Während ihr Ehemann Tyler auf der Tribüne mitfieberte, musste sich Mabry im Alexander Stadium nur der alten und neuen Europameisterin Jessica Schilder aus den Niederlanden (20,73 m) und deren Landsfrau Jorinde van Klinken (19,64) geschlagen geben. Weltmeisterin Schilder holte mit der größten EM-Weite seit 28 Jahren zum dritten Mal in Folge kontinentales Gold. Katharina Maisch (LV 90 Erzgebirge/18,39) und U23-Europameisterin Nina Ndubuisi (Schorndorf/18,21) wurden am Montag Siebte und Achte.
Auch privat erlebte Mabry in diesem Jahr bereits einen ganz besonderen Moment. Im März heiratete die gläubige Christin den früheren Football-Profi Tyler Mabry und nahm anschließend dessen Nachnamen an. Die Hochzeit machte sie mit Bildern in den sozialen Medien öffentlich, bei der EM trat die Kugelstoßerin erstmals bei einem Großereignis als Yemisi Mabry an.
