Champions League LIVE: "Big-Boss" Enrique hat PSG zu "einer Familie" gemacht

Aktualisiert
Verfolge das CL-Finale LIVE bei Flashscore
Verfolge das CL-Finale LIVE bei FlashscoreFlashscore // REUTERS/Angelika Warmuth

Am Samstag (18 Uhr/ZDF, DAZN & Flashscore-Audioreportage) findet das Finale der UEFA Champions League zwischen Titelverteidiger PSG und dem FC Arsenal statt. Geleitet wird das Endspiel in Budapest vom deutschen Schiedsrichter Daniel Siebert. Bei Flashscore kannst du die wichtigste Begegnung im europäischen Vereinsfußball live miterleben.

ENDSTAND: PSG vs. Arsenal 5:4 n.E.

Champions-League-Finale LIVE

22:13 Uhr - Damit ist auch das letzte Highlight der Klubsaison 2025/26 Teil der Geschichte. Mit der Titelverteidigung mit PSG hat Luis Enrique nun bereits dreimal den Henkelpott geholt. Damit ist der Spanier endgültig im Trainer-Olymp angekommen.

Luis Enrique feiert mit der Trophäe
Luis Enrique feiert mit der TrophäeREUTERS/Angelika Warmuth

Bevor der Blick nun aber ganz offiziell hinüber über den großen Teich wandern kann, gab Ousmane Dambele nach seiner Auswechslung im Finale Entwarnung. Lange müssen sich die Fußballfans nicht gedulden. Bereits am morgigen Sonntagabend rollt der Ball bereits wieder in der MEWA Arena in Mainz. Dort trifft die DFB-Auswahl im vorletzten Testspiel vor der WM in den USA, Kanada und Mexico gegen Finnland.

Zum Match-Center: Deutschland vs. Finnland

Am 06.06 findet der Härtetest gegen Gastgeber USA an, ehe die Weltmeisterschaft am 11.06 von Mexiko und Südafrika (21:00 Uhr/ MESZ) offiziell eröffnet wird. Am Sonntag den 14.06 bestreitet die Elf von Nagelsmann dann ihr erstes Gruppenspiel gegen Curacao. 

Zum Match-Center: Deutschland vs. Curacao

Mit Flashscore bleibst du vor und während der Weltmeisterschafts immer auf dem neusten Stand und verpasst kein Sommerhighlight!

22:02 Uhr - Nur wenig musste während der Partie über den deutschen Unparteiischen Daniel Siebert gesprochen werden. Souverän und unaufgeregt hat er dieses Endspiel geleitet und wohl auch die strittigen Situation gemeistert. Damit hat der 42-Jährige "Werbung für deutsches Schiedsrichterwesen" betrieben.

Siebert leitete das Finale der Champions League
Siebert leitete das Finale der Champions LeagueREUTERS/Andrew Boyers

21:54 Uhr - STIMME RICE - Und auch der erste Arsenal-Akteur hat sich vor das Mikro getraut. Für Kapitän Declan Rice "ist es niederschmetternd, ein CL-Finale im Elfmeterschießen zu verlieren". Vorwürfe möchte er seiner Mannschaften aber keine machen, denn sie alle "haben heute wirklich alles gegeben". Schnell wird man versuchen auf "eine trotzdem unglaubliche Saison" stolz zurückzublicken, denn "einige der besten Mannschaften aller Zeiten haben in Finals im Elfmeterschießen verloren". 

"Man gewinnt zusammen und man verliert gemeinsam", beweist der englische Nationalspieler einmal mehr den Zusammenhalt bei den Gunners und blickt bereits wieder topmotiviert in die Zukunft: "Es war eine unglaubliche Reise, wir kommen wieder".

21:49 Uhr - STIMME HAKIMI/ENRIQUE - Auch Rechtsverteidiger Achraf Hakimi wirkte nach dem Titelgewinn erlöst. Besonderes Lob hatte der Marokkaner für seinen Trainer. Luis Enqique sei der "Big-Boss des Vereins" und habe dem Team schnell zu verstehen gegeben, dass "die Mannschaft wichtiger ist als ein Spieler". Seit der Anstellung des Spaniers sei man "eine Familie". Besondere Pläne hingegen hat man in Budapest noch nicht. Man werde eher "dem Vibe folgen und den Moment genießen". 

