konrad Laimer steht kurzfristig nicht zur Verfügung. Außerdem sitzen Gnabry, Karl, Tah und Goretzka nur auf der Ersatzbank. Neu im Team sind Torhüter Jonas Urbig, Alphonso Davies, Dayot Upamecano, Aleksandar Pavlovic, Michael Olise und Jamal Musiala – für Letztgenannten ist es der erste Startelf-Einsatz in der Bundesliga nach fast einem Jahr.

Die Eintracht plagen einige Verletzungssorgen, weshalb die Abwehrreihe von zwei 22-Jährigen dirigiert wird: Nnamdi Collins und Aurele Amenda. Nach dem 3:0-Sieg gegen Mönchengladbach sind Mo Dahoud und Oscar Höjlund neu im Team. Ein echter Mittelstürmer fehlt der SGE – Arnaud Kalimuendo sitzt angeschlagen auf der Bank.

Der 1. FC Köln hat in der Bundesliga zuletzt zwei Spiele in Folge verloren. Trainer Lukas Kwasniok tüfelt noch, an seiner Startelf, immerhin ht sich mittlerweile ein stabiler Kern gefunden. Lediglich Said El Mala und Rav van den Berg sind neu im Team – zum Leidwesen von Bülter und Martel.

Christian Ilzer sieht nach einigen erfolgreichen Wochen nur wenig Grund für Wechsel: Die TSG Hoffenheim vertraut derselben Startelf wie beim 3:0-Erfolg gegen den SC Freiburg.

Union Berlin ist im neuen Jahr immer noch sieglos – und doch hat Trainer Steffen Baumgart keinen Bock auf große Veränderungen. Nach der Niederlage beim HSV (2:3) sind nur Andras Schäfer und Janik Haberer neu im Team. Ansah und Kapitän Trimmel kommen stattdessen nur als Joker infrage. Für Torgefahr soll Andrej Ilic sorgen – dem Serben ist in der Vorwoch endlich der erlösende erste Saisontreffer gelungen.

Kasper Hjulmand versucht die Mehrfachbelastung durch laufenden Rotationen auszugleichen. Nach dem Sieg bei Olympiakos Piräus (2:0) nimmt der Däne fünf Veränderungen vor. Loic Bade, Arthur, Ezquiel Fernandez, Malik Tillman und Christian Kofane sind allesamt neu in der Mannschaft. Stattdessen nehmen Quansah, Vazquez, Palacios, Poku und Schick auf der Ersatzbank von Leverkusen Platz.

Der VfL Wolfsburg hat am zurückliegenden Spieltag in Leipzig (2:2) einen guten Eindruck gemacht, weshalb Trainer Daniel Bauer nur zwei Veränderungen vornimmt: Yannick Gerhardt und Mattias Svanberg sind neu im Team. Kapitän Maximilian Arnold fehlt kurzfristig, der japanische Neuzugang Kento Shiogai fristet vorerst ein Reservistendasein.

Bei den Gästen vom FC Augsburg ist die Stimmung nach drei Siegen aus den letzten vier Spielen prächtig. Nach dem 1:0-Sieg gegen Heidenheim wechselt Chefcoach Manuel Baum nur auf zwei Positionen. Angreifer Rodrigo Ribeiro und Linksverteidiger Dimitrios Giannoulis haben es in die Startaufstellung geschafft. Michael Gregoritsch und Anton Kade nehmen zunächst auf der Bank Platz.

11:36 Uhr - ÜBERBLICK SAMSTAG - Das Rennen um die Tabellenspitze bleibt spannend. Borussia Dortmund eilt von Sieg zu Sieg, in der Bundesliga holte man zuletzt sechsmal in Folge das Punktemaximum. Der Rückstand auf den Tabellenführer aus München beträgt sechs Zähler – keineswegs uneinholbar.

Zumal am kommenden Wochenende der Klassiker gegen den Rekordmeister statt wird. Zuerst muss sich der BVB aber im ebenfalls herausfordernden Top-Spiel bei RB Leipzig beweisen. Hier findest du die wichtigsten Infos zum Spiel zwischen Dortmund und Leipzig!

Albert Riera ist als Trainer von Eintracht Frankfurt noch ungeschlagen und hat auch zuletzt im Heimspiel gegen Mönchengladbach (3:0) seinen ersten Sieg in der Bundesliga gefeiert. Nun erwartet den Spanier aber die erste Herkulesaufgabe. Vor dem ohnehin extrem schwierigen Auswärtsspiel beim Spitzenreiter Bayern München plagen die SGE zahlreiche Personalsorgen.

Insbesondere in der Defensive müssen die Hessen improvisieren. Kapitän Robin Koch fällt mit starkem Fieber aus, auch Arthur Theate (Knieverletzung) und Rasmus Kristensen (Sprunggelenk) stehen nicht zur Verfügung – es fehlt also die gesamte etatmäßige Dreierkette. "Sowas ist mir in meinen fünf Jahren als Trainer noch nie passiert", sagte Riera: "Ich will keine Ausreden suchen, aber wir hatten kein Glück mit Verletzungen."

"Die Ausgangssituation hätte deutlich schlechter sein können. Wir sind mittendrin statt nur dabei und attackieren auch gegen Hoffenheim mit voller Überzeugung", sagte Kölns Cheftrainer Lukas Kwasniok mit Blick auf das Duell der drittplatzierten TSG Hoffenheim.

