Chicago Blackhawks 1:4 Edmonton Oilers
Draisaitl, kürzlich für seinen 1000. Scorerpunkt in der NHL geehrt, steuerte in der Schlussminute den Treffer zum Endstand bei. Im Fokus steht gerade aber vor allem sein Sturmpartner Connor McDavid. Dem Kanadier gelangen zwei Assists, er punktete damit zum 19. Mal in Serie, für McDavid ist das ein Karriere-Rekord. Die Oilers belegen in der Pacific Division weiterhin einen direkten Play-off-Platz.
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Zach Hyman und Evan Bouchard (2 Tore, 1 Assist) sorgten für die Führung, Leon Draisaitl traf ins leere Tor. Für die Blackhawks, die erneut auf Top-Star Connor Bedard (Krankheit) verzichten mussten, erzielte Tyler Bertuzzi den Anschlusstreffer. Chicago-Stürmer Teuvo Teravainen verließ das Spiel verletzt.
New York Rangers 2:4 Seattle Kraken
Das gilt auch für die Seattle Kraken. Erneut mit dem deutschen Nationaltorwart Philipp Grubauer auf dem Eis gewann das Team aus dem Bundesstaat Washington bei den New York Rangers mit 4:2. Beim neunten Erfolg aus den letzten zwölf Spielen gerieten die Kraken durch Mika Zibanejad und Sam Carrick schnell mit 0:2 in Rückstand, schlugen im Anschluss aber viermal zurück.
Den Siegtreffer erzielte Rookie Berkly Catton, der damit sein viertes Tor in den letzten vier Spielen markierte. Eeli Tolvanen und Jordan Eberle (zurück von Verletzung) sorgten für den Ausgleich. Für die Rangers, die ihre vierte Niederlage in Folge hinnehmen mussten, war Artemi Panarin mit seiner 600. Punktspiel-Vorlage für das Franchise erfolgreich.
Detroit Red Wings 4:3 (OT) Carolina Hurricanes
Die Detroit Red Wings mit Moritz Seider feierten im Topspiel der Eastern Conference gegen die Carolina Hurricanes ein 4:3 nach Verlängerung, es war der vierte Sieg in Serie. Verteidiger Seider steuerte einen Assist bei, Detroit führt die Atlantic Division vorerst an. Vor dem emotionalen und aufregenden Spiel wurde die Trikotnummer von Legende Sergei Fedorov zurückgezogen.
Auf dem Eis bauten die Wings eine 3:0-Führung auf, die Carolina im dritten Drittel durch drei Überzahltore ausglich. In der Overtime entschied Andrew Copp nach Vorlage von Alex DeBrincat (1 Tor, 2 Assists) die Begegnung. Für die Hurricanes, die ihre Vier-Spiele-Siegesserie beendeten, erzielte Seth Jarvis ein Unterzahl- und ein Powerplay-Tor.
Minnesota Wild 2:5 New Jersey Devils
Auch Minnesota Wild liegt weiter komfortabel auf Play-off-Kurs, trotz eines 2:5 gegen die New Jersey Devils. Nationalstürmer Nico Sturm blieb für Minnesota ohne Scorerpunkt. Die Devils beendeten unterdessen ihre Serie von vier Niederlagen. Jesper Bratt (2 Tore) und Ondrej Palat (2 Tore) waren die Doppeltorschützen für die Männer aus New Jersey.
Palat beendete mit seinem ersten Treffer eine 20-spielige Torflaute. Für die Wild trafen Ryan Hartman und Marcus Foligno. Jack Hughes verbuchte einen Assist im Duell gegen seinen Bruder Quinn und verbesserte seine persönliche Bilanz auf 16 Punkte in neun direkten Begegnungen.
Philadelphia Flyers 1:5 Tampa Bay Lightning
Team der Stunde in der NHL bleibt Tampa Bay Lightning. Der dreimalige Stanley-Cup-Sieger gewann auch bei den Philadelphia Flyers mit 5:1, es war der zehnte Sieg in Serie. Einziger Wermutstropfen war die Verletzung von Brayden Point, der nach seinem Powerplay-Tor zur 3:0-Führung das Spiel nicht fortsetzen konnte.
Nikita Kucherov (1 Tor, 1 Assist) erzielte sein neuntes Multipoint-Spiel in Folge. Neben Point trafen auch Brandon Hagel, Jake Guentzel und Pontus Holmberg. Für die Flyers, die ihr drittes Spiel in Folge verloren, erzielte Christian Dvorak den Ehrentreffer. Lightning-Trainer Jon Cooper erreichte zudem seinen 600. Karriere-Sieg.
Buffalo Sabres 3:4 Florida Panthers
Die Florida Panthers setzten ihre Auswärtsserie mit einem knappen 4:3-Erfolg bei den Buffalo Sabres fort. Nach einem frühen Führungstor von Sam Reinhart entwickelte sich ein ausgeglichener Schlagabtausch. Anton Lundell erzielte Mitte des dritten Drittels das entscheidende 3:2.
A.J. Greer (2 Tore) und Carter Verhaeghe (3 Vorlagen) waren die offensiv stärksten Panthers. Für die Sabres, die zum zweiten Mal in 15 Spielen und erstmals seit November wieder daheim verloren, trafen Jacob Bryson, Zach Benson und Alex Tuch. Buffalo-Trainer Lindy Ruff bestritt sein 1.900. NHL-Spiel.
Montreal Canadiens 6:3 Vancouver Canucks
Die Montreal Canadiens setzen ihre positive Phase fort und besiegten die Vancouver Canucks mit 6:3. Verteidiger Alexandre Carrier war der unerwartete Offensivheld mit seinen ersten beiden Saisontoren, wobei sein zweiter Treffer nur 20 Sekunden nach dem ersten fiel.
Die Reihe um Juraj Slafkovsky (1 Tor, 2 Assists) und Ivan Demidov (3 Assists) war mit sieben Punkten sehr effektiv. Für die Canucks, die ihre siebte Niederlage in Folge kassierten, trafen Elias Pettersson, Evander Kane und Max Sasson. Torhüter Nikita Tolopilo musste in seinem ersten Spiel seit Dezember 35 Schüsse parieren.
Colorado Avalanche 3:4 (OT) Toronto Maple Leafs
Die Toronto Maple Leafs setzten ihre zehn Spiele andauernde Punkteserie (8-0-2) mit einem 4:3-OT-Sieg beim NHL-Spitzenteam Colorado Avalanche fort. William Nylander erzielte in der Verlängerung den Siegtreffer. Auston Matthews (1 Tor, 1 Assist) und Bobby McMann (1 Tor) waren weitere Torschützen für Toronto.
Für die Avalanche, die ihre erste Heimniederlage seit dem 23. Oktober hinnehmen mussten, trafen Cale Makar und Martin Necas (je 1 Tor, 1 Assist). Nathan MacKinnon steuerte drei Vorlagen bei.
Los Angeles Kings 1:3 Dallas Stars
Die Dallas Stars sicherten sich mit einem 3:1-Sieg bei den Los Angeles Kings einen wichtigen Auswärtserfolg. Jason Robertson brachte die Stars 3:46 Minuten vor Schluss mit dem 2:1 auf die Siegerstraße. Wyatt Johnston eröffnete den Torreigen für Dallas.
Für die Kings traf Quinton Byfield zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Corey Perry erreichte für Los Angeles einen persönlichen Meilenstein mit seiner 500. Karrierevorlage.