Und auch Enrique selbst konnte seine Emotionen nach dem Schlusspfiff noch nicht so recht ordnen. "Eine Mischung aus Aufregung, Müdigkeit und alles anderem" bestimmt die Gefühlswelt des Spaniers. Das sei aber alles egal, denn es war das "letztes Spiel der Saison". Über die gesamte Saison hat es seine Mannschaft "verdient das Finale zu gewinnen". Diese Titelverteidigung "war sehr schwer gegen ein starkes Arsenal". Sein Team hat versucht die Gunners "dauerhaft zu pressen". Das führte dazu, dass die Mannschaft von Arteta sich kaum Torgefahr herausspielen konnten. 

21:34 Uhr - STIMME KVARATSKHELIA - Auch der wohl beste Akteuer der vergangenen Champions League Spielzeit war nach dem Erfolg in Budapest "sehr glücklich den Titel verteidigt zu haben". Gegen Arsenal war es laut Khvicha Kvaratskhelia "vielleicht das härteste Spiel". Denn nach dem Tor von Havertz lag man "früh in Rückstand". Persönlich konnte der Georgier in der Offensivbewegung nicht so glänzen wie gewohnt. Das lag vor allem an der stabilen Arsenal-Defensive die "sehr gut gegen ihn stand". Dennoch sei er "stolz, der Mannschaft geholfen zu haben". Der 25-Jährige habe "zumindest den Elfmeter rausgeholt" und seiner Mannschaft so klar zum Sieg verholfen. 

21:28 Uhr - Nach sechs Jahren schafft es wieder eine Mannschaft, den Titel in der Champions League zu verteidigen. Der Henkelpott wurde PSG mittlerweile wieder offiziell überreicht und Kapitän Marquinhos reckte die Trophäe in den dunklen Nachthimmel von Budapest.

21:13 Uhr - STIMME DOUE - Gleich nach dem Abpfiff äußerte sich Desire Doue zur geglückten Titelverteidigung. Er und sein Team "sind so stolz und glücklich" über den erneuten Triumph. Denn es war "ein hartes Spiel gegen eine sehr gute Mannschaft", die durch das frühe Tor von Kai Havertz in Führung gehen konnte. Die Franzosen haben das große Ziel "die Champions League wieder zu gewinnen" erreicht, doch Schluss soll in Paris noch lange nicht sein. Sie seien "eine junge Mannschaft und hungrig", deshalb gilt es in der neuen Spielzeit "daran anzuknüpfen".

21:01 Uhr - SPIELENDE - Das war's! Arsenals Abwehrchef Gabriel vergibt den zehnten und letzten Elfmeter. Der Brasilianer schießt über das Tor und PSG verteidigt damit offiziell den Titel der Champions League. Und der Traum der Gunners vom ersten Sieg in der Königsklasse platzt auch im zweiten Endspiel der Vereinsgeschichte. 

21:00 Uhr - PSG 4:3 - Raya entscheidet sich sehr früh und Beraldo schiebt gekonnt in die andere Ecke ein. Damit müssen die Gunners jetzt treffen.

20:59 Uhr - ARSENAL 3:3 - Martinelli beweist Mut und Präszision. Der Brasilianer schweißt das Leder oben links im Kasten von Safonov ein.

20:58 Uhr - PSG 3:2 - Die Franzosen sind wieder vorne. Rechtsverteidiger Hakimi netzt eiskalt unten links ein. 

20:58 Uhr - ARSENAL 2:2 - Kapitän Rice übernimmt Verantwortung. Der englische Nationalspieler schiebt souverän unten rechts ein. 

20:57 Uhr - PSG VERFEHLT - Nun zeigt auch PSG das erste Mal Nerven. Ein völlig erschöpfter Mendes schießt halbhoch nach rechts und Raya ist stark zur Stelle.

20:55 Uhr - ARSENAL VERFEHLT - Das sah alles andere als souverän aus. Eze stoppt bei seinem unsicheren Anlaufen ab und verzieht dann knapp unten links. 

20:54 Uhr - PSG 2:1 - Auch der zweite Schütze von PSG bewahrt die Ruhe. Doue schickt Raya in die falsche Ecke und bringt Paris wieder in Führung.

20:53 Uhr - ARSENAL 1:1 - Gyökeres ist der erste Gunner, der sich traut. Ähnlich wie der Portugiese trifft der Stürmer überlegt ins Eck.

20:52 Uhr - PSG 1:0 - Nach finalen Absprachen zwischen den beiden Keepern und Daniel Siebert geht es los. Ramos bleibt ganz cool gegen Raya und trifft eiskalt oben rechts.

