"Dieses Engagement ist gerade in dieser für den Verein herausfordernden Zeit ein starkes Zeichen und ein Vertrauensbeweis in die handelnden Personen", sagte Hubertus Hess-Grunewald, Präsident des SV Werder und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Kapitalgesellschaft: "Die Geschäftsführung hat damit auch die Vorgabe des Hauptgesellschafters umgesetzt, weitere strategische Partner für Werder Bremen zu finden."
Werders Geschäftsführer Klaus Filbry betonte die Bedeutung der "regionalen Verwurzelung". Zudem gebe es ein klares Verständnis dafür, "dass es außer den zwei Mandaten im Aufsichtsrat kein Mitspracherecht, keine Rendite und auch keinen Einfluss auf das operative Geschäft gibt", sagte Filbry dem Portal Deichstube: "Die Identität, die Kultur und die Werte des Vereins sind unantastbar. Das ist ein anspruchsvolles Gesamtpaket, sodass für das Thema bewusst nur Menschen infrage kommen, die viel Herzblut für Grün-Weiß haben."
Vor zwei Jahren hatten die Bremer bekannt gegeben, dass ein regionales Bündnis beim Klub einsteigt und diesen wirtschaftlich stärkt. Dabei war auch der Bremer Ex-Profi und damalige Geschäftsführer Frank Baumann, der nach seinem Wechsel zu Schalke 04 seine Beteiligung aufgab.