Das Heimspiel gegen den Tabellendritten bezeichnete der 44-Jährige als "absolute Herkulesaufgabe". Hoffenheim sei ein "kompletter Turnaround" und "imposanter Aufstieg" gelungen. Immerhin haben die Kraichgauer sechs ihrer letzten sieben Ligaspiele gewonnen. Bitter allerdings: Für Tim Lemperle kommt es zu keinem Wiedersehen mit dem FC – der TSG-Stürmer leidet an einer Verletzung am Sprunggelenk.

Bei Union Berlin gibt man sich vor dem Heimspiel gegen Bayer Leverkusen selbstkritisch. "Wir arbeiten jede Woche daran, Sachen zu verbessern und klarer zu machen", so Trainer Steffen Baumgart: "Vorne nutzen wir die Chancen nicht und hinten geben wir dem Gegner Chancen."

Er habe das Champions-League-Spiel von Leverkusen bei Olympiakos Piräus (2:0) "auf der Couch verfolgt, sehr bequem gelegen und ein sehr interessantes Fußballspiel gesehen." Leverkusen sei eine Mannschaft, "die die Fehler des Gegners richtig ausnutzt, die den Gegner richtig leiden lassen kann und sehr geduldig spielt."

Der VfL Wolfsburg steckt vor dem Duell mit dem FC Augsburg in der Krise. Knapp 70 Millionen gab man in dieser Saison für neue Spieler aus – davon 27 Millionen in diesem Winter. Dennoch steht man nur auf Platz 15, der Puffer auf den Relegationsplatz beträgt lediglich einen Punkt. Besser läuft es für die Gäste aus Augsburg. 11 Punkte konnte man seit Neujahr bereits einfahren.
23. Spieltag: Voraussichtliche Aufstellungen, Verletzungen & Sperren
FREITAG, 20. FEBRUAR
23:14 Uhr - Das wars dann aus Mainz. Lange musst du aber nicht auf weitere Action in der Bundesliga warten. Gleich am morgigen Samstagnachmittag geht es weiter mit der Konferenz, in der unteranderem die Bayern Eintracht Frankfurt empfangen. Am Abend kommt es dann noch zum Topspiel zwischen RB Leipzig und Borussia Dortmund. Mit Flashscore verpasst ihr nichts vom 23. Spieltag.
22:57 Uhr - STIMMEN - Nach der Partie sah die Stimmungslage bei den beiden Teams unterschiedlich aus. Der sehr ehrgeizige Nadiem Amiri sprach am Mikro bei Sky von "zwei verlorenen Punkten". Dabei setzt er den Fokus vor allem auf die "letzten beiden Chancen". Es zeigt den Mainzer Anspruch wenn der Torschütze im Anschluss von einem "Pflichtsieg" gegen den HSV spricht. Dass es damit nicht geklappt hat, lag wohl auch am fehlenden "Quäntchen Glück".
Lobende Worte hat Amiri für die Winterneuzugänge, die "helfen auf und neben dem Platz". "Haben aktuell sehr viel Spaß", erklärt er den aktuellen Mainzer Lauf nach dem Trainerwechsel. Gegen Ende war sein Fazit dann schon ein wenig positiver, denn die Saison "ist kein Sprint sondern ein Marathon" und da ist "ein Punkt ist besser als keiner". Zu seiner Oberschenkelverletzung konnte der Nationalspieler aktuell nicht viel sagen, denn "bei den Schmerzmitteln die er in der Halbzeit bekommen habe, spürt er gar nichts mehr".
HSV-Stürmer Poulsen sprach von einem "schwer umkämpften Spiel", bei dem die Fans "nicht die übermäßig großen Torchancen" gesehen haben. Die Zweikampfhärte fand er hingegen nicht "übermäßig". Insgesamt "kommen bei dem Wetter und dem Platz mehr Zweikämpfe zustande". Bei ihm ging der Blick bereits wieder nach vorne. Der Ex-Klub kommt ins Volksparkstadion und dort "freut er sich auf jedes Spiel, gegen Leipzig noch mehr".
Ein ähnliches Fazit zog auch sein Trainer. Merlin Polzin spürrte nach dem Punktgewinn "pure Freude". Der Aufsteiger "darf nicht vergessen, wo er herkommt". Erschwerend kam dazu, dass seine Mannschaft aufgrund der Umstände "nicht ganz so einfach hier reingekommen ist". Über mögliche Platzverweise wollte der HSV-Coach gar nicht lange diskutieren, denn "das Letzte was wir brauche ist mehr Diskussionen um Schiedsrichterentscheidungen". Lieber wollte er die Leistung von Verteidiger Jordan Torunarigha sprechen, der es seiner Meinung nach "überragend gemacht hat".
Auf der anderen Seite galt der Unmut von Urs Fischer dem Ausgleichstreffer von Fabio Viera. "Remberg steht in der Mainzer Mauer", beklagt der Mainzer Übungsleiter. Zwar "gehört eine gewisse Härte dazu", doch bei Dominik Kohr und Silas "wollte er sicher gehen" und hat sie ausgewechselt. "Logisch hätten wir gerne gewonnen, doch ein Punkt kann am Ende entscheidend sein", lautet das finale Fazit des Schweizers.
22:36 Uhr - SPIELENDE - Es schafft keine der beiden Mannschaften mehr sich die drei Punkte zu krallen. Nach einem intensiven und eher chancenarmen Flutlichtspiel am Freitagabend in Mainz geht diese Punkteteilung aber auch völlig in Ordnung. Die beste Chance der Schlussminuten gehörte zwar den Mainzern, doch die müssen froh sein, zu dem Zeitpunkt nicht schon in Unterzahl zu sein. Denn Dominik Kohr hätte kurz nach dem Seitenwechsel seine zweite Gelbe Karte sehen müssen.
Mit dem Punktgewinn werden beide Mannschaften wohl leben können. Die Gäste bleiben im neuen Jahr ungeschlagen und Mainz punktet nach der Pleite gegen den BVB zumindest einfach. Zum Spielbericht