20:50 Uhr - Erster kleiner Erfolg für PSG. Das Elfmeterschießen wird vor den Fans des Titelverteidigers statt finden. Der eingewechselte Ramos wird den Anfang machen.

20:45 Uhr - ELFMETERSCHIEßEN - Arsenal hatte nochmal zwei Halbchancen, wurde aber immer im letzten Moment entscheidend gestört oder geblockt. So kommt es zum achten Elfmeterschießen in einem Champions League Finale. Das letzt Mal fand zwischen dem FC Chelsea und Manchester United im Jahr 2006 statt. Wer behält nun die Nerven?

20:39 Uhr - Nur noch fünf Minuten trennen PSG und Arsenal vor dem Gang ins Elfmeterschießen. Beide Teams gehen mit jeder gespielten Minute weniger ins Risiko und haben sich mit dem Duell vom Punkt abgefunden.

20:32 Uhr - Erste gute Torannäherung von PSG nach dem letzten Seitenwechsel. Doch erneut ist David Raya bei der Flanke von Hakimi blitzschnell zur Stelle. Dahinter hätte der einschussbereite Ramos auf seine Chance gelauert. 

20:28 Uhr - BEGINN 2. HALBZEIT VERLÄNGERUNG - Beide Teams fiebern dem Elfmeterschießen entgegen und die Partie lebt aktuell fast nur von der Spannung und kaum von der spielerischen Klassen.

Sorgen gibt es rund um Hincapie. Der Rechtverteidiger musste sich angeschlagen behandeln lassen und wollte zunächst ausgewechselt werden. Ärgerlich ist nur, dass Arteta mit sechs Wechseln bereits sein vollen Kontingent ausgeschöpft hat. Damit muss der Ecuadorianer auf die Zähne beißen und durchziehen.

Luis Enrique hingegen hat nach seinem Doppelwechsel in der Unterbrechung immer noch einen Tausch offen. Zabarnyi und Beraldo ersetzen Vitinha und Marquinhos.

20:22 Uhr - Strittige Entscheidung von Daniel Siebert. Madueke setzt sich gegen Mendes durch und rennt auf der Innenbahn in den Strafraum. Dort hakt der Flügelstürmer beim Portugiesen ein und kommt zu Fall. Das geht dem deutschen Unparteiischen zu einfach und er entscheidet auf Weiterspielen. Sehr zum Unmut von Rice und Arteta. Der Arsenal-Trainer und auch hier Kapitän sehen in der Folge beide Gelb. 

20:18 Uhr - Knapp zehn Minuten sind bereits in der Verlängerung absolviert und beide Mannschaften vermeiden aktuell ins komplette Risiko zu gehen. Gleich zu Beginn konnte sich Arsenal die ersten beiden Ecken herausspielen, die jedoch kaum für Gefahr sorgten. Die Anspannung ist kaum zu übersehen. Wer macht den ersten Fehler?

Zaire-Emery hat in der Zwischenzeit den Platz von Fabian Ruiz im Mittelfeldzentrum der Franzosen eingenommen.

20:08 Uhr - BEGINN VERLÄNGERUNG - Nach etwa fünfminütiger Unterbrechung rollt der Ball bereits wieder in Budapest. 30 Minuten bleiben den Gunners und PSG, um eine Entscheidgung vor dem Elfmeterschießen zu erzwingen. 

Arsenal hat erneut doppelt gewechselt. Torschütze Havertz und Lewis-Skelly müssen auf der Bank Platz nehmen und Eze sowie Zubimendi dürfen nun auf dem Rasen von Budapest mitwirken. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit kam zudem Stürmer Ramos für den anderen Torschützen Dembele. 

20:03 Uhr - VERLÄNGERUNG - Auch in der Nachspielzeit können weder Titelverteidiger PSG noch der FC Arsenal für die Entscheidung in der regulären Spielzeit sorgen. Damit gibt es mindestens 30 Minuten Zugabe, bis der nächste Fußball-König von Europa ausgezeichnet werden kann.

19:56 Uhr - Während die offizielle Nachspielzeit von mindestens sechs Minuten soeben begonnen haben, hatte Vitinha die ausgezeichnete Chance mit seinem Distanzschuss wohl für die Entscheidung zu sorgen. Der Portugiese verzieht zentral etwa zwanzig Meter vor dem Tor von David Raya nur knapp und sein Abschluss segelt haarscharf über die Querlatte.

