Neben Superstar Draisaitl (Edmonton Oilers), der früher fliegt und am Freitagabend als erster deutscher Eishockeyspieler die Fahne bei einer Olympia-Eröffnungsfeier tragen wird, standen gegen die Italiener auch Philipp Grubauer (Seattle Kraken), Moritz Seider (Detroit Red Wings), Tim Stützle (Ottawa Senators), John-Jason Peterka (Utah Mammoth), Nico Sturm (Minnesota Wild) und Draisaitls Teamkollege Joshua Samanski nicht zur Verfügung.
Zum Match-Center: Italien vs. Deutschland
Tobias Rieder traf in Überzahl zur Führung (12.) für das mit zahlreichen Spielern aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) aufgefüllte DEB-Team. Kai Wissmann, der zuletzt nach einem Achillessehnenriss erst 25 Tage vor dem Olympia-Auftakt sein Comeback für die Eisbären Berlin gegeben hatte, erhöhte (13.).
Italien kommt nochmal ran
Fabio Wagner erzielte das 3:0 (25.) für den Olympia-Silbermedaillengewinner von 2018, Dustin Gazley überwand wenig später Maximilian Franzreb im deutschen Tor und verkürzte (30.). In Unterzahl kassierte das DEB-Team kurz vor der zweiten Pause den nächsten Gegentreffer durch Tommy Purdeller (40.), Mitte des Schlussdrittels stellte Yasin Ehliz im Powerplay auf 4:2 (49.). Erst ganz kurz vor der Schlusssirene sorgte Alessandro Segafredo für den Endstand (60.).
Die deutsche Mannschaft hat sich seit dem vergangenen Samstag im Olympia-Camp in Bozen auf das Turnier vorbereitet. In Mailand trifft die deutsche Mannschaft am 12. Februar (21.10 Uhr) zum Auftakt auf Dänemark, weitere Gegner in der Gruppe C sind Lettland (14. Februar, 12.10 Uhr) und die USA (15. Februar, 21.10 Uhr). Die drei Gruppensieger und der beste Gruppenzweite qualifizieren sich direkt für das Viertelfinale. Die übrigen Teams spielen in einer Qualifikationsrunde um die vier offenen Plätze.
