Österreichs Eishockey-Nationalteam startete optimal in das abschließende Spiel des Drei-Nationen-Turniers in Oslo. Bereits nach 31 Sekunden brachte Kapitän Bernd Wolf sein Team in Führung. Norwegen reagierte jedoch rasch und drehte die Partie zwischen der zweiten und zwölften Minute mit vier Treffern auf 4:1. Dieser Spielstand hatte auch zur ersten Pause Bestand.
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Nach Wiederbeginn gelang Österreich erneut ein schneller Treffer. Nach einer Strafe gegen die Gastgeber traf Wolf im Powerplay nach nur 66 Sekunden zum 2:4. Hoffnung auf eine Aufholjagd kam jedoch nur kurz auf, da Norwegen in der 25. Minute auf 5:2 erhöhte. Trotz weiterer Bemühungen blieb es bei diesem Ergebnis, das den Gastgebern auch den Turniersieg sicherte.

Österreich zeigte über weite Strecken eine engagierte Leistung, erarbeitete sich zahlreiche Möglichkeiten und war insbesondere im Schlussdrittel spielbestimmend. Am Resultat ließ sich jedoch nichts mehr ändern. Mit einem Sieg gegen Ungarn und der Niederlage gegen Norwegen zieht das ÖEHV-Team dennoch eine positive Turnierbilanz, auch weil viele junge Spieler wertvolle Einsatzzeit erhielten. Die Vorbereitung auf die WM 2026 wird am 8. und 9. April mit zwei Spielen gegen Lettland in Riga fortgesetzt.
Teamchef Bader trotz Niederlage zufrieden
Teamchef Roger Bader sah die Leistung seiner Mannschaft besser als das Endergebnis vermuten lässt. "Das Resultat spiegelt den Spielverlauf nicht wider. Wir sind gut gestartet und hatten früh auch die Möglichkeit auf das 2:0", sagte Bader. Norwegen habe seine Chancen in einer Phase konsequent genutzt, während Österreich zwischen der zehnten und 20. Minute Probleme hatte. Danach habe sich das Team stabilisiert und insgesamt mehr Spielanteile gehabt. "Mit der Woche bin ich sehr zufrieden. Viele Spieler konnten sich empfehlen", so der Teamchef.
