Clemens stieg erst in der K.o.-Runde ins Turnier ein und spielte sich mit guten Leistungen bis in die finale 3. Runde. Dort unterlag der "German Giant" einem hervorragenden Wessel Nijman, der 105,57 im Average spielte, mit 1:3. Niko Springer, ebenfalls in der K.o.-Runde eingestiegen, scheiterte bereits in Runde 2 mit 0:3 am Niederländer. Für Ricardo Pietreczko endete der Weg im Auftaktmatch gegen Jeffrey de Zwaan – "Pikachu" verlor mit 2:3.
Ein Quintett an Deutschen schaffte es aus der Gruppenphase in die K.o.-Runde, unterlag aber in der 1. Runde. Kai Gotthardt verlor gegen WM-Achtelfinalist James Hurrell mit 0:3, Max Hopp unterlag Connor Scutt mit 2:3. Außerdem verlor Lukas Wenig gegen Keane Barry mit 1:3, Dominik Grüllich im deutschen Duell gegen Clemens mit 2:3 und Pascal Rupprecht gegen Springer mit 1:3.
In der Gruppenphase war für Yorick Hofkens (Zwei Niederlagen), Leon Weber (Zwei Niederlagen), Arno Merk (Ein Sieg, eine Niederlage) und Marvin Kraft (Niederlage in Zweier-Gruppe) Schluss.
WDF-Weltmeister stark
Neben einigen gesetzten Spielern überraschte ein Duo mit der Qualifikation für die Hauptrunde. Shane McGuirk, WDF-Weltmeister 2024, und Jimmy van Schie, amtierender WDF-Weltmeister, gewann Anfang des Monats erst ihre Tourkarten und setzten sich am Mittwoch direkt durch.
Der Ire besiegte auf dem Weg unter anderem Cameron Menzies (3:1) und Landsmann Barry (3:2), während der Niederländer ein hartes Programm aus Ex-Europameister Ritchie Edhouse (3:1), Richard Veenstra (3:2) und Scott Williams (3:1) überstand.
Neben Nijman, McGuirk und van Schie qualifizierten sich außerdem Niels Zonneveld, Jeffrey de Graaf, Madars Razma, Scutt und Hurrell.
