Umgerechnet 17 Siege beträgt der Vorsprung der reichsten Liga der Welt auf die Bundesliga. Denn von den neun englischen Vereinen, die in der Champions, Europa sowie Conference League an den Start gegangen sind, stehen alle mindestens in den Play-offs. In der Königsklasse muss einzig Newcastle United den Umweg gehen.
Alle Infos zur Play-Off-Auslosung der Champions League
Rolfes spricht von finanzieller Übermacht
Und so ergibt sich schon jetzt ein kaum einholbarer Vorsprung im Rennen um die "European Performance Spots", die an die besten beiden Nationen vergeben werden. Schließlich liegen Spanien und Italien auf den Plätzen drei und vier bereits 20 Erfolge zurück.

"Das bildet auch das ab, wie sie finanziell auf dem Transfermarkt agieren können, wie sie ihre Mannschaften zusammenstellen können", sagte Bayer Leverkusens Sportchef Simon Rolfes über die englische Dominanz. Arsenal und der FC Liverpool würden über "massive Qualität" verfügen, "aber nicht nur auf dem Platz, sondern auch bei den Spielern, die auf der Bank sind. Deswegen ist es nicht überraschend, dass natürlich ein hoher Geldeinsatz in den meisten Fällen auch zu Leistung und Qualität führt."
Und so müssten alle Vereine "gucken, dass wir bestmöglich unsere Ressourcen nutzen, aus allen Sachen versuchen, das Optimale rauszuholen", sagte Rolfes. Aber natürlich habe "die Premier League schon eine Vormachtstellung in Europa".
Champions League: Schlaglichter zum wilden Finale der Ligaphase