19:52 Uhr - Nach der Einwechslung von Gyökeres hat Arsenal nun mehr Präsenz in der gegnerischen Hälfte. Nach Einwurf Rice verlängert Havertz per Kopf, doch sein schwedischer Sturmkollege kommt nicht dran, denn Mendes ist aufmerksam und klärt am eigenen Fünfmeterraum.

19:48 Uhr - Der FC Arsenal war in den letzten Jahren unglaublich souverän nach eigener Halbzeitführung. Lediglich eine der letzten 117 (101S/15U) solcher Partien haben die Gunners noch verloren. Auf der anderen Seite hatte PSG diese Saison so seine Probleme nach Rückstand in der Pause noch zu gewinnen. Keine der letzten acht Partien konnten die Franzosen noch in einen Sieg verwandeln (3U/5N).

Damit die Serie der Nordlondoner weiter hält, hat Arteta erneut gewechselt. Saka und Trossard machen Platz auf den Flüfeln für Martinelli und Madueke. Parallel bringt Luis Enrique seinen Edeljoker Barcola für Kvaratskhelia.

19:44 Uhr - Beinahe hätte PSG diese Partie innerhalb von einer Viertelstunde komplett gedreht. Saka braucht am gegenerischen Strafraum zu lange, um eine Anspielstation zu finden und verliert den Ball. Und so geht Kvaratskhelia auf die Reise und setzt sich dank seines beeindruckenden Tempos gegen gleich mehrere Gegenspieler durch und scheitert im letzten Schritt mit seinem abgefälschten Abschluss nur am Außenpfosten.

19:41 Uhr - Die Partie entwickelt nach dem Ausgleich eine etwas neue Dynamik. Der FC Arsenal ist nun gewzungen etwas mehr in die Offensive zu investieren. Dadurch ergeben sich etwas mehr Räume für PSG. Die Franzosen haben nun ein anderes Selbstvertrauen auf dem Platz und Dembele kam kurz nach dem Wiederanpfiff wieder in eine aussichtsreiche Abschlussposition, trifft dann die Kugel aber nicht richtig.

19:33 Uhr - Die Reaktion von Mikel Arteta auf den Ausgleichstreffer folgt rasch. Der Spanier wechselt den gelb-vorverwahrnten Mosquera und Ödegaard aus. Neu mit dabei sind Timber und Gyökeres. Torschütze Havertz rutscht eine Position nach hinten und wird mit seiner Flexibilität die Räume hinter dem Schweden bespielen.

19:29 Uhr - TOOOR PSG - Das könnte der Knackpunkt in dieser Partie sein. Cristian Mosquera kommt zu spät gegen Khvicha Kvaratskhelia und bringt den Georgier von hinten zu Fall. Deshalb schickt Daniel Siebert PSG völlig zurecht zum Elfmeterpunkt. Ousmane Dembele (65.) tritt an und trifft überlegt von sich aus unten links zum Ausgleich. Damit ist es das erste Champions-League-Finale seit 2018 indem beide Mannschaften zum Torerfolg kommen.

19:19 Uhr - Der deutsche Unparteiische Daniel Siebert macht gleich zu Beginn der zweiten Hälfte klar, dass er potentielles Zeitspiel der Londoner konsequent unterbinden wird. Rechtsverteidiger Mosquera braucht auffällig lange für einen Einwurf am eigenen Strafraum und sieht deshalb gleich die Gelbe Karte.

19:15 Uhr - PSG deutet gleich in den ersten Minuten an, was sie im zweiten Durchgang vor haben. Vitinha treibt das Leder dynamisch in die Hälfte von Arsenal und bedient den eingelaufenen Nunu Mendes. Einzig ein versuchter Doppelpass misslingt und so kommt der  Nationalmannschaftskollege des portugiesischen Außenverteidigers nicht zum Abschluss.

19:11 Uhr - ANFPIFF 2. HALBZEIT - Rein geht's in den zweiten Spielabschnitt. Schafft es PSG nach dem Seitenwechsel ihre Offensivpower zu entfalten oder kann Arsenal den Führungstreffer von Havertz verteidigen und den ersten Champions-League-Titel der Vereinsgeschichte in den Abendhimmel von Budapest heben?

18:54 Uhr - HALBZEIT - Leidenschaftlich, aufmerksam und kompakt präsentiert sich die gefürchtete Arsenal-Defensive im ersten Durchgang. Damit bleibt die frühe Führung vom eiskalten Torschützen Kai Havertz der einzige Treffer vor dem Seitenwechsel. Der deutsche Nationalspieler hatte kurz vor der Pause eine weitere gute Möglichkeit, legt sich den Ball aber minimal zu weit vor und kann dann noch im letzten Moment von Marquinhos entscheidend gestört werden. Dennoch ist er der erste Deutsche, der in zwei Champions-League-Endspielen mindestens je einen Treffer erzielt.

