"Wir sind weiterhin bestrebt, ihnen ein unterstützendes Umfeld zu bieten, während sie die nächsten Schritte angehen", ließ sich Klub-CEO Kaz Patafta zitieren. Pasandideh und Ramezanisadeh gehören zur ursprünglich siebenköpfigen Gruppe der iranischen Nationalmannschaft, die aus Angst vor Repressalien in ihrer Heimat Asyl in Australien beantragt hatte. Insgesamt fünf Teammitglieder sollen ihren Antrag inzwischen allerdings zurückgezogen haben. Am Sonntag berichteten iranische Staatsmedien, dass sich auch Kapitänin Zahra Ghanbari zu diesem Schritt entschieden und sich auf den Rückweg in den Iran gemacht habe.
Spielerinnen verzichteten auf die Nationalhymnne
Menschenrechtsgruppen warfen den iranischen Behörden derweil wiederholt vor, Sportler im Ausland unter Druck zu setzen, indem sie deren Angehörigen drohen oder mit der Beschlagnahmung von Eigentum, sollten sie überlaufen oder sich gegen die Islamische Republik äußern.
Zuvor hatte es nach dem Vorrunden-Aus der iranischen Frauen bei der Asienmeisterschaft große Sorgen um die Nationalspielerinnen gegeben. Weil die Mannschaft beim ersten Gruppenspiel Anfang März gegen Südkorea (0:3) auf das Singen der Nationalhymne verzichtet hatte, befürchteten Menschenrechtsgruppen nach der Rückkehr in die Heimat Repressalien.
