Zwar gewannen die Eintracht-Frauen dank des Treffers von Nationalspielerin Nicole Anyomi (31.) das Rückspiel in Schweden mit 1:0 (1:0), doch die Hypothek war nach der 0:3-Pleite aus dem Hinspiel zu groß. Es tue "weh auszuscheiden und es fällt auch schwer stolz zu sein, wenn man das Gefühl hat, man müsste eigentlich im Finale stehen und hätte es über beide Spiele besser lösen müssen", sagte Freigang: "Der Stolz kommt vielleicht später."
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"Wiederaufersteheung" in der Liga?
Es sei im Rückspiel nochmals "möglich" gewesen, das komplette Duell zu drehen, haderte Trainer Niko Arnautis, der auch eher eine verpasste Titelchance sah: "Wir haben ein Halbfinale erreicht und hatten den Traum, den Pokal zu gewinnen. Ich glaube, es war auch möglich, weil wir die Qualität auch haben. Von den ganzen Teams hatten wir mit die höchste Qualität. Wir waren in beiden Spielen hoch dominant, leider hat das Ergebnis eine andere Sprache gesprochen."
In der kurzen Pause vor dem Liga-Endspurt dürfe auch jede Spielerin "ein paar Tage trauern", führte der 46-Jährige aus: "Aber Sonntag ist Ostern, da soll ja eine Wiederauferstehung passieren. So wie ich uns kenne, wollen wir das auch für die nächsten Bundesligaspiele mitnehmen. Wir haben noch vier Aufgaben und wollen in die Top drei. Wir wollen wieder international spielen und angreifen." Ein paar Tage bei der Familie würden nun "sicherlich" zur Überwindung der Enttäuschung helfen, meinte Freigang.
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