Auf der anderen Seite kamen die Franzosen selten bis nie vor das Tor von David Raya. Kleiner Streitpunkt war ein mögliches Handspiel von Saka. Arsenals "Golden Boy" verspringt der Ball nach einem technischen Fehler am Rande des eigenen Strafraums und landet an der Hand des Briten. Daniel Siebert entscheidet jedoch blitzschnell auf Weiterspielen. Ansonsten hält das Abwehrbollwerk um Gabriel und Saliba den aktuellen Titelträger zu lediglich 0,26 xG. 

Statistiken 1.HZ: PSG vs. Arsenal
Statistiken 1.HZ: PSG vs. ArsenalFlashscore / Opta by StatsPerform

18:45 Uhr - Die beste Offensivmannschaft des letzten Jahres beist sich seit über 40 Minuten die Zähne an der Arsenal-Abwehr aus. Wenige Minuten vor dem Pausenpfiff kommt PSG dann ein erstes Mal wirklich gefährlich vor den Kasten von David Raya. Eine gute Hereingabe von Nuno Mendes muss am zweiten Pfosten geklärt werden und der anschließende Kopfball von Fabian Ruiz fliegt nur knapp über das Tor.

18:39 Uhr - Die Einstellung und der Einsatz der Gunners sucht aktuell seines Gleichen. Nach einem der wenigen guten Ballgewinne von Vitinha eilt Rice auf beeindruckende Art und Weise zurück und stellt den Portugiesen, der auf Dembele ablegt. Doch selbst der Abschluss des Franzosen wird durch eine blitzschnelle Grätsche geblockt. Parallel trifft die Mannschaft von Luis Enrique zu selten die richtige Entscheidung in der Offensivbewegung.

18:31 Uhr - Der frisch gebackene Premier-League-Meister steht defensiv sehr sicher und gibt PSG kaum Räume, um die Schnelligkeit von Dembele, Doue und Kvaratskhelia auszunutzen. Auf der anderen Seite spielt Arsenal bei jeder Gelegenheit vertikal nach vorne. Nach Hereingabe von Rechts durch Saka, musst Safonov einschreiten und die Kugel klären. Dabei stößt der PSG-Keeper mit dem Kopf gegen das Knie vom eigenen Mitspieler. Nach kurzer Behandlung geht es aber weiter für den 27-Jährigen.

18:24 Uhr - Die frühe Führung gibt dem FC Arsenal die nötige Sicherheit, sich aus den ständigen Pressingsituationen von PSG zu befreien. Zwar kommen sie selbst nicht oft in lange Ballstaffetten (22%-Ballbesitz), die fehlenden hohen Ballgewinne verhindern dabei zumindest unnötige Einladung für die französischen Offensivstars. 

18:18 Uhr - Havertz schreibt weiter Geschichte in der Königsklasse. Neben Cristiano Ronaldo (Manchester United, Real Madrid) und Mario Mandzukic (Juventus, FC Bayern) ist der Stürmer erst der dritte Spieler, der für zwei unterschiedliche Teams im Finale der Champions League trifft. Zudem ist er erst der dritte Deutsche, der in zwei verschiedenen Finals der UEFA Champions League bzw. des Europapokals der Landesmeister trifft. Die anderen beiden waren Franz „Bulle“ Roth und Gerd Müller.

18:13 Uhr - Es ist ein Auftakt nach Maß für die Mannschaft von Mikel Arteta. Die Gunners stehen sehr stabil und bietet PSG kaum Räume, um ihre spielerische Klasse auszuspielen. Nun bekommen die Zuschauer in Budapest das erwartete Spiel zu sehen. Arsenal steht ein wenig tiefer und macht den Franzosen das Leben schwer, während sie auf weitere Möglichkeiten lauern, die Führung mit Hilfe ihres schnellen Umschaltspiels zu erhöhen. 

18:07 Uhr - TOOOOR ARSENAL - Kai Havertz ist ein Stürmer für die großen Spiele. Wie bereits im Champions-League-Finale mit dem FC Chelsea ist der deutsche Nationalspieler zur Stelle. Der 26-jährige Offensivakteur wird auf dem linken Flügel auf die Reise geschickt und nutzt sein Tempo ideal aus. Aus spitzem Winken schweißt er die Kugel in der 6. Spielminute unter die Querlatte und lässt Matvey Safonov keine Chance.