22:30 Uhr - Das wäre es fast gewesen. Der eingewechselte Paul Nebel findet mit seiner Flanke den ebenso eingewechselten Sheraldo Becker am langen Pfosten. Technisch anspruchsvoll verwertet der Winterneuzugang den Ball und schließt volley ab. Nur knapp verfehlt er die erneute Führung am langen Pfosten.
22:21 Uhr - Knapp zehn Minuten sind in der Mewa Arena noch regulär zu spielen. Der FSV Mainz 05 bekommt zunehmend die Oberhand und schafft es nun vermehrt mit Tempo auf die letzte Reihe des HSV anzulaufen. Klare Torchancen gab es allerding seit dem Ausgleichstreffer nicht. Weder bei den Gästen noch bei der Mannschaft von Urs Fischer.
22:05 Uhr - TOOOR HSV - Da war das Spielglück mal wieder auf der Seite der Hamburger. Nachdem Potulski zu spät in den Zweikampf mit Remberg kommt, entscheidet der Unparteiische knapp zwanzig Meter vor dem Mainzer Tor zurecht auf Freistoß. Fabio Viera tritt selbstbewusst an. Und der Portugiese hat das nötige Glück: Sein zu flacher Versuch wird von der Mauer abgefälscht und erwischt Daniel Batz komplett auf dem flaschen Fuß. So zappelt das Leder am Ende unten rechts im Eck.
21:56 Uhr - Da hatte der Abwehrchef der Mainzer mehr als Glück gehabt. In einem Zweikampf kommt Dominik Kohr deutlich zu spät und hält gegen Miro Muheim voll den Schlappen drauf. Kohr war bereits verwahnt und hätte hier eigentlich vom Platz fliegen müssen. Der VAR kann bei gelben Karten bekanntlich nicht eingreifen.
21:46 Uhr - ANPFIFF 2. HALBZEIT - Beide Mannschaften befinden sich wieder auf dem Grün der Mewa Arena. Die Hausherren haben in der Pause gewechselt. Sheraldo Becker ersetzt den gelb vorbelasteten Silas. Der HSV kommt hingegen unverändert aus der Kabine.
21:29 Uhr - HALBZEIT - Trotz einer etwas besseren Leistung geht der Hamburger SV mit einem Rückstand in die Kabine. Den Hausherren reicht eine gute Chance vor der Pause, um durch Nadiem Amiri in Führung zu gehen. Der Mittelfeldmann, der bereits zum zehnten Mal in dieser Saison traf, lief vor dem Pausenpfiff allerdings nicht mehr rund. Grund dafür war ein Zweikampf mit Warmed Omari, der ihn mit dem Knie am Oberschenkel traf.
Für den HSV ist zum Jubiläum aber noch alles drin in der zweiten Halbzeit.

