ICE Hockey League: Playoff-Rennen spitzt sich zu

Salzburger wollen sich wichtige Punkte im Rennen um den Champions Hockey League Platz sichern
Salzburger wollen sich wichtige Punkte im Rennen um den Champions Hockey League Platz sichernČTK / imago sportfotodienst / Revierfoto

Vor der letzten Pause der ICE Hockey League stehen richtungsweisende Spiele an, unter anderem Pustertal gegen VSV im Kampf um Viertelfinale und Pre-Playoffs.

Pioneers klammern sich an Pre-Playoff-Hoffnung

Nach dem klaren Auswärtserfolg im Pustertal kehren die Graz99ers für zwei Heimspiele vor der Ligapause nach Graz zurück. Bereits neun Runden vor Ende des Grunddurchgangs haben sich die Steirer vorzeitig für die Playoffs qualifiziert und gehen damit aus einer stabilen Ausgangslage in das Duell mit den Pioneers Vorarlberg.

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Die bisherige Saisonbilanz spricht klar für Graz, das gegen die Vorarlberger bislang nur einen Punkt abgegeben hat. Für die Gäste bleibt trotz der aktuellen Tabellenposition zumindest noch eine rechnerische Chance auf die Pre-Playoffs.

Personell bleibt die Situation bei den Graz99ers angespannt. Mehrere Spieler fehlen weiterhin, was die Tiefe im Lineup auch für dieses Heimspiel einschränkt.

 

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ICE Hockey League: Alles Spiele der 45. Runde im ÜberblickFlashscore

 

Capitals unter Zugzwang

Für die Vienna Capitals steht vor der Ligapause ein intensives Heimwochenende an. Den Auftakt bildet am Freitag das Duell mit dem HC Innsbruck, dem Schlusslicht der Tabelle. Für die Wiener geht es im Kampf um die Pre-Playoff-Plätze um wichtige Zähler, nachdem sie zuletzt auf Rang acht zurückgefallen sind.

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Die Capitals präsentieren sich unter Head Coach Kevin Constantine vor eigenem Publikum stabil. Acht Siege aus den letzten elf Heimspielen unterstreichen die Bedeutung der STEFFL Arena als Faktor, zudem blieben die Wiener seit Ende Dezember zuhause punktlos. Innsbruck hingegen ist auswärts weiterhin das schwächste Team der Liga und wartet seit Anfang November auf einen Sieg in der Fremde.

Auch der direkte Vergleich spricht klar für Wien, das die vergangenen sieben Duelle für sich entscheiden konnte. Die Gäste aus Tirol sind bereits ohne Chance auf die Pre-Playoffs und kämpfen in den verbleibenden Spielen vor allem um einen versöhnlichen Saisonabschluss.

Offensivpower trifft auf Defensivbollwerk

Noch vor der dreiwöchigen Ligapause steht für den EC Red Bull Salzburg das vierte Saisonduell mit Olimpija Ljubljana auf dem Programm. Fünf Runden vor Ende des Grunddurchgangs ist die Ausgangslage im Kampf um die Platzierungen weiterhin eng, insbesondere im Rennen um einen Champions Hockey League-Platz.

Zum Matchcenter: Olimpija Lubljana - EC Red Bull Salzburg

Salzburg reist mit Rückenwind nach Slowenien. In den vergangenen 19 Spielen gab es lediglich zwei Niederlagen, zuletzt blieben die Red Bulls dreimal in Folge siegreich – darunter ein Auswärtserfolg beim Tabellenführer aus Klagenfurt. Beim jüngsten 4:0-Erfolg gegen Fehérvár überzeugte Salzburg trotz mehrerer Ausfälle mit einer geschlossenen Teamleistung.

Olimpija Ljubljana präsentiert sich ebenfalls wieder stabil. Nach einer schwächeren Phase rund um den Jahreswechsel feierten die Slowenen zuletzt vier Siege in Serie und behaupten aktuell Rang fünf. Mit weniger absolvierten Spielen als einige direkte Konkurrenten bleibt weiteres Potenzial in der Tabelle. Die Gastgeber stellen weiterhin die offensivstärkste Mannschaft der Liga. Mit 152 erzielten Treffern führt Ljubljana diese Wertung an, dicht gefolgt von Salzburg und Klagenfurt. Defensiv zählt Salzburg hingegen zu den stabilsten Teams der Liga, während Ljubljana im Gegentorschnitt im Mittelfeld liegt.

Pustertal und Villach im Punktekrimi

Der HC Pustertal empfängt am Freitag den VSV in der Intercable Arena. Während die Südtiroler mitten im Rennen um die direkte Playoff-Qualifikation liegen, kämpfen die Villacher um wichtige Punkte im engen Pre-Playoff-Race.

Pustertal verbuchte zuletzt fünf Siege aus den vergangenen sieben Spielen, musste am Mittwoch jedoch einen herben Dämpfer gegen Graz hinnehmen. Insgesamt präsentieren sich die Südtiroler in dieser Saison als eines der defensiv robusteren Teams – auch wenn sie am Mittwoch sieben Gegentreffer kassierten – und verfügen zudem über starke Special Teams.

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Villach reist nach dem 4:1-Heimsieg gegen die Vienna Capitals mit neuem Selbstvertrauen an. Die Adler zeigten sich dabei defensiv deutlich stabilisiert und setzten einen wichtigen Schritt zurück in die Pre-Playoff-Ränge. Konstanz bleibt jedoch der entscheidende Faktor, nachdem die Saison bislang von wechselhaften Leistungen geprägt ist.

Der direkte Vergleich spricht zuletzt leicht für Pustertal, insbesondere in der Intercable Arena, wo Villach in den vergangenen Begegnungen punktlos blieb. Für beide Teams stehen im Kampf um die entscheidenden Tabellenplätze wichtige Zähler auf dem Spiel.

Capitals wollen Heimserie fortsetzen

Am Samstag empfangen die Capitals die Pioneers Vorarlberg, die sich ebenfalls noch Hoffnungen auf die Pre-Playoffs machen. Während Wien zuletzt in der STEFFL Arena meist erfolgreich war, erwiesen sich die Vorarlberger in den vergangenen direkten Duellen insgesamt als unangenehmer Gegner.

Zum Matchcenter: Vienna Capitals - Pioneers Vorarlberg

Die Heimbilanz spricht dennoch für die Capitals, die fünf von sieben Heimspielen gegen die Pioneers gewinnen konnten. Die Gäste zeigen auswärts allerdings deutlich schwankendere Leistungen als im eigenen Stadion, konnten zuletzt aber auch in fremden Hallen anschreiben.

 

ICE Hockey League: Tabellenstand vor Runde 45
ICE Hockey League: Tabellenstand vor Runde 45Flashscore

 

Revanchechance für Graz

Am Samstag folgt für Graz das zweite Heimspiel innerhalb von 24 Stunden gegen den HC Innsbruck. Die Tiroler liegen zwar abgeschlagen im Tabellenkeller, zählen jedoch zu den wenigen Teams, die Graz in dieser Saison bereits zweimal bezwingen konnten.

Zum Matchcenter: Graz99ers - HC Innsbruck

Für die Graz99ers bietet sich damit die Möglichkeit, vor der Pause noch einmal wichtige Punkte anzuschreiben und die Heimserie positiv abzuschließen. Marcus Vela kehrt nach abgesessener Sperre ins Lineup zurück, weitere personelle Fragezeichen bleiben jedoch bestehen.