Für Rupprecht ist es die Rückkehr auf die Tour. Bereits zwischen 2023 und 2024 hatte der Bielefelder eine Tourkarte inne, musste diese aber nach zwei Jahren mangels Erfolge wieder abgeben.
Dass der 25-Jährige in diesem Jahr auf die Tour zurückkehrt, war zu Beginn der Final Stage kaum abzusehen. An den beiden ersten Tagen verlor Rupprecht in der 1. Runde, am Samstag und Sonntag schaffte er es dann unter die letzten Acht. Bei seinem 5:6-Viertelfinal-Aus gegen Jeffrey de Zwaan – trotz Average von 104,28 – war er noch Neunter. Da der Niederländer aber später das Endspiel gegen Donnevert gewann, wurde er aus der Rangliste genommen und Rupprecht rutschte auf.
Schon etwas früher durfte sich Kraft entspannen. Als der 25-Jährige im Achtelfinale mit 3:6 gegen José de Sousa verlor, stand der Bad Winsheimer bereits bei 10 Punkten. Auf dem Weg dahin besiegte er mit Averages um die 80 unter anderem David Cameron und Landsmann Liam Maendl-Lawrance.
Das zweite direkte Ticket schnappte sich der Niederländer Sietse Lap im 6:5-Krimi gegen Boris Krcmar. Der Kroate verpasst damit die Rückkehr auf die Tour. Außerdem sind Chris Landman, Benjamin Pratnemer, Adam Gawlas, Jurjen van der Velde und Alexander Merkx über die Rangliste zu einer Tourkarte gekommen.
UK Q-School: King zurück auf der Tour
Auch Mervyn King feiert die Rückkehr auf die Pro Tour. Der 59-Jährige stand in seiner langen Karriere in zahlreichen Major-Finals, konnte bei der PDC aber nie eins gewinnen. Nach der Saison 2024 und 14 Jahren auf der Tour musste er seine Tourkarte abgeben. Jetzt ist der einstige WM-Halbfinalist zurück: Ihm reicht Platz zwei in der Rangliste. Auch Stephen Burton, Tyler Thorpe, Stephen Rosney und David Sharp sichern sich über diese ihre Rangliste.
Die Tagessiege gingen am Sonntag an WM-Teilnehmer Charlie Manby und Samuel Price. Manby, beim Ally-Pally-Debüt direkt ins Achtelfinale gekommen, besiegte auf seinem Weg ins Halbfinale unter anderem Steve Beaton und Matthew Dennant. Dabei spielte er konstante Averages von über 90 und einmal gar 102,80. Price, nicht mit dem walisischen Namensvetter verwandt, schwankte im Average zwischen unter 80 und über 100.
