Zuvor hatten nur Andy Murray, Novak Djokovic und Rafael Nadal in diesem Jahrhundert das kanadische Masters-Turnier zwei Jahre in Folge gewonnen. Shelton rückt durch seinen siebten Turniersieg auf der ATP-Tour in der Weltrangliste von Rang zehn auf sechs vor. Im Jahr 2026 triumphierte er bereits in Dallas (Hartplatz Halle), München (Sand) sowie Stuttgart (Rasen) und feierte damit Erfolge auf allen Belägen.
"So zu spielen, wie ich es hier getan habe, ohne einen einzigen Satz abzugeben, das spiegelt meine harte Arbeit und meine mentale Stärke wider", sagte Shelton: "Ich habe es geschafft, diese Woche konzentriert zu bleiben, obwohl meine Saison nicht gerade einfach war." Er habe "auf dem Höhepunkt" seiner Fähigkeiten agiert. "Mir fehlen die Worte", betonte er.
Mit viel Rückenwind nach Cincinnati
In Montréal war es zum ersten rein US-amerikanischen Masters-Finale seit 23 Jahren gekommen, im Jahr 2003 hatten sich Andy Roddick und Mardy Fish in Cincinnati um den Titel duelliert. Auf kanadischem Boden war es gar das erste US-Endspiel seit 1995, als Andre Agassi und Pete Sampras aufeinander trafen. Gegen Nakashima hatte Shelton keine Probleme, setzte sich auch im sechsten Vergleich der beiden durch.
Während der 23-Jährige den ersten Satz durch zwei späte Breaks für sich entscheiden konnte, musst er im zweiten Durchgang ins Tiebreak. Dort bewies er einmal mehr der bessere Spieler zu sein und schnappte sich die Titelverteidigung.
Zum Match-Center: Ben Shelton vs. Brandon Nakashima
Damit reist Shelton mit viel Rückenwind zum nächsten Masters in Cincinnati, ehe ab dem 30. August mit den US Open der Höhepunkt der Hartplatz-Saison startet.