21:23 Uhr - TOOOR MAINZ - Ausgangspunkt war Silas der sich im direkten Duell auf der rechten Seite zwar nicht durchsetzen kann, aber Dominik Kohr findet. Der Kapitän sieht den eingelaufenen Danny Da Costa auf der gleichen Seite. Nachdem Capaldo wegrutscht kommt der Außenverteidiger frei zum flanken. Abnehmer ist wieder einmal Nadiem Amiri, der traumhaft per Volley über den Innenpfosten ins lange Eck bereits zu seinem zehnten Saisontor trifft.
21:08 Uhr - Die Chancen der Gäste werden immer gefährlicher. Erst ist Omaris Abschluss aus der Distanz nicht präzise genug, dann reagiert Mainz-Keeper Daniel Batz ausgezeichnet gegen Robert Glatzel. Der Hamburger Stürmer wurde von Philip Otele in Szene gesetzt. Der Winter-Neuzugang brach auf dem linken Flügel durch und tanzte entlang der Grundlinie, ehe er auf Glatzel ablegte. Dessen Abschluss konte Batz allerdings nicht überwinden.
20:56 Uhr - In der Anfangsviertelstunde finden große Teile der Partie im Mittelfeld statt. Beide Teams bringen ihre energische Art im Spiel ohne Ball auf den Platz. Der HSV schafft es zudem noch nicht den zuletzt effizienten Spielaufbau aufzuziehen. Auf gefährliche Torchancen müssen die Zuschauer in Mainz aktuellen noch warten.
20:41 Uhr - ANPFIFF - Mit einer leichten Verspätung, aufgrund des hohen Verkehrsaufkommen im Umfeld der Mewa Arena in Mainz wurde der 23. Spieltag nun endlich eröffnet. Während der FSV Mainz 05 die klare Niederlage beim BVB vergessen machen will, möchten die Gäste aus Hamburg ihre zuletzt sehr überzeugende Form bestätigen.
20:33 Uhr - Trotz seiner Gelbsperre kam Luka Vuskovic aus seinem Sonderurlaub in Kroatien zurück nach Deutschland, um seine Mannschaft auswärts in Mainz zu unterstützen.
20:21 Uhr - JUBILÄUM - Passend zum glanzvollen Jubiläum wird der HSV am Freitagabend in Mainz mit einem besonderen Trikot auflaufen. Mit einem weißen Trikot inklusive blauen Balken und goldenem Schriftzug wollen die Rothosen die nächsten Punkte einsacken. Auf den Oberteilen sind zudem alle Spieler, die je für die Hamburger im deutschen Oberhaus aufgelaufen sind.
20:13 Uhr - INTERVIEW MAINZ - Auch für Urs Fischer ist es ein besonderes Spiel am Freitagabend. Der Mainzer Cheftrainer wird 60 Jahre alt und wurde beim Heimspiel von seinen zwei Töchtern überrascht. Egal wie das Spiel endet: "Korken werden nicht knallen", erklärt Fischer, denn "auch nach dem Spiel gibt es noch viel zu tun haben". Irgendwann "gegen Mitternacht wird er die Familie mal sehen".
Im heutigen Duell unter Flutlicht wird die "Kompaktheit wirklich wichtig sein". Mit dem Bundesligaaufsteiger empfängt sein Team eine "sehr gute Mannschaft im Umschaltspiel", die mit viel "Geschwindigkeit" ohne große Umwege "den direkten Weg Richtung Tor" suchen. Deshalbt wird "die Restverteidigung sicherlich ein Thema sein". Doch auch "offensiv wollen sie an die Leistungen der letzten Spiele anknüpfen".
20:07 Uhr - AUFSTELLUNGEN - Mit drei Winterzugänge, aber ohne große Überraschung startet der FSV Mainz 05 in sein Heimspiel gegen den HSV. In der Offensive konnten Philipp Tietz und Silas ihr Chancen nutzen und gehen auch am Freitagabend wieder auf Torejagd. Im Mittelfeld sind Nadiem Amiri und Kaishu Sano quasi unverzichtbar.

Die Gäste aus Hamburg werden Luka Vuskovic, der gelbgesperrt ausfällt, im Abwehrzentrum mit Jordan Torunarigha ersetzen. Unterstützt wird er in der Defensive von Warmed Omari und Nicolas Capaldo. Fabio Viera rutscht ins Mittelfeldzentrum und Winterneuzugang Philip Otele beginnt auf dem linken Flügel. Ransford Konigsdorffer sollen seinen Torriecher aufs Neue beweisen und Robert Glatzel den Mainzer Spielaufbau stören.

