Beim Spiel am Sonntag gegen den VfL Bochum (13.30 Uhr/Sky) wird der ehemalige Bundesliga-Coach damit noch nicht an der Seitenlinie stehen. Wagner galt früh als Top-Kandidat für die Nachfolge des am vergangenen Montag freigestellten Christian Titz. "Hannover 96 ist ein Klub mit Wucht – mit einer großen Tradition, einer sehr lebendigen Fankultur und einem erfolgshungrigen Umfeld. Natürlich habe ich genau überlegt, was mein nächster Schritt im Fußball sein soll", sagte Wagner.
Für Wagner ist sein Trainer-Comeback eine große Chance, doch der Druck in Hannover ist ebenfalls groß - schließlich träumt der ambitionierte Traditionsverein seit dem Abstieg 2019 von der Rückkehr in die Bundesliga.
Hannover weit von Ziel Aufstieg entfernt
Wagner hatte nach dem Ende seiner Profi-Karriere seine Trainerlaufbahn bei der SpVgg Unterhaching begonnen, mit dem Klub schaffte er 2023 den Aufstieg in die 3. Liga. Dann ging er als Co-Trainer von Ex-Bundestrainer Nagelsmann in die Lehre, zuletzt war Wagner Cheftrainer des FC Augsburg - dort endete seine Amtszeit allerdings nach nur elf Spielen schon wieder.
Hannover hat nach fünf Spieltagen nur vier Punkte auf dem Konto und blieb damit deutlich hinter den Erwartungen zurück - nun soll mit Wagner die Wende her.
