Jackson steht dem Spitzenreiter damit sowohl am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen Union Berlin als auch nach der Länderspielpause beim SC Freiburg (4. April) nicht zur Verfügung. Der Senegalese hatte in Leverkusen zunächst nur die Gelbe Karte gesehen, nachdem er Bayer-Angreifer Martin Terrier heftig auf den Knöchel gestiegen war. Nach einem Hinweis des VAR und kurzer Ansicht der Bilder stellte Schiedsrichter Christian Dingert Jackson dann aber doch vom Platz.
Kurz vor der Bekanntgabe von Jacksons Sperre hatte das DFB-Sportgericht den Einspruch der Münchner gegen diejenige von Luis Díaz abgelehnt. Der kolumbianische Angreifer bleibt damit für das Spiel gegen Union gesperrt.
Díaz hatte ebenfalls in Leverkusen in der 84. Minute die Gelb-Rote Karte gesehen. Schiedsrichter Dingert hatte seine Entscheidung anschließend als Fehler bezeichnet. "Wenn ich jetzt die Bilder sehe, ist es kein Elfmeter. Gelb-Rot ist sehr hart, das würde ich jetzt nicht mehr so geben", sagte er.
Für das Sportgericht war die Einlassung von Dingert allerdings nicht relevant, wie der Vorsitzende Richter Stephan Oberholz erläuterte. "Entscheidend ist, dass sich der Vorgang als Tatsachenentscheidung darstellt, die nur dann korrigiert werden kann, wenn sie gravierend, offenkundig und ohne jeden Zweifel objektiv unrichtig ist. Das ist hier nicht der Fall", sagte er.
