Daniel Beichler hatte das Team Mitte Februar übernommen und kam in 14 Pflichtspielen auf vier Siege, drei Unentschieden und sieben Niederlagen. Mit einem Schnitt von 1,07 Punkten pro Partie verzeichnete er den schwächsten Wert aller Salzburg-Trainer seit dem Einstieg von Red Bull im Jahr 2005. Auch im Vergleich mit dem Vorgängerverein Austria Salzburg gab es seit 1980 keinen Trainer mit mehr als zehn Spielen und einer schlechteren Bilanz.
Beichler konnte Erwartungen nicht erfüllen
Sportdirektor Marcus Mann erklärte, die Entwicklung unter Beichler habe die Erwartungen nicht erfüllt. Zwar habe der Trainer die Mannschaft in einer schwierigen Phase übernommen, am Ende seien jedoch sowohl die Ergebnisse als auch die Leistungen hinter den Ansprüchen des Vereins geblieben.
Als Beichler den Posten von Thomas Letsch übernahm, lag Salzburg noch an der Bundesliga-Tabellenspitze und stand im Cup-Halbfinale. In den folgenden Wochen verlor das Team jedoch deutlich an Stabilität. Beichler selbst räumte zuletzt ein: "Es ist uns nicht gelungen, in den drei Monaten Stabilität in die Mannschaft zu bringen."
Auch innerhalb der Mannschaft herrscht laut Kapitän Mads Bidstrup Einigkeit darüber, dass Veränderungen notwendig sind. "Wir wollen mit 100 Prozent Energie die neue Saison angreifen", sagte der Däne. Platz drei und die Teilnahme an der Europa-League-Qualifikation entsprächen nicht den Ansprüchen des Clubs.
Aufsteiger Lustenau vertraut Mader auch in der Bundesliga
Unterdessen gab SC Austria Lustenau die Vertragsverlängerung mit Trainer Markus Mader bekannt. Der 57-Jährige bleibt nach dem Wiederaufstieg bis Sommer 2028 im Amt. Mader hatte Lustenau bereits 2022 in die Bundesliga geführt und soll den Verein nun erneut im Oberhaus etablieren.