18:03 Uhr - SPIELBEGINN - Nach 188 Partien in der diesjährigen Champions-League-Spielzeit befinden sich nur noch zwei Teams im Wettbewerb. Der deutsche Unparteiische Daniel Siebert eröffnet das große Finale in Budapest. Nicht mehr lange und der Gewinner der Königsklasse wird feststehen. Kann PSG den Premierentitel aus dem vergangenen Jahr direkt verteidigen oder kann sich der FC Arsenal im zweiten CL-Endspiel der Vereinsgeschichte das erste Mal zum Fußball-König von Europa küren?

Zur Erinnerung, mit diesen Startformationen beginnen beide Mannschaften:

Startaufstellungen: PSG vs. Arsenal
Startaufstellungen: PSG vs. ArsenalFlashscore

17:52 Uhr - Das Finale in Budapest wird von der Rockband "The Killers" offiziell eröffnet. Mit ihren Hits "Human" und "Mr. Brightside" heitzen die US-Amerikaner die Zuschauer in der Puskas Arena ordentlich ein. In Kürze werden auch die Spieler den grünen Rasen betreten. 

17:38 Uhr - Auf das Testspiel gegen Finnland mit der DFB-Auswahl muss Kai Havertz verzichten. Dafür startet der Nationalspieler für den FC Arsenal im Champions League Finale in der Startelf. Damit ist der 26-Jährige erst der zweite Spieler, der für zwei unterschiedliche englische Mannschaften im Endspiel der Königsklasse startet. Ashley Cole war der erste Spieler, der ebenfalls für den FC Arsenal und den FC Chelsea aufgelaufen ist. 

17:29 Uhr - Die Premier League gilt vor allem aufgrund der intensiven Auslastung als die stärkste Liga der Welt. Das lässt sich auch anhand der Ligaspielminuten der elf Akteure in der Startelf erkennen. Währen die Startformation der Franzosen auf 15,377 Spielminuten im nationalen Ligabetrieb kam, mussten die Gunners bereist 21,458 abspulen. 

17:22 Uhr - Mit dem Duell von Arsenal London und Paris Saint-Germain treffen erst das vierte Mal zwei Mannschaften aus unterschiedlichen europäischen Landeshauptstadt in einem Champions-League-Finale aufeinander. Alle anderen Partien fanden zwischen 1962 und 1971 statt:

Benfica vs. Real Madrid (1962)

Real Madrid vs. Partizan Belgrade (1966)

Ajax vs. Panathinaikos (1971)

17:09 Uhr - Während die beiden Teams bereits im Stadion angekommen sind und letzte Vorbereitungen vor dem Anpfiff treffen, hatten CBS-Ikonen Micah Richards und Jamie Carragher mal wieder ihre ganz eigene Art und Weise, sich auf das Finale vorzubereiten.

Ebenfalls interessant: Im Prinzenpark bietet PSG ein großes Public Viewing für die eigenen Fans an, die nicht nach Ungarn reisen konnten. Das Pariser Stadion wird sich bis zum Anpfiff sicher noch füllen.

16:50 Uhr - AUFSTELLUNGEN - Bei PSG gab es ein kleines Fragezeichen hinter Achraf Hakimi. Nach einer langen Verletzungspause war unklar, ob der Rechtsverteidiger fit genug für die Startelf ist. Der Marokkaner wird aber von Beginn an auf dem Rasen stehen.

Ansonsten verzichtet der Titelverteidiger auf Überrasschungen. An vorderster Front sollen die Ausnahmekönner Ousmane Dembele, Khvicha Kvaratskhelia und Desire Doue für die Tore sorgen. Im Vergleich zum 5:0-Sieg gegen Inter im zurückliegenden Königsklassen-Endspiel gibt es nur eine Veränderung: Den Kasten hütet nicht mehr Gianluigi Donnarumma, sondern Matvey Safonov.

Startelf PSG
Startelf PSGFlashscore

Arsenal wartet mit einigen Überraschngen auf: Kai Havertz beginnt im Sturmzentrum, Viktor Gyökeres sitzt zunächst nur auf der Ersatzbank. Rechts hinten spielt Cristian Mosquera anstelle von Jurrien Timber, obwohl Trainer Mikel Arteta auf der gestrigen Pressekonferenz betont hatte, dass der Niederländer fit genug für die Anfangsformation ist.

