Früher noch an wechselnden Orten ausgetragen, ist die Darts-EM seit 2022 in Dortmund zu Hause. Neben einzelnen Jahren in den Niederlanden, Belgien und Österreich, war Deutschland jedoch immer wieder die Heimat einiger der spektakulärsten Turniere der Geschichte.
Rekordsieger Taylor & van Gerwen
Die beiden erfolgreichsten Spieler in der noch jungen Turniergeschichte sind Dart-Legende Phil Taylor und der dreimalige Weltmeister Michael van Gerwen, die beide jeweils viermal den Titel gewinnen konnten. Taylor holte sich die Trophäe in den ersten vier Ausgaben der European Championship (2008 bis 2011), während "Mighty Mike" seine vier Titel zwischen 2014 und 2017 sammelte.
Taylor setzte zu Beginn seiner Dominanz eine bis heute unerreichte Bestmarke: Der 14-fache PDC-Weltmeister hält immer noch die drei höchsten Match-Averages bei einer European Championship, wobei sein zweit- und drittbester Wert bereits 2008 erzielt wurde. Seine Bestleistung zeigte Taylor ein Jahr später, als er im Viertelfinale gegen Gary Anderson einen Schnitt von 118,14 Punkten spielte – bis heute unerreicht.
Taylor dominierte seine Gegner immer wieder und besiegte in den Finals Größen wie Adrian Lewis (11:5 in 2008, 11:8 in 2011), Steve Beaton (11:3 in 2009) und Wayne Jones (11:1 in 2010) mühelos. Van Gerwen besiegte Terry Jenkins (11:4 in 2014), Gary Anderson (11:10 in 2015), Mensur Suljovic (11:1 in 2016) und Rob Cross (11:7 in 2017).
Weitere Sieger
Rob Cross (2019, 2021) und Peter Wright (2020, 2023) sind die einzigen anderen Spieler, die das Turnier mehr als einmal gewinnen konnten – beide triumphierten jeweils zweimal. Seit der Einführung des Wettbewerbs im Jahr 2008 gab es zehn verschiedene Sieger, sechs von ihnen stammen aus England. Ein Deutscher konnte noch nie gewinnen.
Zwischen den dominanten Jahren von Taylor und van Gerwen gewannen Simon Whitlock und Adrian Lewis je einmal. Ab 2018 gingen die Titel an James Wade, Rob Cross (2x), Peter Wright (2x), Ross Smith, Ritchie Edhouse und Gian van Veen.
Siegerliste
2025: Gian van Veen 11:10 Luke Humphries
2024: Ritchie Edhouse 11:3 Jermaine Wattimena
2023: Peter Wright 11:6 James Wade
2022: Ross Smith 11:8 Michael Smith
2021: Rob Cross 11:8 Michael van Gerwen
2020: Peter Wright 11:4 James Wade
2019: Rob Cross 11:6 Gerwyn Price
2018: James Wade 11:8 Simon Whitlock
2017: Michael van Gerwen 11:7 Rob Cross
2016: Michael van Gerwen 11:1 Mensur Suljović
2015: Michael van Gerwen 11:10 Gary Anderson
2014: Michael van Gerwen 11:4 Terry Jenkins
2013: Adrian Lewis 11:6 Simon Whitlock
2012: Simon Whitlock 11:5 Wes Newton
2011: Phil Taylor 11:8 Adrian Lewis
2010: Phil Taylor 11:1 Wayne Jones
2009: Phil Taylor 11:3 Steve Beaton
2008: Phil Taylor 11:5 Adrian Lewis
