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World Grand Prix: Doppel-Maschine Humphries und van Veen ins Viertelfinale

Aktualisiert
Humphries nach seinem Sieg über Wattimena
Humphries nach seinem Sieg über WattimenaKieran Cleeves/PDC

Luke Humphries ist dank überragender Doppelquoten ins Viertelfinale des World Grand Prix eingezogen. In der 2. Runde besiegte der Weltranglistenzweite "Machine Gun" Jermaine Wattimena mit 3:0.

74 % beim Check-in, 64 % beim Check-out – Humphries verpasste über drei Sätze und 14 Legs nur zehn Darts auf die Doppel – ein überragender Wert. Wattimena, der allein beim Check-in 20-mal verpasste, rannte folglich in den meisten Legs hinterher. Da jedoch auch das Scoring von Humphries mit einem Average von 94,11 stark war, blieben dem Niederländer häufig nur Chancen, wenn Humphries ausließ.

Zum Match-Center: Luke Humphries vs. Jermaine Wattimena

Und so kam es gleich im ersten Satz, als Humphries nach Break-Führung zwei Doppel verpasste und das Rebreak zuließ. Ein 129er-Checkout zum 2:2 war ein erstes Ausrufezeichen, das Break zum 3:2-Satzgewinn der Start in Richtung Sieg. Die Sätze blieben eng und immer wieder war "Cool Hand Luke" zur Stelle, wenn Wattimena nicht aus dem Leg kam. Im fünften Leg des dritten Satzes sicherte sich der Engländer dank hervorragendem Scoring das Break zum Sieg.

Im Viertelfinale wartet auf Humphries ein Duell mit Niels Zonneveld. Der Niederländer besiegte den World-Grand-Prix-Finalisten von 2016 Gary Anderson mit 3:1. Zonneveld war auf den Doppeln sowohl zum Start als auch zum Abschluss der präzisere Spieler, scorte aber auch besser als der "Flying Scotsman". Dieser verkürzte nach einem 0:2-Satzrückstand auf 1:2 und war einem Break im vierten Satz nah, kassierte dann aber ein 109er-Check-out.

Van Veen zittert sich weiter

Ein Auf und Ab der Gefühle erlebte WM-Finalist Gian van Veen. Der Niederländer verspielte gegen Ryan Searle seinen Anwurfvorteil, lag ein Break in Rückstand und kämpfte sich doch noch zu einem 3:2 zurück.

Zum Match-Center: Gian van Veen vs. Ryan Searle

Searle gelang es besser, mit Doppeln ins Match zu starten und schaffte es mit einer Check-in-Quote von 47 % beinahe mit jedem zweiten Dart. Van Veen brauchte über 21 Legs neun Darts mehr (39 %), holte diesen Nachteil aber stets mit besserem Scoring auf.

Wirklich Spannung kam ab dem dritten Satz auf. Van Veen hatte weiter den Anwurfvorteil, gab aber beide Anwurf-Legs ab. Das erste Leg des Durchgangs breakte sich Searle mit einem sehenswerten 167er-Checkout. Mit dem Break im Rücken spielte der Engländer frei auf und konnte in Sätzen auf 2:1 stellen.

Im vierten Satz hätte "Heavy Metal" dann den Sieg einfahren können, konnte im gesamten Durchgang aber nicht einmal 70 im Average knacken – Rebreak Humphries. Dieser hat im Decider wieder den Vorteil in der Hinterhand. Als er das zweite Leg, bei dem beide Spieler mehrfach auf Doppel ausließen, dann auch noch breakte, war Searle endgültig geschlagen.

Für van Veen geht es in der nächsten Runde gegen James Wade, der im zweiten Match des Abends Stephen Bunting mit 3:1 besiegen konnte. Beide Spieler zeigten sich hervorragend auf die Doppel und scorten ebenso stark. Den Unterschied machte das dritte Leg des ersten Satzes, als Bunting bei 61 Rest nicht checken konnte und das Break abgab. In der Folge verlor er den Satz und Anwurfvorteil – und bekam ihn nicht mehr zurück.

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