20:01 Uhr - INTERVIEW HSV - Aufgrund der Verspätung hat sich alles im normalen Prozess vor Anpfiff gerändert. "Optimal ist sicher etwas anderes", nimmt Merlin Polzin das ganze mit Humor und den "absoluten Fokus aufs Spiel" legt. Nach zuletzt sehr überzeugenden Auftritten haben die Hamburger "maximal Bock auch heute die Form zu bestätigen".
Das heutige Spiel ist ein besonderes. Seit der Gründung im Jahr 1887 haben die Hanseaten mit heute genau 1887 Bundesligaspiele absolviert. Dieses Jubiläum will Polzin mit dem richtigen Auftritt würdigen, denn der "HSV hat eine Geschichte auf die wir sehr stolz sind". Für Vuskovic wird Jordan Torunarigha auflaufen, der sich vor allem durch seine "Schnelligkeit und Kopfballstärke" sowie seine "Stärken im Passspiel" einbringen soll.
19:56 Uhr - VERSPÄTUNG - Die Aufstellungen kommen am Freitagabend aufgrund einer Verspätung des HSV etwas später als üblig. Durch die verspätete Ankunft wird auch der Anstoß um zehn Minuten nach hinten auf 20:40 Uhr verschoben.
18:27 Uhr - VORSCHAU - Schauen wir auf den Abend voraus. Ab 20:30 Uhr ist der Hamburger SV zu Gast beim 1. FSV Mainz 05. Das Hinspiel bot den Zuschauern im Volksparkstadion einiges an Unterhaltung. 4:0 (2:0) hieß es am Ende.
Die Gastgeber kämpften sich zuletzt von den Abstiegsrängen und gewann Ende Januar bis Anfang Februar drei Spiele in Folge. Einen Dämpfer bekam man dann letzten Freitag beim 0:4 in Dortmund. Trotz der vier Gegentore stellt man mit 37 Gegentoren weiterhin eine der besseren Defensive im Abstiegskampf.
Dies kann man auch über den HSV sagen. Die Rothosen sind seit fünf Spielen ohne Niederlage und kletterten in der Zeit auf Tabellenplatz 9. Mit nur 31 Gegentoren hat man eine Verteidigung, die mit Topteams wie Leipzig (30) mithalten kann. Das Herz dieser Defensive fehlt jedoch am heutigen Abend: Tottenham-Leihgabe Luka Vuskovic, der auf beiden Seiten des Balls wichtig ist, muss mit einer Gelbsperre aussetzen.
17:27 Uhr - PK FRANKFURT - Eintracht Frankfurt muss am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Spitzenreiter Bayern München auch auf Kapitän Robin Koch verzichten. Der Innenverteidiger habe sich "sehr krank gefühlt, hatte heute Fieber und ist keine Option", sagte Trainer Albert Riera, der mit der aktuellen Verletzungsmisere mit den Ausfällen von Koch, Arthur Theate (Knieverletzung), Ansgar Knauff (Bauch-OP) und Rasmus Kristensen (Sprunggelenkverletzung) haderte.
"Sowas ist mir in meinen fünf Jahren als Trainer noch nie passiert", sagte der Spanier, den vor allem die teils "blöden" Entstehungen nerven: "Ich will keine Ausreden suchen, aber wir hatten kein Glück mit Verletzungen." Zu Wochenbeginn habe er bereits gesagt, er müsse "statt zum Arzt zu gehen, um meine Spieler zu sehen, eher zur Kirche gehen, um zu beten. Denn ehrlich, was hier passiert, ist nicht normal."
Insbesondere den im Bauchraum operierten Knauff hob Riera dabei als Beispiel hervor. "Du hast einen freien Tag, sitzt auf dem Sofa und bist ein guter Familienvater - und dann bekommst du auf einmal Bauchschmerzen und brauchst eine Operation", sagte der 43-Jährige.
Immerhin kann der in zwei Spielen als Eintracht-Coach noch ungeschlagene Riera im Angriff wieder auf Nationalspieler Jonathan Burkardt und Arnaud Kalimuendo zurückgreifen - wobei Burkardt, der seit Ende November wegen einer Wadenverletzung ausgefallen und vergangene Woche krank war, "ein bisschen fitter" sei. Kalimuendo musste zuletzt wegen Schulterproblemen aussetzen.
Seine verbliebenen Profis bereite Riera auf die Bayern derweil genauso vor wie auf jeden anderen Gegner. "Wir wollen immer gewinnen", sagte der Trainer kämpferisch: "Perfektion existiert nicht. Wir wollen einen Weg finden, ihnen wehzutun."
Zum Match-Center: FC Bayern vs. Eintracht Frankfurt
16:20 Uhr - PK ST. PAULI - Alexander Blessin macht vor dem Kellerduell des FC St. Pauli gegen Werder Bremen keinen Hehl aus der großen Bedeutung: "Es ist ein sogenanntes Sechs-, Neun-, Zwölf-Punkte-Spiel - wie ihr es auch nennen mögt", sagte der Trainer der Kiezkicker mit Blick auf die Partie am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN): "Da ist Druck auf dem Kessel."
Blessin betonte, seine Mannschaft habe, "wenn es darum ging, daheim auch extrem gut performt". Daher gelte es auch, in dem einen von zwölf verbliebenen "Endspielen" einen "kühlen Kopf zu bewahren". Zuletzt gelang mit dem 2:1 gegen den VfB Stuttgart gar gegen einen Europapokalteilnehmer eine Überraschung.
Zum Match-Center: FC St. Pauli vs. Werder Bremen
12:41 Uhr - PK BREMEN - Seit zwölf Spielen wartet Werder Bremen auf einen Sieg. Im Gastspiel beim FC St. Pauli will die Mannschaft von Daniel Thioune nun erneut Anlauf nehmen, diese Serie zu beenden. Ein Endspiel ist dies für den SVW aber noch nicht.

