Nach einer Heimniederlage gegen die Norddeutschen hatte der Rückstand zwischenzeitlich vier Punkte betragen. Danach gewann der Meister der vergangenen beiden Jahre all seine fünf ausstehenden Spiele und fing den Kontrahenten noch ab. Das Selbstbewusstsein stimmt, auch wenn es vor der schönsten Zeit des Jahres oft nicht lief wie erhofft.
"Egal wie viele Verletzte wir hatten, egal wie schlecht wir gespielt haben: Unser Ziel Meisterschaft stand immer fest", so Eder, daran halte das Team "100-prozentig" fest. "Unsere Entwicklung in den letzten Wochen gefällt mir, jeder zeigt vollen Einsatz. Dafür werden wir belohnt", sagte Trainer Serge Aubin am Sonntag.
Straubing-Duelle werden "hart" und "schwer"
Die erste Hürde in den Playoffs sei nicht zu unterschätzen. "Gegen die Straubing Tigers wird es eine harte Serie. Wir konzentrieren uns aber ausschließlich auf uns." Nationalverteidiger Kai Wissmann sieht es ähnlich: "Uns ist bewusst, dass es sehr schwer wird", meinte der Olympia-Teilnehmer, "wir freuen uns auf die Playoffs. Wenn wir defensiv so auftreten, wie in den Partien nach der Pause (wegen Olympia, d.Red.), sind wir schwer zu bezwingen."
In den vergangenen beiden Jahren hatten die Eisbären jeweils als Hauptrundenzweiter den Silberpokal geholt. Diesmal ist der Weg zum Titel zumindest auf dem Papier etwas schwieriger – dennoch soll der Hattrick her. Los geht es am 24. März (19.30 Uhr/MagentaSport) mit Spiel eins bei den Tigers, die Hauptrundendritter wurden und 16 Punkte mehr holten als Berlin. Vier Siege sind zum Weiterkommen nötig.
Zum Match-Center: Straubing Tigers vs. Eisbären Berlin