Im zentralen Mittelfeld erhält das 19-jährige Eigengewächs Myles Lewis-Skelly den Vorzug gegenüber Martin Zubimendi – obwohl der Spanier eine überragende Saison gespielt hat. Am linken Flügel stürmt zudem Leandro Trossard, der beste Gunners-Torschütze in der laufenden Champions-League-Saison, Gabriel Martinelli, hat das Nachsehen. Angeführt werden die Londoner von Kapitän und Spielmacher Martin Ödegaard.

Startelf Arsenal
Startelf ArsenalFlashscore

16:07 Uhr - Du hast noch nicht genügend Infos zum heutigen Endspiel? Hier findest du zahlreiche interessante Statistiken zur Begegnung zwischen PSG und Arsenal, die auch auf der Suche nach einem Favoriten äußerst hilfreich sind. 

16:00 Uhr - In unserer ausführlichen Preview findest du die wichtigsten Infos zum großen Finale – voraussichtliche Aufstellungen inklusive.

Der Henkelpott ist bereits in Budapest angekommen
Der Henkelpott ist bereits in Budapest angekommenREUTERS/Marton Monus

15:44 Uhr - FRÜHER ANPFIFF - Zum ersten Mal in der Geschichte der UEFA Champions League wird das Endspiel nicht erst am späten Abend, sondern bereits um 18 Uhr (MESZ) angepfiffen.

Damit möchte die UEFA für eine familiengerechte Anstoßzeit sorgen, wie Verbandspräsident Aleksander Ceferin betonte: "Es wird eine einladende Atmosphäre geschaffen, die es Familien und Kindern leicht macht, dem größten und wichtigsten Fußballspiel der Saison beizuwohnen." 

Die große Hoffnung ist es, dass die Fans in Budapest den Abend nach dem Schlusspfiff gemütlich in den lokalen Bars ausklingen lassen. Tatsächlich dürfte der Verband aber auch einen weiteren Beweggrund haben. So sorgt der verhältnismäßig frühe Anpfiff auch dafür, dass die TV-Übertragung für die internationalen Märkten attraktiver wird – und damit auch finanziell lohnender.

UEFA-Präsident Ceferin
UEFA-Präsident CeferinPAU BARRENA / AFP

15:22 Uhr - Ob es für Kai Havertz zu einem Platz in der Startelf reichen wird, ist noch unklar. Nach einer langen Verletzungspause liefert sich der DFB-Stürmer einen harten Konkurrenzkampf mit seinem schwedischen Teamkollegen Viktor Gyökeres. Klar ist, dass der 26-Jährige schon einmal bewiesen hat, in großen Matches zur Stelle zu sein.

2021 erzielte er im Finale der Königsklasse das Goldtor für Chelsea. Ein Moment, den Havertz "nie vergessen" wird, wie er im Vorfeld der heutigen Partie verraten hat: "Als Kind hätte ich mir nie träumen lassen, dass ich im Finale ein Tor schießen und das Spiel gewinnen würde. Darauf werde ich immer stolz sein." Mehr Infos

Der bislang größte Moment in Havertz' Karriere
Der bislang größte Moment in Havertz' KarriereDavid Klein / Zuma Press / Profimedia

15:18 Uhr - Ein ganz besonderer Abend wartet heute auch auf den Berliner Schiedsrichter Daniel Siebert. Das Champions-League-Finale ist der absolute Höhepunkt in der bisherigen Karriere des langjährigen FIFA-Referees. 

"Mit seinen konstant starken Leistungen auf der internationalen Bühne haben er und sein Team sich dieses Highlight verdient", sagte der deutsche Schiriboss Knut Kircher im Vorfeld des Spiels. Mehr Infos

Große Ehre für Siebert
Große Ehre für SiebertČTK / imago sportfotodienst / Fernando Soares

15:03 Uhr - Vor dem Finale der UEFA Champions League stehten auch die beiden Trainer im Fokus. Luis Enrique und Mikel Arteta haben ihre Teams endgültig in die Weltspitze geführt. Die beiden Spanier eint ihre gemeinsame Geschichte – und die Vorliebe zu ungewohnten Kniffen. Alle Infos

Enrique (l.) und Arteta (r.) im Halbfinale der Champions League 2024/25
Enrique (l.) und Arteta (r.) im Halbfinale der Champions League 2024/25NEIL HALL / EPA / Profimedia

14:50 Uhr - FANANSTURM - Das Finale der UEFA Champions League bedeutet für die Polizei in Ungarn eine besondere Herausforderung. Rund 4.000 Einsatzkräfte sollen heute für Ruhe und Ordnung sorgen. 61.400 Fußball-Fans haben Platz in der Puskás Aréna – zudem dürften sich tausende Anhänger von PSG und Arsenal, die kein Ticket bekommen haben, ebenfalls in der Stadt aufhalten.