12:25 Uhr - PK HEIDENHEIM - Nur 13 Punkte nach 22 Spielen - mit einer solchen Ausbeute hat sich in der Bundesliga seit Einführung der Drei-Punkte-Regel kein Verein mehr retten können. Doch von einem statistisch unmöglichen Klassenerhalt will Trainer Frank Schmidt vom Schlusslicht 1. FC Heidenheim nichts wissen. "Nächste Frage" antwortete der 52-Jährige darauf angesprochen am Freitag.
Sei es die schlechteste Defensive, die schlechteste Offensive oder neun sieglose Spiele in Folge: "Solche Statistiken interessieren mich nicht", betonte Schmidt vor dem schwierigen Heimspiel des Tabellenletzten gegen den VfB Stuttgart am Sonntag (19.30 Uhr/DAZN). Es gebe schließlich "noch kein Ergebnis. Und solange es noch kein Ergebnis gibt, ob im Spiel oder in der Saison, müssen wir alles aus uns herausholen. Ob es dann reicht, wird man sehen."
Seine Mannschaft, die sechs Punkte hinter dem Relegationsplatz liegt, müsse immer wieder "bereit sein, einen neuen Anlauf zu unternehmen", forderte Schmidt: "Es ist eine schwere Situation und jetzt müssen wir uns irgendwo mal dieses Quäntchen Glück erarbeiten." Man habe, so der FCH-Coach, "trotz der negativen Ergebnisse der letzten Wochen sehr viel dafür getan, dass das Pendel mal in unsere Richtung ausschlägt."
Zum Match-Center: 1. FC Heidenheim vs. VfB Stuttgart
12:23 Uhr - PK BAYERN - Vincent Kompany hat das Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund in einer Woche noch "nicht im Kopf. Ich bin nur auf dieses Frankfurt-Spiel fokussiert. Es ist erst einmal sehr wichtig, dass wir gegen Frankfurt gewinnen. Es gibt in diesem Moment keine Hierarchie von Spielen. Die sind gleich wichtig für mich", betonte der Bayern-Trainer vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky).
Dortmund liegt aktuell sechs Punkte hinter den Bayern und spielt am Samstagabend gegen RB Leipzig. "Schauen wir mal, was an diesem Wochenende passiert. Auch Dortmund muss dieses Wochenende sein Spiel gewinnen. Also wir können nicht weiter schauen, das werden wir auch nicht machen", fügte Kompany an. Erst ab nächster Woche "können wir alle gemeinsam dieses Clasico-Gefühl genießen".
Beim FC Bayern sind Jonathan Tah, Joshua Kimmich und Leon Goretzka mit vier Gelben Karten belastet. Es wurde bereits spekuliert, dass Kompany die Spieler mit Blick auf das Dortmund-Spiel am 28. Februar deshalb nicht einsetzt.
Er kenne "die Situation mit den Gelb-Sperren", so der Bayern-Coach: "Aber ob es jetzt eine Gelb-Sperre ist, eine Verletzung oder was auch immer: Man kann nicht alles planen. Die Gelb-Sperren sind für mich kein großes Thema. Wir müssen schlau sein, aber wir können auch nicht überschlau sein."
Dass Frankfurt in Albert Riera einen neuen Trainer hat, sieht Kompany ebenfalls entspannt. Man habe in den vergangenen Monaten "schon viele Probleme gelöst. Wir haben viele Möglichkeiten, flexibel zu sein, wenn wir das brauchen. Wichtig ist, dass die Spieler ihre Leistung bringen."
Allerdings verlief die Vorbereitung auf die Partie durch den Wintereinbruch in München nicht wie geplant, verriet Kompany. Das Training am Donnerstag habe man unterbrochen, "einfach weil das zu gefährlich wurde. Wir haben dann aber Läufe gemacht."
Gegen die Eintracht wird einmal mehr der junge Jonas Urbig im Tor den verletzten Kapitän Manuel Neuer vertreten. Man habe "von Anfang an Vertrauen gezeigt. Wir sind ruhig geblieben", sagte Kompany in Richtung Urbig. Und dieses Vertrauen habe der FC Bayern auch weiter, "egal was passiert".
Zum Match-Center: Bayern München vs. Eintracht Frankfurt
DONNERSTAG, 19. FEBRUAR
15:06 Uhr - PK MAINZ - Seinen runden Ehrentag stellt Urs Fischer für den Job erst einmal hinten an. "Es ist mir nicht so wichtig. Mir geht es mehr um das Spiel morgen, das hat für mich die größere Bedeutung", sagte der Mainz-Trainer, der an seinem 60. Geburtstag den nächsten Schritt in Richtung Klassenerhalt gehen möchte. Im Geburtstags-Heimspiel empfängt der Schweizer den Hamburger SV (Freitag, 20.30 Uhr/Sky).
Große Feierlichkeiten mit seinen Liebsten werde es aber selbst bei einem Erfolg kaum geben können. "Es wird schwierig" zu feiern, sagte Fischer, "ich komme irgendwann um 0 Uhr da raus, fahre zum Trainingsgelände rüber und die Analyse für Samstagmorgen sollte dann noch vorbereitet werden."
Ein solches Erlebnis zu seinem Geburtstag kennt Fischer allerdings bereits, wie er verriet. "Ich habe meinen 50. Geburtstag im Hotel vor einem Spiel mit dem FC Basel verbracht", sagte er: "Also mit Fußball - das Gleiche gilt für meinen 60. Geburtstag." Immerhin sei "ein Teil der Familie" am Freitag da. "Wir haben gut zu tun. Aber ich denke, dass wir wenigstens zum Anstoßen kommen", sagte Fischer.
Zum Match-Center: 1. FSV Mainz 05 vs. Hamburger SV
