Er hoffe "nicht, dass wir unseren sehr erfolgreichen Weg an der Heimatfront kaputtmachen", führte Ilzer aus. Für ihn sei Schicker ein zentraler Baustein des Höhenflugs des Tabellendritten.
"Andi stellt nicht nur für mich, sondern für das gesamte Team die Rahmenbedingungen her, dass wir erfolgreich sein können", so der 48-Jährige: "Dazu ist er menschlich ein Charakter, der Personen und Abteilungen verbindet. Wir sind hier im Haus eine gemeinsame große Familie mit Identität geworden." Dafür trage der Sport-Geschäftsführer "große Verantwortung".
Mehrere Medien hatten übereinstimmend berichtet, dass Schicker am Tag nach dem Bayern-Spiel Geschichte bei der TSG sein könnte. Für Montag soll Christoph Henssler, der 29 Jahre alte Interims-Klubchef des Muttervereins mit Ultra-Vergangenheit, eine Gesellschafterversammlung einberufen haben.
Spekuliert wird, dass Schicker als Geschäftsführer abberufen und zum Sportchef degradiert werden könnte. Es erscheint unwahrscheinlich, dass der 39 Jahre alte Österreicher dabei mitspielt.
Fokus auf das Bayern-Spiel
Seine Mannschaft müsse sich unabhängig von den Querelen abseits des Platzes "auf die Kernaufgabe" konzentrieren, die sei mit Tabellenführer Bayern groß genug. "Sie sind das Nonplusultra der Liga", so Ilzer: "Wir sind von der Grundstimmung sehr entspannt, können dort nur gewinnen."
Sein Team mische derzeit in Tabellenregionen mit, "wo wir Teil einer Schießerei sind, aber selbst nur mit dem Buttermesser mitmischen. Dafür haben wir es in diesem Fight bislang ganz gut gemacht."
Zum Match-Center: Bayern München vs. TSG Hoffenheim