Noch ist es glücklicherweise zu keinen brutalen Zusammenstößen der beiden Fangruppierungen gekommen. Insbesondere die Fans des französischen Meisters haben sich in den letzten Jahren in der Ultraszenen einen Namen gemacht.

PSG kann auf lautstarke Unterstützung zählen
PSG kann auf lautstarke Unterstützung zählenREUTERS/Marton Monus

Im Vorjahr kam es nach dem Triumph in der Königsklasse zu einem unschönen Platzsturm, auch in Paris selbst werden Ausschreitungen erwartet. Die dortige Polizei befindet sich bereits in Alarmbereitschaft. 

Dass der erst 1970 gegründete und mit Geld aus Katar finanzierte Klub mittlerweile eine breite Anhängerschaft genießt, hat viel mit der Vereinspolitik zu tun: 2016 förderte PSG aktiv die Gründung des Fan-Dachverbandes "Collectif Ultras Paris", um den bis dahin zumeist sehr schlecht besuchten Parc des Princes zu beleben.

14:33 Uhr - Am gestrigen Freitag haben die beiden Trainer auf ihren Pressekonferenzen noch einmal ihre Meinung zum großen Showdown verlautbaren lassen.

Luis Enrique und sein Betreuerstab hätten "viel Zeit damit verbracht, einen Gegner zu analysieren, den wir sehr gut kennen, gegen den wir schon mehrfach gespielt haben", aber "es gibt immer Dinge, die man noch verfeinern kann, und genau das machen wir in unseren Einheiten. Ein Finale zu managen ist immer etwas Besonderes."

Der PSG-Trainer betonte zudem, dass sich der Spielstil der beiden Mannschaften ähnlicher sei als oft dargestellt: "Es sind nicht zwei völlig unterschiedliche Ideen", erklärte der Spanier: "Sie sind ebenfalls eine sehr torgefährliche Mannschaft und wir verteidigen auch gut."

Luis Enrique sieht sein Team auf einem guten Weg
Luis Enrique sieht sein Team auf einem guten WegGeorge Wood - UEFA/UEFA via Getty Images

Mikel Arteta sieht unterdessen eine historische Chance für Arsenal: "Wir haben die Möglichkeit, ein neues Kapitel zu schreiben. Wir müssen mit viel Klarheit und Siegeswillen auftreten. Die Champions League zu gewinnen, wäre für uns alle etwas völlig Neues. Es ist schwer, bei Arsenal neue Geschichte zu schreiben – aber genau das ist unser Ziel", erklärte der Gunners-Coach.

 

Arteta glaubt, dass Arsenal bereit für den Titel ist
Arteta glaubt, dass Arsenal bereit für den Titel istGeorge Wood - UEFA/UEFA via Getty Images

12:18 Uhr - DRAXLER VON PSG BEGEISTERT - Paris Saint-Germain hat die große Gelegenheit, zum zweiten Mal in Folge die UEFA Champions League zu gewinnen. Bislang ist das nur Rekordsieger Real Madrid gelungen.

Julian Draxler macht einen Kulturwandel bei seinem ehemaligen Arbeitgeber als Erfolgsfaktor aus. "Der Klub scheint jetzt der Star zu sein", sagte der Rio-Weltmeister vor dem Champions-League-Finale gegen den FC Arsenal am Samstag (18 Uhr/ZDF und DAZN) der WAZ.

Die Pariser würden "als Team besser funktionieren" als noch zu seiner Zeit (2017 bis 2022). Damals war PSG ein mit Stars wie Neymar, Kylian Mbappé und Lionel Messi gespicktes Team. Mittlerweile sei aber Trainer Luis Enrique "der Boss".

Enrique auf der Pressekonferenz vor dem Endspiel
Enrique auf der Pressekonferenz vor dem EndspielREUTERS/Franck Fife

Der Spanier habe das Heft in der Hand und müsse "vor keinem großen Namen zurückschrecken", sagte Draxler, der mittlerweile beim Al-Ahli SC in Katar spielt: "Es wurden mutige Entscheidungen getroffen, und daher spielen sie momentan den besten Fußball in Europa."

Dementsprechend sei der Titelverteidiger gegen Arsenal auch der "leichte Favorit", sagte der 32-jährige Spielmacher.