15:02 Uhr - PK LEIPZIG - Ole Werner hat sich beeindruckt vom kommenden Gegner Borussia Dortmund gezeigt. "Das ist eine Top-Mannschaft von der Qualität und wie sie die Dinge umsetzt. Es ist nicht jede Woche Hurra-Fußball, wobei mir das auch teilweise zu schlecht gemacht wird. Aber es ist extrem stabil, extrem abgezockt", sagte der Leipziger Trainer vor dem Topspiel gegen den BVB am Samstag (18.30 Uhr/Sky).
Die Leipziger, welche die zurückliegenden drei Heimspiele nicht hatten gewinnen können, stehen im Kampf um die Königsklassen-Ränge unter Druck. Zwar sei Dortmund ein "Top-Gegner", so Werner, "aber wir wissen, dass wir auch etwas können. Wir wollen dem BVB die zweite Saisonniederlage beibringen." Leipzig sei "nicht dafür bekannt, abwartend zu spielen, und das werden wir auch gegen Dortmund nicht tun."
Zum Match-Center: RB Leipzig vs. Borussia Dortmund
14:51 Uhr - PK UNION - Steffen Baumgart hat sich vor der Partie gegen Bayer Leverkusen (15.30 Uhr/Sky) kritisch gegenüber sich und seiner Mannschaft gezeigt. "Eigentlich gucken wir immer bei uns, wenn etwas nicht läuft. Wir arbeiten jede Woche daran, Sachen zu verbessern und klarer zu machen", sagte der Union-Trainer: "Vorne nutzen wir die Chancen nicht und hinten geben wir dem Gegner Chancen."
Er habe das Champions-League-Spiel von Leverkusen bei Olympiakos Piräus (2:0) "auf der Couch verfolgt, sehr bequem gelegen und ein sehr interessantes Fußballspiel gesehen." Leverkusen sei eine Mannschaft, "die die Fehler des Gegners richtig ausnutzt, die den Gegner richtig leiden lassen kann und sehr geduldig spielt."
Union-Spieler Aljoscha Kemlein hatte in einer Medienrunde am Mittwoch gesagt, der Mannschaft fehle der "absolute Wille". Baumgart sagte dazu: "Da widerspreche ich ihm ein bisschen: Meine Spieler haben den Willen, Sachen zu machen, auch wenn sie es in der einen oder anderen Situation nicht so gut umsetzen. Der Wille ist da, Tore zu erzielen."
Zum Match-Center: Union Berlin vs. Bayer Leverkusen
14:29 Uhr - PK KÖLN - Mit Glaube und einem umstrukturierten Trainerteam will der 1. FC Köln wieder ins Punkten kommen. "Die Ausgangssituation hätte deutlich schlechter sein können. Wir sind mittendrin statt nur dabei und attackieren auch gegen Hoffenheim mit voller Überzeugung", sagte Trainer Lukas Kwasniok mit Blick auf die Tabelle vor dem Duell gegen die TSG am Samstag (15.30 Uhr/Sky).
Das Heimspiel gegen den Tabellendritten bezeichnete der 44-Jährige als "absolute Herkulesaufgabe". Hoffenheim habe einen "kompletten Turnaround" und einen "imposanten Aufstieg" hinter sich gebracht.
Mehr Stabilität wünscht sich Kwasniok nach Standards. Dazu strukturierte der Klub seinen Trainerstab um. Co-Trainer Hannes Dold, seit dieser Saison für die Standards verantwortlich, wurde von seinen Aufgaben entbunden. "Er hat sich diese Aufgabe auch total verschrieben und war unheimlich fleißig", sagte Kwasniok über Dold. Dennoch sei der Glaube ein wenig verloren gegangen.
19 Gegentreffer kassierte Köln in dieser Saison bereits nach Standardsituationen, allein zehn nach Ecken. Fortan kümmern sich die verbliebenen Assistenten Rene Wagner und Frank Kaspari sowie Video-Analyst Denis Huckestein um die Standards.
Zum Match-Center: 1. FC Köln vs. TSG Hoffenheim
13:49 Uhr - PK DORTMUND - Borussia Dortmund muss auch im Bundesligaspiel bei RB Leipzig auf das verletzte Abwehrquartett um Nico Schlotterbeck verzichten. "Weiterhin gilt, die vier sind nicht verfügbar", sagte Trainer Niko Kovac über Schlotterbeck, Emre Can, Niklas Süle und Filippo Mané vor dem Duell in Leipzig am Samstag (18.30 Uhr/Sky).
Dass Schlotterbeck in Leipzig nochmals pausiert, sei eine "Vorsichtsmaßnahme. Sollten wir zu früh einsteigen, kann es länger dauern. Wir müssen Geduld mitbringen und vernünftig sein." Mit Blick auf die weiteren Aufgaben in der Champions League bei Atalanta Bergamo am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN) und vor allem in der Liga gegen Bayern München am 28. Februar sei alles offen.
In Leipzig werde die defensive Stabilität erneut auf den Prüfstand gestellt. "Die Leipziger haben eine sehr gute Mannschaft und sehr viel Potenzial", lobte Kovac: "Das Spiel wird uns alles abverlangen. Wir unterschätzen diesen Gegner nicht – trotz der letzten Ergebnisse. Sie spielen nur einmal in der Woche, können alles vorbereiten und haben die nötige Frische."
Zum Match-Center: RB Leipzig vs. Borussia Dortmund
12:33 Uhr - PK HAMBURG - "Es wird eine schwierige Aufgabe, aber wir sind mittlerweile so gefestigt, dass wir mit Selbstvertrauen und Zuversicht in die Spiele gehen können", sagte Trainer Merlin Polzin bereits am Mittwoch vor dem Auswärtsspiel beim FSV Mainz 05 (Freitag, 20.30 Uhr/Sky). In der Rückrunde ist neben Borussia Dortmund nur der HSV noch ohne Niederlage.
In Mainz fehlt den Hamburgern jedoch Abwehr-Shootingstar Luka Vuskovic wegen einer Gelb-Sperre. Aber Polzin "stehen unterschiedliche Kandidaten zur Verfügung", um den Kroaten zu ersetzen, "weshalb ich in dieser Hinsicht nicht negativ eingestellt bin."

Erstmals in dieser Saison hat der Aufsteiger acht Zähler Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz, und auch Rang 16 ist mit sechs Punkten so weit entfernt wie nie zuvor. Gelingt nun der dritte Sieg in Serie?
"Von uns wird gefordert sein, dass wir gegen den Ball deren Wucht verteidigen", sagte Polzin über die Mainzer Stärken: "Mit dem Ball wollen wir spielerische Lösungen finden und in der Tiefe im Rücken des Gegners für Gefahr sorgen. Wir benötigen als Team eine gute Leistung für ein gutes Ergebnis."
Zum Match-Center: 1. FSV Mainz 05 vs. Hamburger SV
11:20 Uhr - ÜBERBLICK - Am Freitagabend eröffnen der 1. FSV Mainz 05 und der Hamburger SV den 23. Spieltag. Auch wenn die formstarken Gäste mittlerweile auf Platz 9 angekommen sind, sind sie weiter mitten im Abstiegskampf. Gerade einmal 6 Punkte trennen die Rothosen vom Relegationsplatz – für Mainz sind es sogar nur 2. Nach zuvor drei Siegen gab es letzte Woche eine 0:4-Klatsche in Dortmund. Das gleiche Ergebnis gab es auch im Hinspiel gegen den HSV.

In der verkleinerten Konferenz am Samstagnachmittag geht der Blick nach München, wo Rekordmeister Bayern Eintracht Frankfurt empfängt. Der Tabellenführer scheint seine kurze Schwächephase besiegt zu haben und gewann die letzten drei Spiele mit einem Torverhältnis von 10:1. Doch auch die SGE zeigte am vergangenen Spieltag einen verbesserten Auftritt. Im Heim-Debüt von Albert Riera gewann man mit 3:0. Es war der erste Sieg seit dem 13. Dezember.
Im Abstiegskampf schießt kein Team mehr Tore als der 1. FC Köln. Schon 31-mal fanden El Mala (7 Tore) und Co. den Weg ins Netz. Der Ertrag ist dafür jedoch häufig wenig. Knappe Niederlagen und Unentschieden kamen zuletzt immer wieder vor. Anders bei der TSG Hoffenheim: Die Gäste stehen weiterhin auf Tabellenplatz 3 und haben seit dem 7. Dezember – mit Ausnahme des Bayern-Spiels – nicht mehr verloren. Mit 47 Toren stellt man die zweitbeste Offensive der Liga.

Union Berlin durfte lange noch von Europa träumen, doch im neuen Jahr warten die Eisernen weiter auf den ersten Sieg. Vier Unentschieden und drei Niederlagen in 2026 bedeuten statt 5 Punkten auf Platz 6 plötzlich 6 Punkte auf Rang 16. Europäischen Fußball hat Gegner Bayer Leverkusen aktuell in der eigenen Hand. Im Vierkampf um Platz 3 kann man zumindest kurzfristig auf Platz 4 springen. Dazu kommen mögliche Punkte aus dem Nachholspiel gegen den HSV.
Der VfL Wolfsburg steckt vor dem Duell mit dem FC Augsburg in der Krise. Knapp 70 Millionen gab man in dieser Saison für neue Spieler aus, 27 Millionen davon in diesem Winter. Der Ertrag: 5 Punkte in 2026 und Platz 15. Nur einen Punkt hat man derzeit Puffer. Besser läuft das Jahr für die Gäste aus Augsburg. 11 Punkte konnte man seit Neujahr bereits einfahren. Aus dem Abstiegskampf hat man sich zwar noch nicht befreit, doch der Abstand nach unten wächst stetig an.

Im Topspiel empfängt RB Leipzig Borussia Dortmund. Die Roten Bullen zeigten sich zuletzt immer wieder wechselhaft. Gegen Teams aus dem unteren Tabellendrittel gab es in den letzten fünf Spielen nur 8 Punkte – zu wenig im engen Kampf um die Champions League. Zuletzt rutschte man auf Rang 5 ab. Besser läuft es für den BVB. Zwar beklagen einige Fans weiterhin die Spielweise, doch sechs siegreiche Ligaspiele in Folge geben Niko Kovac aktuell recht.
Den Sonntag eröffnet die Partie zwischen dem SC Freiburg und Borussia Mönchengladbach. Den Breisgauern fehlte zuletzt immer wieder die offensive Durchschlagskraft. In den wettbewerbsübergreifend letzten fünf Spielen schoss man nie mehr als ein Tor, am vergangenen Wochenende bei Hoffenheim gar keins. Ähnlich ergeht es den Gästen. Nach dem 4:0 gegen den FC Augsburg Anfang Januar schoss man in sechs Spielen drei Tore.

Ein Nordduell am Sonntagabend: Der FC St. Pauli empfängt Werder Bremen. Im absoluten Abstiegsduell soll den Kiezkickern nach einem zuletzt schweren Programm ein Befreiungsschlag gelingen. Mut macht dabei das 2:1 gegen den VfB Stuttgart vor zwei Wochen. Einen Sieg könnten auch die Bremer gebrauchen. Auch nach dem Trainerwechsel steht man ohne Sieg da, was die Sieglos-Serie zuletzt auf 12 Spiele ausbaute. Aber: Das Hinspiel gewann der SVW.
So nah wie sich Heidenheim und Stuttgart auf der Landkarte liegen, so weit entfernt sind die beiden Teams in der Tabelle. Die Gastgeber sind leicht abgeschlagener Tabellenletzter und sind 6 Punkte vom Relegationsplatz entfernt. Zuletzt gab es vier Niederlagen am Stück: die längste aktive Serie in der Bundesliga. Der VfB will derweil im Kampf um die Königsklasse nachlegen.
Der 22. Spieltag im Überblick
Freitag, 20:30 Uhr – TV-Übertragung bei Sky
1. FSV Mainz 05 vs. Hamburger SV
Samstag, 15:30 Uhr – TV-Übertragung bei Sky und DAZN
Bayern München vs. Eintracht Frankfurt
Union Berlin vs. Bayer Leverkusen
Samstag, 18:30 Uhr – TV-Übertragung bei Sky
RB Leipzig vs. Borussia Dortmund
Sonntag, 15:30 Uhr – TV-Übertragung bei DAZN
SC Freiburg vs. Borussia Mönchengladbach
Sonntag, 17:30 Uhr – TV-Übertragung bei DAZN
FC St. Pauli vs. Werder Bremen
Sonntag, 19:30 Uhr – TV-Übertragung bei DAZN
